Ja, durch die Masten können Reflexionen auftreten, die dann Zeitversetzt beim Empfänger eintreffen und für "zucker" sorgen.
Hier ein Auszug von der ACT-FAQ:
"Schwarze Löcher"
Ja, auch das soll es im Modellflug geben. An einigen Plätzen sind Stellen in einer best. Entfernung bekannt, an denen es immer wieder zu Abstürzen kommt. Ob an all den Modellen immer alles in Ordnung war sei dahingestellt, aber die Häufung an einer bestimmten Stelle ist frappierend. Was ist das?
Nach unserer Erfahrung, die auch auf Messungen an solchen Plätzen beruht, sind dies meistens im Boden vorhandene, feuchte Stellen oder Grundwasser usw., was zu sog. Laufzeitunterschieden durch Reflexion führen kann (s. Bild 8 in der PDF-Datei). Die direkte Empfangsstrecke -aâ? ist kürzer als die reflektierte Empfangsstrecke -bâ?. Vernünftig konstruierte Empfänger kommen damit meistens zurecht, aber unter best. Voraussetzungen, z.B. dann, wenn die Sicherheitsreserven (s.o.) schon durch andere Probleme aufgebraucht sind und der Empfänger schon "alle Hände voll" damit zu tun hat, den Empfang zu gewährleisten, dann kann es unter diesen Umständen an diesen Stellen eben zu Aussetzern kommen. Wir konnten schon großflächige Weidezäune als eine solche Störungsursachen feststellen, aber es ist immer ein Zufall, daß diese dann in einer best. Entfernung und Richtung zum Piloten stehen und auch noch eine best. Masse oder Eigenlänge besitzen, die zu Störungen führt. Dagegen hilft: Ausreichend Sicherheitsreserven oder andere Senderposition, notfalls den Sender höher stellen (Pilot auf Podest) und damit die Winkel verändern.
Viele Grüße,
Mark

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