Also ich ging an meinen Erstflug im Juni 2010 recht locker ran. Das ganze Jahr 2009 und auch 2010 bis zum TDR hatte ich mit dem T-Rex 500 ESP recht viel gelernt (Rückwärts, Rückenrückwärts, Piroflips,TicToc´s...) ohne einen einzigen Absturz. Durch mein lockeres Gefühl war ich mit dem TDR sofort vertraut und flog auch mit dem 2ten Akku schon alles, was ich mit dem 500er auch konnte. So ca. der 20te Flug war dann mit einem niedrigen Speedüberflug über den Platz. Das Miststück hat dann unterschnitten und ich bin mit geschätzten 150 km/h flach in ein Getreidefeld reingemäht (im wahrsten Sinne des Wortes - die Schneise war ca. 5m lang). Danach hatte ich etwas das Vertrauen verloren und hatte echt lang Schwierigkeiten wieder auf das Level von vor dem Crash zu kommen. Ich will damit nur sagen, daß viel auch von der Nervosität und dem Vertauen zum Fluggerät abhängt und weniger von irgendwelchen Feintunings am V-Stabi. Ich bin damals alles möglich geflogen mit den Standard-Werten von V-Stabi V4 und hatte in keinster Weise das Gefühl von Unsicherheit oder dass was nicht optimal eingestellt war.
Zum Thema Motortemperatur kann man immer wieder nur sagen: Die einzig wahre Lösung ist der Pyro. Mit dem kann man nahezu einen Akku nach dem anderen fliegen. Ich vermute, daß der Lüfter durch die (im Verhältnis zum Scorpion) großen ßffnungen deutlich mehr Durchsatz hat und die Wicklungen durch denn dünneren Draht und weil sie nicht vergossen sind deutlich besser die Wärme an die Kühlluft abgeben und nicht in das Motor-Innere, wo dann die Welle, der Glockenboden und das Ritzel heiß werden.

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