Wie oder nach welcher Regel zieht ihr eure Rotorblätter beim SE an?
Sind sie zu wenig - eventuell Unwucht beim Hochlaufen.
Sind sie zu fest - eventuell Vibrationen im Betrieb.
Wie meistert ihr den goldenen Mittelweg?
Danke für eure Tips
Gruss Roland
Setup: Motor Orbit 15-12, Kontronik Jazz 80-6-18, Rotorblätter Helitec
Immer leicht handfest anziehen.
Die Blätter sollten im Stand nicht selbständig schlackern können.
Wenn man sie bewegen will, sollte ein kleiner Erstwiderstand da sein, und danach sollte man sie mit einem Finger weiterschieben können...
Wenn der Heli hochläuft, richten sich die Blätter eh selbständig 100%ig korrekt dank der Fliehkraft aus.
Wenn die Blätter beim Anlaufen einklappen, sind sie zu locker!!
ich ziehe meine Blätter immer so fest an das ich den Heli mit der Hauptrotorwelle waagrecht halten kann und die Blätter nicht einklappen dabei. Erst wenn ich etwas schüttle dürfen sich die Blätter, beide gleich natürlich, nach unten bewegen.
Danke für eure Tips.
@ Hans: Das mit dem Schütteln finde ich gut, da es doch ein "Mass" sein wird.
Ich habe schon daran gedacht, eine schwache Federwaage dazu zu verwenden ...
Aber die Routine wird es mit der Zeit auch so bringen ...
Wünsche allen einen schönen Sonntag.
hi,
da scheiden sich die geister. Man entwickelt irgendwie ein Gefühl dafür, das is beim senkrechthalten ned einklappen is ein guter richtwert. Was ich als sehr wichtig erachte ist, das sie beide gleichmäßig angezogen sind.
bei der Methode die ich verwende (senkrecht halten..............ein wenig schütteln) ist das schöne daran, zumindest
funktioniert es bei mir bis jetzt, dass es für jeden Rotordurchmesser und Blattgewicht passt.
Mittlerweile mache ich es zwar auch schon teilweise nur mehr nach Gefühl weil man es eh ungefähr weiß aber gerade den Anfängern
bei uns rate ich immer zu dieser Methode weil sie reproduzierbar ist.
Dass die Blätter gleich angezogen sein müssen ist eh klar, darum habe ich ja auch geschrieben dass sich beide Blätter in gleichem Maß nach unten bewegen müssen.
Ist offenbar schon sehr wichtig, wie fest und gleichmässig angezogen wird.
Da verstehe ich nicht, dass man nicht Schrauben mit Feingewinde nimmt.
Das Ganze wäre dann doch einfacher, da präziser angezogen werden könnte.
Was meint ihr dazu?
Da verstehe ich nicht, dass man nicht Schrauben mit Feingewinde nimmt.
Das Ganze wäre dann doch einfacher, da präziser angezogen werden könnte.
Was meint ihr dazu?
Sorry, aber das ist Blödsinn!
Mit normalen metrischen Schrauiben funktioniert das einwandfrei!
Ich habe auch jahrelang die Meinung vertretten, dass Rotorblätter schön "locker" (waagrechtes Heben so dass sie gerade nicht einklappen) angezogen gehören.
Nach diversen Boomstrikes bei Notautorationen zieh ich meine Blätter eher härter an. Die Blätter sind sogar sehr stramm (etwa doppelt so stramm wie früher) angezogen und ich habe bei groben vorherigen Ausrichten der Blätter niemals Probleme mit schütteln beim Hochfahren gehabt.
Vom Fluggefühl bin ich sogar der Meinung, dass der Heli etwas knackiger wird und vorallem um die Mitte ruhiger wird... könnte aber auch nur rein subjektiv sein.
Das penibelst gleichmässige Anziehen der Schrauben ist auch ein bischen ein "Blödsinn", denn die Blätter haben sogar mit gleichen Anzugsmoment meist unterschiedliche Reibung im Blatthalter (Microverzahnungseffekt), so dass es durchaus vorkommt, dass gleich angezogene Blätter sich erst unter dem Einfluss von stark unterschiedlichen Kräften (und damit Drehzahlen) ausrichten.
Deshalb mein Rat an alle: Macht euch nicht zuviel Gedanken ums Anzugsmoment, sondern schraubt die Blätter lieber etwas "fester" in die Blatthalter und geht fliegen. Dann klappen die Blätter auch nicht mehr beim Hochfahren ein und es lässt sich eventuell der ein oder andere Boomstrike verhindern.
du hast recht.
Lieber etwas zu fest, denn das äußerst sich vielleicht in Vibrationen, als zu locker und die Hauptrotoblätter schlagen ins Heck ein.
Bei welchen Situationen hattest du denn die Boomstrikes?
Wahrscheinlich bei härteren Landund nach Autorotationen und folgendem Einklappen der Rotorblätter oder?
wahrscheinlich ufert die ganze Diskussionsrunde so langsam ins Wissenschaftliche, was noch fehlt sind erste Angaben von jemandem zum "optimalen" Anzugsdrehmoment und wir legen uns alle einen kleinen feinen und teuren Drehmomentschlüssel zu.
Nein, aber mal Spaß beiseite.
Ich bin auch lange Zeit den Tipps meines Freundes gefolgt und habe die Blätter eher loser als zu fest angezogen. Zugegeben nicht zuletzt durch mein damaliges fliegerisches Unvermögen (heute geringfügig besser geworden ) sind hin und wieder die Blätter dann schnell im Heckrohr eingeschlagen uns haben selbiges verbogen (ALU) bzw. zerstört (CFK). Später habe ich dann einen anderen Tipp eine gewisse Zeit übernommen und die Blätter beim Hochfahren entgegen der Drehrichtund eingeklappt ("Ohren anlegen"), so dass sie sich schön selbständig durch die zunehmenden Fliehkräfte in ihre optimale Lage gelegt haben.
Heutzutage ziehe ich sie ein wenig fester an (aber eben immer noch nicht ganz fest), so dass sie sich selbst ausrichten können (bei ca. 2000 Umdrehungen sind da schon ganz passable Fliehkräfte am wirken). Wenn ich die Rotordrehzahl "langsam genug" hochfahre kommt es zu keinen Vibrationen (vorausgesetzt natürlich 100% gerade Hauptrotorwelle und in sich ausgewuchtete Rotorblätter) und seitdem habe ich bislang keinen sogenannten Boomstrike mehr gehabt.
In freudiger Erwartung all der vielen Aufschreie und Reaktionen hier,
Gibts irgendjemanden der schonmal Probleme hatte wegen zu fest angezogenen Rotorblättern?
Das würde ich ehrlich gesagt sehr anzweifeln, denn ich glaube nicht das man es schaffen kann mit der Blatthalteschraube das Rotorblatt am selbstausrichten durch die Fliehkräfte zu hindern.
Ohne es jetzt auf die Schnelle nachzurechnen behaupte ich mal das da schnell 1000N (entspricht etwa 100kg) an Fliehkraft am Blatt reissen, und die richten das Blatt mit absoluter Sicherheit korrekt aus!
Allerdings gibts massig Probleme mit zu losen Rotorblättern.
Also Jungs, so fest anziehen das man die Blätter gerade noch von Hand einklappen kann und denn passt das schon.
Immer mit nem gesunden Gefühl fürs Material.
ich frag mal andersrum:
Gibts irgendjemanden der schonmal Probleme hatte wegen zu fest angezogenen Rotorblättern?
ja ich.
ich denke nicht, dass sich die blätter nicht richtig ausrichten können,
aber bei zu fest angezogenen blättern kommt es bei gewissen drehzahlbereichen
zu vibrationen. vielleicht wirkt sich das ja auch auf die dämpfung aus?
im flug muss sich das blatt ja auch nach vorne und hinten bewegen können.
ich könnt mir auch vorstellen, dass es dann z.b. etwas ruckelt...
ist aber reine vermutung!!
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