Bin ja auch eigentlich einer von den gemütlichen Sonntagsfliegern. Hab grad erst das Haus fertig, vor 5 Monaten zum zweiten Mal Papa geworden. Das Fliegen oder auch das Hobby ansich geht dann schon fast gegen Null.
Wenn ich aber zum Fliegen komm, dann geh ich immer gleich vor.
Ich beginne mit dem Schweben. Schau dabei noch mal ob wirklich alles passt. Vorflugkontrolle ist selbstverständlich. Doch wenn man länger den Sender nicht mehr in der Hand hatte, müssen die Algorythmen im Hirn wieder geweckt werden. Daher Schweben bis ich mir sicher bin dass der Heli
so fliegt wie ich mir das vorstelle.
Dann gehe ich in einen langsamen Rundflug, versuche dabei zu entspannen, den Rhytmus finden.
Zwischen drinnen mal ein zwei Landungen.
Ich muss ja dazu sagen dass ich immer und ich betone es nochmal, immer beim ersten Flug, schlotterige Knie hab und urnervös bin.
Bin ich gelandet, verspüre ich meist eines dieser grossen Glücksgefühle, Adrenalin pur .
Dieses fette Grinsen setzt ein! Ihr wisst schon.....
Und ab diesen Moment bin ich sowas von entspannt, dass ich bei den anderen zu verfliegenden Akkus, vollends, das Fliegen und den Spass dabei, geniessen kann.
Abschalten von all dem Stress der einen heutzutage plagt. Alles hinter einem lassen.
Genussflieger! Gemütlich seine Runden drehen. Vielleicht mal hi und da ein Looping, ein Stallturn oder Flip, eine Rolle in schwindelerregender Höhe aus dem Schweben raus. Ja, das bin ich nach zwei Jahren Helifliegerei!
Und ich hatte meine Frustmomente, glaubt mir!
Lieber TS!
Werd wieder Genussflieger und der Rest kommt irgendwann wieder von ganz allein!
LG

Sobald ein Heli bei mir fertig auf der Werkbank steht, ist er schon abgeschrieben. Sprich, ich fliege immer mit der Idee irgendwann zerlegst ihn, früher oder später. Vielleicht morgen vielleicht erst in 5 Jahren.



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), oder halt Heli fliegen. Ich behaupt mal, auch die meisten Helipiloten sind Adrenalin Junkies.

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