gestern ist mir mein Rex in einen an unseren Flugplatz angrenzenden Teich gefallen.
Ursache: Das Minuskabel hat sich vom Akkustecker losgerüttelt.

Der Clou ist, dass ich diesen Stecker nicht an den Akku angelötet habe. Die Akkus kommen fix und fertig mit nem angelöteten MPX-Hochstromstecker beim Kunden an.
Habe mir dann nach einer heiklen Bergungsaktion des Helis mal den Akku genauer angeschaut. Die Lötstelle war kaum mit Lötzinn versehen. Diese Dilettanten haben nur das Kabel verzinnt und offensichtlich dann das Kabel nur kurz an die Kontakte des Steckers gehalten und anschließend Schrumpfschlauch drum.
Das sich das Ganze losrüttelt war nur ne Frage der Zeit. Habe noch mehrere Akkus dieser Firma, da sind die Lötstellen auch sehr schlecht gemacht.
Die Bilanz des Schadens..4 Digiservos, offensichtlich der 401er Kreisel, Empfänger, Motor. Mein Jive hats glaub ich überlebt, weil der ja Wassedicht ist. Die Mechanik ist erstaunlicherweise heil geblieben.
Die Frage ist nun wie man geschickterweise vorgehen soll. Ich meine, wenn ne Akkuherstellerfirma bereits die Akkus mit Steckern versieht, kann doch der Endverbraucher davon ausgehen, dass die auch ordnungsgemäß angelötet sind. Ich wäre natürlich niemals auf den Gedanken gekommen den Stecker abzulöten und nochmals richtig anzulöten.
Wie würdet ihr vorgehen ? Kann ich da evtl. Schadensersatz verlangen ? Wollte bevor ich mir Rechtsbeistand einhole ersmtal eure Meinungen dazu hören.
Den Kreisel und den Empfänger schicke ich jetzt erstmal zu robbe. Die können mal nen Funktionstest machen.
Verzweifelte Grüsse, Mike

..warum machen die nicht einfach nen Schrumpfschlauch drum wie jeder andere und der Endverbraucher kann sich den Kram selbst anlöten ?? 
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