T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

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  • dl7uae
    dl7uae

    #46
    AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

    die bekloppten Schwachköpfe
    Na na.. Rein theoretisch läßt sich alles beweisen.. Stören tut es nicht, sieht doch geil aus.
    Diese gewollten Punkte erhöhter Feldstärke (Spitze --> kleiner Radius --> max. Feldstärke) gibt es, soweit ich weiß, in der bemannten Luftfahrt wirklich. Ich frage mich allerdings, warum das Teil dann oben flach ist und vor allem, wozu dieses Plastikdings da eingelassen ist. Aus dem Foto kann man leider nicht allzu viel erkennen.

    Bild: Ja, mach' ich heute abend, wenn ich zuhause bin, - wird spät.

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    • Jo-Hannes!
      Jo-Hannes!

      #47
      AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

      Tach zusammen,

      ich bin auch gerade am überlegen, wie ich mein HeRo antistatisch erde, wollte eigentlich das ganze HeRo und das Chassis (HeRo-Träger aus Kunststoff) auf Batterie-Masse legen und finde die Idee mit dem 1kOhm- Widerstand gehen versehentliche Kurzschlüsse eigentlich ganz sinnvoll. Was die Verzögerung des Potentialausgleichs durch den strombegrenzenden Widerstand angeht: Um welche influenzierte Ladung geht es denn hier bzw. wie groß ist denn die durch Influenz erzeugte Ladungstrennung dQ/dt? Man wird sich durch dem Widerstand auf jeden Fall eine Spannung zwischen Batterie-Masse und dem HeRo einhandeln, die Frage ist nur, wie groß die sein wird. Z.B. hätte man bei dQ/dt = 1 Mikroampere eine Spannung von 1mV, was sicherlich vertretbar ist.

      viele Grüße-Johannes

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      • PeterH
        Senior Member
        • 26.07.2008
        • 2276
        • Peter
        • Berlin

        #48
        AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

        Hallo Johannes,
        "...Man wird sich durch dem Widerstand auf jeden Fall eine Spannung zwischen Batterie-Masse und dem HeRo einhandeln..."
        Das ist genau das, was ich versucht habe zu erklären.

        Ich lasse gerade in einem Testszenario durch Techniker genau das von mir weiter oben angemerkte Problem mit einem Widerstand im Potentialausgleich überprüfen.
        Es wird noch einige Tage dauern, dann habe ich sicher einige Infos dazu.
        Nur so viel vorab, die auftretenden Spannungen befinden sich z. T. im 2-stelligen Volt Bereich (ist aber noch nicht evaluiert). Selbst im mV-Bereich können aber elektronische Bauteile zerstört/gestört werden.

        Bezüglich der Influenz:
        Wenn ich mich nicht irre, bestehen Zündgefahren durch Influenz (Induktion) nicht prinzipiell nur bei von Erde isolierten Metallteilen? Das ist auch der Grund, warum isolierte Leiter unbedingt vermieden werden müssen.
        Ich weiß nicht so recht ob das bei unserem Problem von Relevanz ist.

        Gruß
        Peter
        Zuletzt geändert von PeterH; 24.03.2009, 20:02.

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        • dl7uae
          dl7uae

          #49
          AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

          Peter, Du bist auf dem Holzweg, aber Du willst mir ja nicht glauben.
          Ist ja auch egal, Du bastelst Dir 'ne niederohmige Verbindung, die Anderen evtl. nicht. Erfüllt beides seinen Zweck.

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          • PeterH
            Senior Member
            • 26.07.2008
            • 2276
            • Peter
            • Berlin

            #50
            AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

            Hallo dl7uae,
            wieso Holzweg?!
            Ich glaube grundsätzlich nur was ich messen kann (in diesem Fall)
            Und eine Messung unter realen Bedingungen im Labor (ich habe extra meinen T-Rex 500 als "Bandgenerator" zur Verfügung gestellt) wird schon einige nützliche Infos ans Tageslicht bringen.
            Was ich allerdings glaube ist, dass wir irgend wie das Gleiche meinen, nur eben von anderen Voraussetzungen ausgehen.
            Ist ja auch egal.

            Hast du denn schon Bilder von dem "Schleifer" erstellt?

            Gruß
            Peter

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            • dl7uae
              dl7uae

              #51
              AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden



              Hier die verlangten Bildchen.
              Heckrohr, Riemenschleifer, Seitenplatte hinten verbunden, dann weiter zur Motorplatte (Seitenplatten), dann an Masse (-).

              Die Motorplatte eigentlich nur, weil sie sehr guten Kontakt mit beiden Seitenteilen hat. Peter wird aufschreien, die Verbindung zu (-) ist eigentlich auch nicht erforderlich, gefiel mir aber rein "gefühlsmäßig" besser.

              Ich bin ein Fan dieses Alu-Klebebands aus dem Baumarkt (therm. Isolationsmaterial), hab' damit schon Sachen im HF-Leistungsbereich gemacht, das darf man keinem erzählen.

              Der "Schleifer" ist ein dreilagiges Stück Alu-Klebeband, mit einem Querstück auf die Seitenplatte geklebt, dann mit einem weiteren Streifen mit der Potentialausgleichsleitung verbunden.

              Klebt man zwei Lagen übereinander, isoliert die Klebeschicht. Ich pieke da einfach mit einer Meßspitze ein paarmal rein, das verbindet die Lagen dauerhaft galvanisch.

              Auch der Kontakt am Heckrohr ist mittels Aluklebeband gemacht: Eine kleine Stelle freischaben (Mann, ist die Lackschicht dick.), aufgefaserte Litze drauflegen, mit Aluklebeband sichern.

              Das Aluband wurde hinterher außen schwarz "lackiert", mit einem Edding 3000, auch da bin ich Fan von.

              Somit, Peter, zu Deiner "Befriedigung", vom Heckrohr, über Schleifer, Motorplatte bis Schaltungsmasse (-) hat alles einen Innenwiderstand im Ohmbereich. Ist aber nicht(!) wirklich erforderlich, auch 100kOhm wären hinreichend.

              ---
              Ach, äh... Nicht über den Jazz80 wundern, der hat einen aufgebohrten BEC.
              Angehängte Dateien
              Zuletzt geändert von Gast; 25.03.2009, 00:21.

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              • PeterH
                Senior Member
                • 26.07.2008
                • 2276
                • Peter
                • Berlin

                #52
                AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

                Hallo dl7uae,
                ist dieses Alu-Klebeband denn ausreichend flexibel um die Verbindung zum Heckriemen zu halten?
                Stimmt, die Lackschicht am Heckrohr ist wirklich ziemlich stabil. Ich habe unter der Schelle am Heckrohr die Oberfläche mit einem Dremel ploliert.

                ßbrigens, "Befriedigen" tut mich gaaaanz was anderes!

                Gruß
                Peter

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                • dl7uae
                  dl7uae

                  #53
                  AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

                  Ja, es sollte die Verbindung halten, mit den 3 Lagen hat es etwas Federwirkung.

                  Diese Lösung mit den 2 Kugellagern des ESD Plate von G-Force ist natürlich schick, jedoch auch unverschämt teuer.

                  Ach, ich heisse Tom, DL7UAE ist nur mein Rufzeichen, das ich blöderweise als Nick benutze.

                  Kommentar

                  • rkuechler
                    rkuechler

                    #54
                    AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

                    Zitat von PeterH Beitrag anzeigen
                    Hallo Johannes,
                    ...
                    Nur so viel vorab, die auftretenden Spannungen befinden sich z. T. im 2-stelligen Volt Bereich (ist aber noch nicht evaluiert). Selbst im mV-Bereich können aber elektronische Bauteile zerstört/gestört werden.
                    ...
                    Gruß
                    Peter
                    Hallo Peter

                    Sorry, wenn über einem 1 kOhm Widerstand z.B. 50 Volt abfallen, dann fliesst ein Strom von 50 mA in diesem Widerstand. Du kannst nicht einfach sagen "...wir reden hier über Spannungen und nicht über Strom..."
                    Spannung, Strom und Widerstand hängen untrennbar miteinander zusammen.

                    Bist du sicher, dass sich beim Heli so hohe statische Ladungen aufbauen, dass durch das Ableiten über diesen Widerstand konstant 50 mA Strom durch diesen fliessen? Woher weisst du das? Woher wissen wir überhaupt, welcher Potentialunterschied sich zwischen Akku selbst, CFK-Platten, Heckrohr etc. aufbaut?

                    Ich kann nirgends Informationen finden (ausser von dir), die behaupten elektrostatische Ladungen müessen unbedingt über (annährend) 0 Ohm ausgeglichen werden, sorry.

                    Aber dl7uae bringt's auf den Punkt; es spielt einfach keine Rolle und beides funktioniert.
                    Daher möchte ich diesen Thread nun auch nicht mehr künstlich verlängern...

                    Viele Grüsse,
                    Roman.

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                    • AMG Mike
                      AMG Mike

                      #55
                      AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

                      ....so,

                      ich hab ja gesagt ich frag by G-force mal nach.
                      This is the answer:


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                      Regards,
                      Garf
                      G-Force Heli

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                      • PeterH
                        Senior Member
                        • 26.07.2008
                        • 2276
                        • Peter
                        • Berlin

                        #56
                        AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

                        Hallo Roman,
                        ich habe nie gesagt, dass R=U/I nicht gilt.
                        Ich wollte eigentlich nur sagen, dass bei elektrostatischen Aufladungen (z. B. Bandgenerator) sehr hohe Spannungen bis 150 KV, bei sehr geringen Strömen entstehen können. Und die dabei entstehenden Endladungen sind es, die elktronische Bauteile zerstören können.
                        Ich habe mich sicher schlecht ausgedrückt.

                        "Bist du sicher, dass sich beim Heli so hohe statische Ladungen aufbauen ..."
                        Sicher bin ich mir erst, wenn ich aus dem Labor die Daten bekomme.
                        Vorab hatte ich einige Infos bekommen.
                        Was ich jetzt schon sagen kann:
                        Ja, der Heckantrieb funktioniert wie ein Bandgenerator und produziert teilweise Spannungen jenseits der 20 KV.
                        Ja, es existieren zwischen Heckrohr, Chassis Potentialunterschiede (T-Rex 500 CF).
                        Und Ja, im ungünstigsten Fall fällt über einen Widerstand im Potentialausgleich eine Spannung ab.

                        "Ich kann nirgends Informationen finden (ausser von dir), die behaupten elektrostatische Ladungen müessen..."
                        Dann lies bitte mal etwas über Potentialausgleich, Schutzpotentialausgleich etc.

                        Bis jetzt diskutieren wir ja noch sachlich. Mir geht es auch nicht um Rechthaberei, was mir gestern in einer Mail vorgeworfen wurde. Und ich möchte diese Diskussion nicht in einen "Glaubenskrieg" o. ä. ausufern lassen.

                        Deshalb werde ich mich in diesem Beitrag etwas zurückhalten und mich nicht weiter so aktiv beteiligen.

                        Das alles Entscheidende ist doch, dass die Helis fliegen und immer problemlos runter kommen.

                        Gruß
                        Peter

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                        • dl7uae
                          dl7uae

                          #57
                          AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

                          Hat mal einer der Besitzer dieses Pimpelhubers ein Detailfoto von der Oberseite, bitte?

                          Wg. des Runterkommens der Helis: Oben geblieben ist noch keiner.

                          ---
                          Noch mal - Aufladung: Die findet so oder so statt, es geht nur um Potentialunterschiede am Heli. Die sollte es möglichst nicht geben, denn da kommt es zum plötzlichen Ausgleich, es schlägt über. Zwei Wirkungen kann das haben: Durch einen EMP kann es zu kurzzeitiger Störung irgendwelcher Elektronik kommen, es kann nicht nur "vorne reinhauen" (Stichwort RX), sondern auch "von hinten", via die Kabelei. Zweitens, im ungünstigsten Falle arct es direkt in eine Elektronikkomponente hinein, wobei u.U. kein Auge trocken bleibt. Durch Gateschutzdioden u.ä. Gimmicks sowie die äußere Beschaltung der Bauelemente ist FET-Technik aber heutzutage nicht mehr soo mimosisch wie zu den Urzeiten von Hochvolt-MOS. Ein Microcontroller könnte sich durch Einschlag aber verrennen, was bei einem RX oder Stabi ungesunde Wirkung haben könnte.

                          Es gilt also, plötzlichen Ladungsausgleich am Heli zu verhindern, indem man möglichst alles galvanisch auf das gleiche Niveau bringt. Es sollte im Bereich von nicht mehr als...(?) 100kOhm leitfähig verbunden sein.

                          Theoretisch könnte es jetzt noch beim Landen zu einem Ladungsausgleich gegen den Erdboden kommen, nur dafür könnte Kollege Pimpelhuber etwas bringen, indem vorher Ladung an die umgebene Luft abgeleitet wurde. Hmm, u.a. sehr abhängig von der Luftfeuchtigkeit.. Ansonsten wäre es sogar kontraproduktiv, abzuleiten, wenn keine im Sinne des Ladungstransfers leitfähige Verbindung bestünde, weil ein Ableiten der Ladung an anderer Stelle als der Hauptquelle der Entstehung von Potentialunterschieden noch förderlich wäre. Wobei die Montage am Heckrohr schon OK ist, sofern eine halbwegs leitende Verbindung zu diesem besteht.

                          Grau ist alle Theorie... ßbrigens ist der Begriff "Erden" hier völlig irreführend, nur im Englischen ist "Grounding" eben doppelsinnig.

                          Wird schon.. Wenn ich Geld für G-Force-Zeugs ausgeben würde, dann aber für das "ESD Plate".
                          Zuletzt geändert von Gast; 25.03.2009, 09:02.

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                          • PeterH
                            Senior Member
                            • 26.07.2008
                            • 2276
                            • Peter
                            • Berlin

                            #58
                            AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

                            Hallo Tom,
                            "Grau ist alle Theorie... ßbrigens ist der Begriff "Erden" hier völlig irreführend, nur im Englischen ist "Grounding" eben doppelsinnig."
                            Ich habe gerade erfahren, dass der Begriff "Erden" wörtlich genommen wurde.
                            Hier ist quasi ein "Ladungsausgleich gegen den Erdboden" vollzogen worden und das ohne den "Pimpelhuber".
                            Ein Bekannter von mir hat seinen nagelneuen T h r e e D e e geerdet (Totalausfall der Elektronik). Der Schaden soll sehr hoch sein.
                            Ich schreibe gerade an einem Kondolenzschreiben.
                            Ja ich weiß, dass ist OT!

                            Gruß
                            Peter

                            Kommentar

                            • AMG Mike
                              AMG Mike

                              #59
                              AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

                              Hy Tom,


                              das Bild gibts nur, wenn endlich gut is mit Pimpelhuber, das ist ein wick !!!!!!!




                              Mike

                              Kommentar

                              • dl7uae
                                dl7uae

                                #60
                                AW: T-Rex 500 Heckrohr antistatisch erden

                                Ohh, danke für das Bild vom Pim..., äh Wick!

                                Was ist denn da in der Mitte? Sieht aus, als wäre da eine isolierende Hülse aus Plastik und in deren Mitte ein metallischer Stift, spitz zulaufend. Stimmt das?

                                Falls das stimmt: Wie sieht das Ding von unten aus? Eine metallische Fläche oder zusätzlich ein isoliertes leitendes Etwas herausschauend? Wie wird dat Dinges zum Heli kontaktiert?

                                Kommentar

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