Absturz T-Rex 450 mit DX7+AR6100

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  • PeterH
    Senior Member
    • 26.07.2008
    • 2276
    • Peter
    • Berlin

    #31
    AW: Absturz T-Rex 450 mit DX7+AR6100

    Hallo Thomas,
    wieso sollte ein Logging bei der Fehlersuche nicht helfen?
    Dort sieht man doch z. B. zumindestet ob und wann die BEC-Spannung wegbricht.
    Oder?

    Gruß
    Peter

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    • dl7uae
      dl7uae

      #32
      AW: Absturz T-Rex 450 mit DX7+AR6100

      Ahh, Peter, Du meinst mich.
      Es geht ja nicht um Looping oder nicht, nicht um die Art und Weise von Belastungstest, sondern darum, dass einerseits der RX schon bei kurzzeitigstem Unterschreiten einer Minimalspannung aussteigt, andererseits aber ein Logger nicht in der Lage ist, das zuverlässig mitzuschneiden, weil seine Abtastrate der zu loggenden Spannung zu gering dafür ist.

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      • PeterH
        Senior Member
        • 26.07.2008
        • 2276
        • Peter
        • Berlin

        #33
        AW: Absturz T-Rex 450 mit DX7+AR6100

        Hallo Thomas,
        verstanden.
        Dann wird man den Fehler vermutlich nur durch den Austausch einzelner Komponenten einkreisen können.

        Gruß
        Peter

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        • komischeszeichen
          komischeszeichen

          #34
          AW: Absturz T-Rex 450 mit DX7+AR6100

          Hallo Peter,

          Zitat von PeterH Beitrag anzeigen
          Hallo Marcus,
          "...den Heli festschnallen und die BEC Spannung über ein Voltmeter bei hoher Last (neg Pitch) messen. "
          Das würde ich nicht tun!!!
          Wenn Du den Heli festschnallst, kann sich dieser zerlegen!
          Du solltest unbedingt Failsafe (Motor Aus, leicht positiv Pitch) am Empfänger programmieren.
          ßbrigens empfiehl Spektrum für alle Outdoor Helis den 7000/7100 Empfänger.
          Ich jedenfalls hatte noch keinerlei Probleme mit der DX7+AR7000.
          Das nützt Dir natürlich nichts und so richtig sicher wirst nur mit einem Datenlogger der Ursache auf den Grund gehen können.
          Trotzdem sehr interessanter Fehler (natürlich nicht für Dich).
          Sag mal, blinkten die beiden Empfänger nach dem Absturz (BEC Stromausfall)?
          Passiert das eigentlich auch mit anderen Akkus?

          Gruß
          Peter
          Ich schnalle den Heli auf ein dickes Buch auf dem ich noch ca 3cm Schaumstoff liegen hab. D.h. der Heli ist nicht fixiert und kann "schwingen". Denkst Du das geht? Ich hab das ganz gern um Spurlauf einzustellen und andere Tests zu machen.

          Hmm, ich hab mir grad zwei 6200 gekauft wegen dem Satteliten Empfänger. Ich dachte das wäre das wichtige Feature.

          Ich würde das Problem wirklich gerne verstehen, muß aber zugeben, dass ich nach einem Crash immer einen leichten Schock hab, und nicht auf die Idee komme auf die Empfänger LEDs zu gucken. Ich versuch immer schnell den Akku abzuziehen, bevor das Wrack feuer fängt

          Ich hoffe einfach, dass es an den linearen BECs liegt und sich das Problem mit dem externen BEC verabschieded. Deswegen die Messung der Spannung mit neg-Pitch. Vielleicht zeigt sich ja auch ein entsprechender Einbruch bei Null-Pitch.

          Vielen Dank für die Tips

          Gruß
          Marcus

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          • RichardS
            Member
            • 17.02.2006
            • 245
            • Richard
            • Flugort: Karlsruhe

            #35
            AW: Absturz T-Rex 450 mit DX7+AR6100

            Hallo,

            Zitat von komischeszeichen Beitrag anzeigen
            ......Ich schnalle den Heli auf ein dickes Buch auf dem ich noch ca 3cm Schaumstoff liegen hab. D.h. der Heli ist nicht fixiert und kann "schwingen". Denkst Du das geht? Ich hab das ganz gern um Spurlauf einzustellen und andere Tests zu machen.
            aber NUR für Spurlauf-Einstellen ! keine großen Pitchwerte anwenden !

            Das Problem mit dem BEC habe ich mit dem Align-Regler auch gehabt gleich am Anfang,
            als ich in meinem 450-gen AR7000 eingebaut habe und "Trockentests" - wildes Rühren mit allen Servos ( 3xHS65 + S3114 ) ohne Motor laufen zu lassen - gemacht habe.
            Es kamm zum Ausfall der Steuerfunktion und die Empfänger blinkten !

            Seitdem Fliege ich (schon ca 1 Jahr ) mit einem externen 3A Linear BEC absolut störungs-/ ausfallfrei !

            Gruß,
            Richard
            TR500+VStb; TR450+VStb; Oblivion300+mVStb;MX2;ASW28; DX8;DX9
            http://www.richard-dj1pi.de

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            • PeterH
              Senior Member
              • 26.07.2008
              • 2276
              • Peter
              • Berlin

              #36
              AW: Absturz T-Rex 450 mit DX7+AR6100

              Hallo Marcus,
              mit dem "Festschnallen" würde ich wirklich sehr vorsichtig sein. Bei den hohen Drehzahlen am Kopf sowie Heck reicht die kleinste Vibration aus und der Heli schaukelt sich so weit auf, bis er sich selbst zerlegt. Das habe ich selbst einmal gesehen.

              Für die Kontrolle des Spurlaufs reicht das Hochdrehen mit 0 Grad Pitch und danach die Endkontrolle während des Fluges in 1 - 2m Höhe.

              Ich persönlich glaube ja auch nicht, dass der Empfänger das Problem ist. Beobachte aber bitte die Empfänger LEDs. Denn diese geben zumindest einen ersten Anhalt für die Fehleranalyse.

              Ich denke auch zunächst an das BEC.
              Tritt dieser Fehler eigentlich bei jedem Akku auf?

              Berichte unbedingt über den Fortschritt Deiner Fehlersuche. Und lass dich nicht verrückt machen (wenn es auch schwer fällt). Jeder Fehler hat eine Ursache!

              Gruß
              Peter

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              • komischeszeichen
                komischeszeichen

                #37
                AW: Absturz T-Rex 450 mit DX7+AR6100

                Hallo Peter,

                ich hab die Spannung grad einmal gemesse. Ich hab 5,05V und sie geht auf 4,9V runter, wenn ich mit den Servos rühre. Das Anlaufen des Motors hat nichts an der Spannung geändert.

                Ich hab das Turnigy 5V/3A BEC grad eingebaut und hoffe das jetzt Ruhe ist

                Der Fehler war so nicht reproduzierbar. Er ist nur zweimal aufgetreten und das war in der Luft.

                Vielen Dank für die Tips

                Gruß
                Marcus


                Zitat von PeterH Beitrag anzeigen
                Hallo Marcus,
                mit dem "Festschnallen" würde ich wirklich sehr vorsichtig sein. Bei den hohen Drehzahlen am Kopf sowie Heck reicht die kleinste Vibration aus und der Heli schaukelt sich so weit auf, bis er sich selbst zerlegt. Das habe ich selbst einmal gesehen.

                Für die Kontrolle des Spurlaufs reicht das Hochdrehen mit 0 Grad Pitch und danach die Endkontrolle während des Fluges in 1 - 2m Höhe.

                Ich persönlich glaube ja auch nicht, dass der Empfänger das Problem ist. Beobachte aber bitte die Empfänger LEDs. Denn diese geben zumindest einen ersten Anhalt für die Fehleranalyse.

                Ich denke auch zunächst an das BEC.
                Tritt dieser Fehler eigentlich bei jedem Akku auf?

                Berichte unbedingt über den Fortschritt Deiner Fehlersuche. Und lass dich nicht verrückt machen (wenn es auch schwer fällt). Jeder Fehler hat eine Ursache!

                Gruß
                Peter

                Kommentar

                • PeterH
                  Senior Member
                  • 26.07.2008
                  • 2276
                  • Peter
                  • Berlin

                  #38
                  AW: Absturz T-Rex 450 mit DX7+AR6100

                  Hallo Marcus,
                  berichte unbedingt ob der Fehler erneut aufgetreten ist!

                  Gruß
                  Peter

                  Kommentar

                  • Ralf Thiele
                    Ralf Thiele

                    #39
                    AW: Absturz T-Rex 450 mit DX7+AR6100

                    Hallo Marcus,
                    hatte vorige Woche einen Absturz unter gleichen Umstaenden wie Du. Nichts reagierte mehr, Drehzahl viel leicht ab aber keine Reaktion auf Throttle Hold. Heli Totalschaden! Wegen des laufenden Motors und des Aufschlagwinkels hat mir ein Rotorblatt den vorderen Teil des Helis abgschnitten und den Empfaenger (6100) zerhackt. Habe den Heli komplett neu aufgebaut und den neuen Empfaenger (jetzt 6200) nach hinten verlagert. Der Roxxy 940 kam unters Chassis.
                    Dann gings ans Kreisel und TS einstellen. Throttle Hold war an, so das ich alles bewegen kann aber der Motor nicht hochlaeuft. Ploetzlich fing der sich aber an zu drehen! So fuer 2 Sekunden, dann war wieder Ruhe. BEC?
                    Ich habe den Regler ausgetauscht und einen Hobbywing Pentium 40 eingebaut, da der so ein gutes UBEC haben soll.
                    Wieder Kreisel, TS einstellen. Alles laeuft normal als sich ploetzlich wieder der Rotor bewegt. Nach einer Sekunde war wieder Ruhe. Diesmal konnte ich aber beobachten, dass die LEDs auf Empfaenger und Satellit ausgegangen waren aber nach eben dieser Sekunde wieder angehen.
                    Hab den Heli dann mal so stehen lassen und abgewartet. Ich wartete bestimmt 15min. und dann trat es wieder auf, diesmal fuer etwas laenger und ich konnte beobachten dass die LED am Sender ebenfalls ausging.
                    Schuld am Absturz waren also weder Empfaenger noch BEC noch Regler sondern der DX7-Sender. Der sendet alle paar Minuten mal fuer ein paar Sekunden nicht und alles geht auf Failsafe. Kommt das Signal wieder laufen alle Servos wieder normal und auch die LEDs auf den Empfaengern blinken nicht sondern leuchten, als wenn nichts gewesen waere.
                    Gluecklicherweise ist mir das beim Einstellen des Heli am Boden aufgefallen.

                    Pruefe doch mal nach, ob bei Dir vielleicht ein aehnliches Phaenomen auftritt.

                    Ich habe mir jetzt einen neuen Sender gekauft (wieder DX7), weil ich dem Alten selbst nach erfolgreicher Reparatur nicht mehr vertrauen wuerde.

                    Liebe Gruesse, Ralf

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                    • rkuechler
                      rkuechler

                      #40
                      AW: Absturz T-Rex 450 mit DX7+AR6100

                      Zitat von dl7uae Beitrag anzeigen
                      Ein Logger wird wg. der zu geringen Abtastrate hier leider nix bringen.
                      Nun ja; mein UniLog hat eine Sample-Rate von 16 Messungen (Samples) pro Sekunde. In der Tat habe ich da Messpausen von jeweils 62,5 Millisekunden - und das kann in der Welt der Elektronik eine furchtbar lange Zeit sein. Dennoch würde ich nicht pauschal sagen ein Datenlogger bringe nichts, denn ein BEC-Einbruch kann genau so gut länger als die Abtastrate dauern.
                      Sagen wir mal die Chance mit einem Datenlogger (z.B. dem UniLog) der Sache auf die Spur zu kommen liegen 50:50.

                      Ich als gelernter (ehemaliger) Elektroniker denke über noch was ganz Anderes nach; es wäre wohl ziemlich einfach, eine kleine, leichte, elektronische Schaltung mit kleiner Stützbatterie zu kreieren, die eine Unterschreiten einer Spannung wie z.B. 3,5 Volt anzeigen würde - egal wie kurz diese Unterspannung war und dann danz Ganze robust und crash-sicher verpackt! Oder gibt's sowas schon?
                      Ich meine die Kontrolle im den Spektrum-Rx ist schon ok, aber die Dinger zeigen das Problem ja nur an wenn nach dem Crash noch Spannung anliegt und sie nicht sonst beschädigt wurden. Und vor allem muss man "im Schock" zuerst mal dran denken.

                      Ich mach mich mal schlau...

                      Viele Grüsse, Roman.
                      Zuletzt geändert von Gast; 08.03.2009, 08:20.

                      Kommentar

                      • rkuechler
                        rkuechler

                        #41
                        AW: Absturz T-Rex 450 mit DX7+AR6100

                        Und noch was ist mir in den Sinn gekommen:

                        Im ganzen Thread wurde noch nie das Thema "elektrostatische Aufladung" erwähnt.
                        Nicht dass ich mich bei diesem Thema auf Erfahrung berufen könnte, Threads im helifreak.com - Forum zeigen aber klar, dass dies offensichtlich ein Thema ist!



                        Mir leuchtete das Problem der elektrostatischen Aufladung ziemlich rasch ein und so habe ich bei meinem T-Rex 500 in Anbetracht des äusserst geringen Mehraufwandes, Gewichtes und der null Mehrkosten gleich schon beim Zusammenbauen alles geerdet (sprich: beide CFK-Platten, Motorhalterung und Heckrohr).

                        Vielleicht wäre das noch eine ßberprüfung wert...?

                        Gruss, Roman.

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