was benötige ich für den aufbau auf drucklager im Heck?
da die lager die da drin sind sehr spielig sind will ich das sobald wie möglich tun. PGMs kommen auch noch drauf und da kommt schon recht viel last auf die kleinen kugellager.
hat da jemand ein paar bestellnummern oder größen die ich benötige? wer hat das schon gemacht?
dann brauchst Du aber ein 10-20kg Servo für's Heck.
Die Drucklager kannst Du haben, ich schenke Dir meine.
Ich habe nämlich sofort auf 2 Kugellager in jedem Blatthalter umgebaut. Mit den Drucklagern klemmen die Blatthalter bei radialer Last wie sie nun mal im Betrieb auftritt.
Lieber Kugellager rein und die dann regelmäßig wechseln.
Du brauchst dafür eigentlich nur H60109, da ist alles drin. Nur eben mit Drucklagern. Dann das Axiallager durch Kugellager ersetzen und gut ist.
Mit den Drucklagern klemmen die Blatthalter bei radialer Last wie sie nun mal im Betrieb auftritt.
Lieber Kugellager rein und die dann regelmäßig wechseln.
Du brauchst dafür eigentlich nur H60109, da ist alles drin. Nur eben mit Drucklagern. Dann das Axiallager durch Kugellager ersetzen und gut ist.
Und um genau dieses Klemmen zu verhindern werden die Drucklager überhaupt erst eingebaut. Daher ist dein Ratschlag bezüglich der Axiallager im Allgemeinen leider komplett falsch!!!
Wo du allerdings Recht hast, und was auch in Ordnung wäre wenn du es so formuliert hättest, ist, dass speziell das Drucklagerheck von Align teilweise ßrger macht, was wohl an den verbauten Axiallagern liegt. Andere Drucklagerhecks, wie z.B. das von Quick UK funktionieren dagegen genau so wie sie sollen und liefern die Vorteile der Drucklagerung bei hohen Drehzahlen.
leider ist das komplett richtig was ich schreibe. Ich habe selber mit Jason Krause darüber gesprochen, das Problem besteht leider bei den aktuellen Serien immer noch.
Es liegt an den Kunststoffblatthaltern für das Heck. Die genaue Problematik sollte eigentlich längst gelöst sein, ist sie aber nicht.
Die Axiallager sind in Ordnung, fangen aber bei radialer Last an zu klemmen, wie schon beschrieben, auf der Nabe. Diese Spuren sieht man nach einigen Flügen deutlich auf der Nabe.
Außerdem war mein Ratschlag nicht 'Allgemein' sondern hier im Align Forum entsprechend der Fragestellung genau auf den T-Rex 600 bezogen.
Also?
@Edgar:
es kann auch funktionieren, muss es aber nicht. Ich empfehle jedem, wenn er die org. Nabe 60109 berwenden will, die Drucklager raus zu schmeissen.
Du wirst früher oder später Probleme mit dem Heckservo bekommen das eine verkürzte Lebensdauer haben wird.
Ich fliege beim T-Rex 600 ein SL720 auf dem Heck mit S9254 und 95% Empfindlichkeit.
Mit der org. Nabe mit Drucklagern kommt man kaum über 50%.
für das Align Heck stimmt das ja auch, wie ich bereits ausführte.
Allerdings war die Ausgangsfrage ja was nötig ist, um den Rex auf Drucklagerheck umzubauen.
Dafür braucht man natürlich lediglich eine funktionierende Konstruktion, der Ratschlag das Align Heck mit den Drucklagern zu kaufen und eben diese dann zu entfernen finde zumindest ich als Antwort "suboptimal".
Daher noch einmal, was den speziellen Fall des Align Heckrotors angeht, gebe ich dir vollkommen recht. Dessen Problematik ist seit längerem Bekannt. Dennoch gibt es durchaus funktionierende Heckrotorsysteme MIT Drucklagern wie z.B. das von Quick UK (auch "speziell" für den 600er), was dem ursprünglichen Wunsch des Fragestellers wohl eher entgegenkommen dürfte.
Das Drucklager ist nicht das Problem, sondern das fehlende zweite Radiallager!
Ich habe alle meine 600er auf das neue Heck umgebaut, und einer geht einwandfrei, ein anderer hatte auch zuerst das leichte Pendeln. Man kann dann statt des Drucklagers einfach noch ein zweites Radiallager einsetzen, fertig. Immer noch besser als das erste Heck, bei dem das äußere Radiallager viel zu klein war.
Das Drucklager ist nicht das Problem, sondern das fehlende zweite Radiallager!
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Man kann dann statt des Drucklagers einfach noch ein zweites Radiallager einsetzen, fertig. Immer noch besser als das erste Heck, bei dem das äußere Radiallager viel zu klein war.
Wenn die konstruktionstechnische Lösung für die Aufnahme axialer Fliehkräfte, die über die Blatthalter auf die Lager einwirken, die Verwendung von Drucklagern ist, ist es dann sinnvoll diese zu entfernen? Wohl kaum. Sinnvoll dagegen ist es, eine funktionierende Konstruktion einzusetzen und nicht an einer aus welchem Grund auch immer nicht funktionierenden gerade genau die eigentlich zielführende Komponente zu entfernen.
Wenn die konstruktionstechnische Lösung für die Aufnahme axialer Fliehkräfte, die über die Blatthalter auf die Lager einwirken, die Verwendung von Drucklagern ist, ist es dann sinnvoll diese zu entfernen? Wohl kaum. Sinnvoll dagegen ist es, eine funktionierende Konstruktion einzusetzen und nicht an einer aus welchem Grund auch immer nicht funktionierenden gerade genau die eigentlich zielführende Komponente zu entfernen.
Daniel
Ich bin jahrelang Rappi 90 geflogen. Gibts für den Drucklager im Heck? Nein. Also braucht es beim "kleinen" Rex sicher auch nicht unbedingt.
Das Problem war das zu kleine äußere Lager der ersten Serie. Align hats dann wohl gut gemeint mit dem Drucklager, aber das hat schon bei anderen Helis nicht funktioniert.
Drucklager sind ja auch erst "in Mode" gekommen, seit die E-Modelle mit so mörderischen Drehzahlen unterwegs sind.
Absolut notwendig (am Heck) sind sie wohl nicht, wie deine Erfahrungen ja auch belegen.
Beim Hauptrotor sieht die Sache dagegen ja auf einmal ganz anders aus. Da kenne ich persönlich eigentlich keinen Rotorkopf ab 50er aufwärts, der nicht mit Drucklagern bestückt wäre. Also müssen die Teile ja schon einen konstruktiven Sinn haben, bzw. sind dann irgendwann wohl auch tatsächlich nötig.
Um das ganze mit einem Zitat abzuschliessen: "Mein Geschmack ist einfach, von allem das beste!"
meine Empfehlung, verwende das originale Heck, das funktioniert bestens. (Aus Erfahrung kann ich sagen, zumindest bis 2200U/min am Kopf.)
Wenn es nach ein paar hundert Flüge kaputt geht, kauf ein neues für ca. 14.- Euro (billiger sind nichtmal die Lager alleine), oder bau um, aber nicht auf die Align Drucklager.( Außer es gibt bis dahin schon funktionierende)
...Die Axiallager sind in Ordnung, fangen aber bei radialer Last an zu klemmen, wie schon beschrieben, auf der Nabe. Diese Spuren sieht man nach einigen Flügen deutlich auf der Nabe....
...Du wirst früher oder später Probleme mit dem Heckservo bekommen das eine verkürzte Lebensdauer haben wird...
Gruß
Jörg
Hi Jörg,
sind Riefen auf der HeRoNabe immer ein Indiz für ein klemmendes Drucklager?
so wie ich das jetzt sehe ist nicht bei allen das technische Verständnis da.
Die "Ideale" Lösung fürs Heck sind 2 Radial und 1 Axial lager. nicht umsonst ist auch der Hauptrotor so aufgebaut
Ich wusste jedoch bis dato nicht das es keine ausgereifte lösung dafür da ist. Klar funktioniert es auch nur mit radiallagern nur sind Radiallager in erster Linie für radiale Kräfte Ausgelegt und diese kleinen Lager halten darin nicht ewig. ich kann auch regelmäßig die LAgerwechseln ist preislich auch nicht das Problem, nur wann wechselt man die* Ab wann kann man erkennen das die Lager unter Last schwer gehen?
Ich habe am wochenende mal Propellermomentgewichte montiert. ich bin auch sehr froh drüber das ich die drauf hab. nur währen auch axiallager sehr schön...
wenn von vorn herein irgend etwas am Heck schwer geht, dann sollte dies tunlichst vermieden werden. die stellkräfte sind enorm, und das schon bei ca. 1700 umdrehungen auf dem Kopf.
Gruß Matthias.
ich werd dann wohl doch noch ne weile belesen bevor ich was mache.
so wie ich das jetzt sehe ist nicht bei allen das technische Verständnis da.
Der Satz müsste heißen: so wie ich das jetzt sehe ist nicht bei allen Herstellern das technische Verständnis da.
Früher gab es auch bei Hauptrotorköpfen keine Drucklager. Bei Heim-Mechaniken lange Zeit nur als Tuningzubehör, wenn man schwere Blätter fliegen wollte.
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