Wartung am Heck bei T-Rex 450

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  • Michael W
    Michael W

    #1

    Wartung am Heck bei T-Rex 450

    Hallo,

    Wie oft wechselt, reinigt und schmiert ihr die Heckrotorwelle.
    Gestern habe ich den Erstflug nach einem Crash gemacht. Servocheck, alles OK.
    Kaum in der Luft springt er mir entgegen. Gerade noch ausgesteurt bekommen und gelandet.
    Ein Rollservo Kaputt. Gewechselt und wieder in die Luft. Das Heck steuerte hundsmisserabel.
    Gelandet gesteuert, alles sah in Ordnung aus. Dann habe ich das Heckservo ganz langsam durchlaufen lassen. Und siehe da, es blockiert.
    Anlenkung am Servo ausgehangen und bewegt. Sehr leichtgängig. Servo wieder langsam durchlaufen lassen. Alles geht. Dann habe ich an der Anlenkung gezogen, ganz langsam. Das Gleitlager blockierte auf der Welle. Es war von hand kein !/10 mehr zu bewegen. Erst als man es in die entgegengesetzte Richtung drückte. Schnelle bewegung, wieder sehr leichtgängig. Bei langsamer Bewegung wieder blockiert. Mittlerweile denke ich das deswegen der Heli runtergefallen ist. Erst hate ich das vordere Riemenrad im verdacht, welches definitiv kaputt war. Aber ich denke mal, weil die Welle blockiert war. Jetzt habe ich dann endlich mal mein Honkong Aluheck draufgebaut.
    Mal sehen wie es heute geht.
    Eins steht für mich fest. Ausgetrocknete Aschesportplätze sind für mich ab sofort Tabu. Geschmiert war die welle mit dünflüssigen Silikonöl. Jetzt habe ich das gute alte Rainer Lagerfett draufgemacht. Fett hat zwar einen vielfach höheren Gleitwiederstand als ßl, dafür hält es. Ich denke mal ich muss das Hecklager öfters reinigen und neu schmieren. Blöd das da keine Manschetten vor dem Gleitlager sitzen. Das wird früher oder später bei jedem passieren bei mangelnder Wartung, denke ich.

    Gruß
    Michael
  • id
    id

    #2
    Re: Wartung am Heck bei T-Rex 450

    Hallo Michael,

    leider ist das ein bekanntes Problem, nicht nur bei den T-Rex450.
    Dies liegt hauptsächlich an dem schlechten Verhältnis der Laufbuchsenmasse Durchmesser zu Länge, d.h. es kommt zu Verkantungen, aber auch an der Materialpaarung Welle/Buchse und dann blockiert das System schnell, insbesondere durch Staubablagerungen.
    Eine weitere Ursache ist die unsymmetrische Anlenkung, d.h. in der einen Richtung verkantet es schnell, in der anderen kaum. Der Anlenkhebel wirkt leider nicht parallel zur Heckrotorwelle. Beim SJM400Pro hat man das mittlerweile erkannt und eine entsprechende Umkonstruktion vorgenommen, die sehr gut funktioniert.

    Ich nutze beim T-Rex seitdem immer dünnflüssiges Kontaktsprayöl, und dann geht das meistens gut.
    Allerdings reinige ich die Welle immer wieder zwischendurch.

    Schönen Gruß aus Qingdao/China,
    ;-) Norfried

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    • xyro
      xyro

      #3
      Re: Wartung am Heck bei T-Rex 450

      Alsooooo, Ich reinige alle mechanischen Parts spätestens alle 6 Li-Po´s.

      Das mit dem Heck hatte ich auch schonmal, mir ist das vordere Riemenritzel auseinandergeflogen. Wie in Hollywood hat sich der deckel vom Ritzel im hohen Bogen verabschiedet.
      Ich habe es dann durch dieses ersetzt: http://www.rc-toy.de/xtc/product_inf...-Assembly.html
      und hatte nie mehr Probleme mit dem Teil.

      Im ßbrigen zur Wartung und reinigung:

      Der Spruch "Wer doppelt schmiert, fliegt besser" ist nicht unbedingt das gelbe vom ei, denn man verdreckt den Heli damit, und es bleiben Fremdstoffe wie Sand, Staub u.ä. an den Teilen kleben. also lieber nur tröpfchenweise in die Lager, ein paar mal die servos betätigen, dann wieder wegwischen reicht!

      Es versteht sich von selbst, die Blätter und das Canopy sowie große Teile wie Landegstell und Heckausleger nach jedem Flug zu reinigen,...

      MFG

      Xy

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      • MeiT
        Senior Member
        • 20.11.2006
        • 2216
        • kamil
        • .

        #4
        Re: Wartung am Heck bei T-Rex 450

        moin,

        ich bin da wohl etwas weniger wartungsfreundlich.
        komischerweise auch noch kein defekt gehabt.

        ich hab bisher das heck nur beim zusammenbau auseinander gehabt und beim wechsel auf neopren riemen.

        selbst nach den zwei oder drei crashes hab ich da nix auseiandern genommen.

        geschmiert ist die heckwelle mit dem robbe teflonfett.
        aber wann ich dass das letzte mal gemacht habe, dass weis ich garnicht.
        ich glaub die letzten 100 oder 150 akkuladungen nicht mehr.

        ich kann das robbe teflonfett nur empfehlen. kein anderes.

        kollege hatte am wochenende probleme mit eingetrockentem fett und dadurch schwergängigkeit. das war irgend so zeug was bei irgende einem heli dabei war.

        also robbe teflon fett drauf und nie wieder wartung

        grüße
        Pulsar P3 und P3+
        MP-E Vstabi 12S A123m1b
        MX-20 intern Speaker

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        • Michael W
          Michael W

          #5
          Re: Wartung am Heck bei T-Rex 450

          Es kommt auch sehr drauf an wo du fliegst. Eine Wiese ist halb so wild. Unser Asche Fußballplatz ist bei Trockenheit mörderisch.
          Ganz feiner sehr harter Staub. Da hilft kein Fett und kein ßl. Ich hatte genau das gleiche Problem wie xyro. Ich denke drüber nach, das Heck mit Bremsenreiniger zu reinigen. Ist in wenigen Sekunden trocken und kann sofort neu geschmiert werden.

          Gruß
          Michael

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          • noch ein Stefan
            Senior Member
            • 07.08.2004
            • 7356
            • Stefan
            • Neuss

            #6
            Re: Wartung am Heck bei T-Rex 450

            Hallo,

            ich habe ja normalerweise keinen Bock auf die ßlerei aber die Heckwelle bekommt regelmäßig einen Tropfen dünnflüssiges ßl ab. Bei der schwarzen Heckwelle von Align ist das lebenswichtig und sollte vor jedem Flugtag geölt werden sonst klemmt sie nämlich gerne. Fett kommt mir an die Welle nicht dran dann geht sie nämlich viel zu schwer, zumindest wenn die Hülse so eng sitzt wie sie sollte.

            Gruß Stefan

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            • TheManFromMoon
              Gesperrt
              • 23.09.2005
              • 1633
              • Christian
              • 23714 Bad Malente

              #7
              Re: Wartung am Heck bei T-Rex 450

              ....man kann einen Heli auch kaputtpflegen.

              Warum gibts denn Gleitpaarungen Kunststoff/Metall und Messing/Stahl?

              Ich schmier nix und hab auch nach hunderten Flügen keine Probleme.

              Gruß
              Chris

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