an was kann es liegen, wenn der TRex in genau einer Fluglage (zum Sender hin) zuckt?
Der Heli kommt von rechts oben, leicht nick nach vorne und ist nur ca. 3 Meter entfernt in ca. 4 Meter Höhe (alles ca. Werte). Da habe ich im Vorbeiflug jetzt schon dreimal deutlich einen kurzen Zucker gesehen, sonst noch nie!
Also ich hatte auch mal leichtes Servozucken bei einer bestimmten Fluglage.
Seitdem ich die Antenne anders verlegt habe, hatte ich dieses Problem nicht mehr.
Antenne in ein Bowdenzugröhrchen legen, welches nach vorne so weit wie möglich vor dem Hubschrauber herausragt. Bowdenzugröhrechen an den Kufen mit Kabelbindern festmachen. Das Ganze sollte allerdings so steif sein, dass es nich in den Rotor gelangen kann.
Ich habe mir einen Senderakku selbst zusammgelötet und wenn ich den anschliesse ist erst alles OK
Aber sobal ich abhebe zucken alle Servos. Seitdem wird der Akku nichtmehr eingesetzt.Woran kann das denn liegen?
die Lage der wie auch immer polarisierten Antennen (Strahlungsdiagramm) von Sender und
Empfänger zueinander ändert sich beim Fliegen ständig. Dadurch kommt es zu Schwankungen
von mehr als 25dB, also so bis zu 400fache Schwankungen der Signalstärke am Empfänger.
Die Wahrscheinlichkeit einer Störung dadurch wird noch erhöht, wenn der Empfänger einen
zu hohen Stör-Grundpegel sieht, durch den elektrischen Antrieb, evtl. digitale Servos, durch
elektrostatische Entladungen (Heckriemen).
Also gibt es zwei Methoden, dem versuchsweise entgegenzuwirken:
a) Weitgehende Entstörung im Heli. Das ist u.U. schwer zu machen bei gedrängtem Aufbau
und bedarf reinen Probierens, da man die Störfelder ja nicht sehen kann.
b) Empfängerantenne weitab von Störquellen und so verlegen, dass sie möglichst verschiedene
Polarisationen abdeckt. Also z.B. einen Teil der Antenne waagerecht, einen anderen halb-
wegs senkrecht. Die Antenne sollte möglichst nicht gekürzt werden, auch wenn das an
einem Microheli schwierig wird. Grund ist, dass die Antenne viel kürzer ist als eine mecha-
nische Länge, die resonant wäre (z.B. Lambda/4 - eine Viertel Wellenlänge bei 35 MHz).
Daher wird die Antenne im Empfänger i.Allg. "elektrisch verlängert" durch eine sog. Anten-
nenverlängerungsspule. Eine solche Antenne reagiert sehr empfindlich auf kapazitive An-
näherung und noch dramatischer auf mechanische Kürzung.
Eine PCM-kodierte ßbertragung versteckt beginnende Störungen dadurch, dass nur valide
Werte vom Empfänger in PWM-Signale für die Ausgänge gewandelt werden, während hier
die PPM-Koedierung bereits erste Zuckungen sichtbar werden liesse. So weit wäre PCM
besser. Allerdings kommt dann mit PCM schlagartig der Punkt, an dem nix mehr geht (-->
Failsafe), während PPM vorher die von Dir beobachteten Warnsignale "abgeben" würde.
Somit ist es immer gut, mit PPM halbwegs sauber zu sein (Reichweitentest mit eingescho-
bener Senderantenne, Entstörung), wonach man evtl. PCM on top setzt.
an was kann es liegen, wenn der TRex in genau einer Fluglage (zum Sender hin) zuckt?
Der Heli kommt von rechts oben, leicht nick nach vorne und ist nur ca. 3 Meter entfernt in ca. 4 Meter Höhe (alles ca. Werte). Da habe ich im Vorbeiflug jetzt schon dreimal deutlich einen kurzen Zucker gesehen, sonst noch nie!
Antennenverlegung?
Gruß.
Andreas.
poste mal nen bild v . deinem aufbau ... evtl. keine optimale anordnung deiner rc einheiten
with friendly regards, Ralf
... flying inverted is nothing to write home about ...
der Rex ist wieder geflickt und neu eingestellt (das ßbliche: HR-Welle und HR-Blätter).
Ein Bild kann ich momentan nicht liefern, aber eine Beschreibung:
Es ist ein TRex XL HDE (Vollplastik), Empfänger hinten, Regler unter dem Chassis, Kabel von Regler zu Akku geht rechts nach vorne. Kabel vom Regler zum Motor zuerst nach hinten links und dann nach vorne. Die Kabel sind mit Alufolie umwickelt.
Antenne ist nach rechts in ein Antennenröhrchen an der Kufe nach vorne verlegt, dann 180Grad-Kurve zur linken Kufe, wieder nach hinten und mit einem Röhrchen bis weit nach hinten geführt.
Heute wieder im Rundflug (garnicht mal so weit weg) eine "Schrecksekunde", weil der Rex einen Zucker gemacht hat.
Die Schleife haben Viele und keine Probleme. Theoretisch nicht gut, weil die Antennenfläche
Störquellen einschliesst. Probier' doch mal: Antenne hinten raus, bis zum vertikalen Leitwerk
(da mit KB befestigen), dann ein Stück im festen Röhrchen hinter dem HR nach oben stehen
lassen. Ist nicht so "gewöhnlich" , geht aber gut. Anbei ein Bildchen.
Vorteil, deckt 2 Polarisationsebenen ab.
So wie Tom es hat hat es sich bei mir ebenfalls als Ideal herausgestellt.
Die Schleife vor den Kufen heißt: Die Antenne geht direkt an der Hochstrom-Elektrik vorbei. Diese müllt den Empfänger permanent mit Störungen zu, die er im Normalflug ausfiltern kann. Wenn nun aber dein Heli auf dich zu kommt (und du womöglich noch mit der Senderantenne direkt auf ihn zeigst) hast du denkbar ungünstige Empfangsverhältnisse und der Empfänger ist nicht mehr in der Lage, ein klares Signal von den Störungen zu unterscheiden.
Welchen Empfänger verwendest du ?
der Rex ist wieder geflickt und neu eingestellt (das ßbliche: HR-Welle und HR-Blätter).
Ein Bild kann ich momentan nicht liefern, aber eine Beschreibung:
Es ist ein TRex XL HDE (Vollplastik), Empfänger hinten, Regler unter dem Chassis, Kabel von Regler zu Akku geht rechts nach vorne. Kabel vom Regler zum Motor zuerst nach hinten links und dann nach vorne. Die Kabel sind mit Alufolie umwickelt.
Antenne ist nach rechts in ein Antennenröhrchen an der Kufe nach vorne verlegt, dann 180Grad-Kurve zur linken Kufe, wieder nach hinten und mit einem Röhrchen bis weit nach hinten geführt.
Heute wieder im Rundflug (garnicht mal so weit weg) eine "Schrecksekunde", weil der Rex einen Zucker gemacht hat.
Was kann ich da optimieren?
Gruß.
Andreas.
ja, wie die anderen schon gepostet haben, die antenne möglichst nicht in den elk. feld wirkungskreis des regler/motorkabels. kann dir mal nen bild . mir schicken (e-mail?)
with friendly regards, Ralf
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@Tom: Sieht ja heiss aus. Das werde ich mal probieren. Nachteil ist, dass die Transportfähigkeit leidet (ich habe mir für den Transport eine Kiste gebaut, da müsste ich dann einen Schnorchel anbauen ).
@Alex: Empfänger ist der, der bei der FX18 dabei war, ein Futaba R147F.
...die Antennenverlegung habe ich probehalber nachgebaut. Annähernd, weil ich keinen so langen Bowdenzug habe. Daher kurz nach Verlassen des Empfängers ein paarmal an den Heckstreben hin und her, dann mit einem Plastikröhrchen nach hinten oben, dann nach unten an die Heckflosse und mit einem Röhrchen senkrecht nach oben, dann noch ein paar Zentimeter ßberstand.
Sah also aus wie ein UBoot mit Schnorchel.
Flog auch so...
Im Flug 2 heftige Zucker, nach der Landung und Abstellen des Motors unruhiges Servogezittere, als ich den Hubi anfasse (ca. 5 Meter vom Sender weg) um den Akku zu trennen will der Motor tatsächlich anlaufen...konnte ich nur durch schnelles Akkuabklemmen verhindern.
Jetzt habe ich wieder zurückgebaut. Heute bei 4 Flügen dann ein oder zweimal im Vorbeiflug Zucken.
Kann es noch andere Ursachen als die Antenne geben? Kann es auch etwas ganz anderes sein? In grösserer Entfernung hatte ich das Problem noch nie (eventuell hab' ich es auch nur nicht gesehen).
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