Teileliste:
T-Rex V1
Hacker B20-15L mit Kühlring
Jazz 40-6-18
Futaba R 146 IP Empfänger (PCM1024, 6 Kanal)
3 x Graupner C121
1x Futaba S3108
GY 401
3S1P Kokam 2.0 Ah HD
Mit diesem Zubehör wurde der Heli erstmal aus dem Kasten aufgebaut. Einzig die Kopfdämpfung wurde gleich härter eingestellt. Ich verwendete dazu 2 Abschnitte von einem Silikonspritschlauch. Abgestimmt wurde er für 3D, also maximal mögliche Wege. Desweiteren verwendete ich die Holzblätter.
Flugerfahrungen:
Der Heli ist bei Drehzahlen zwischen 2000-2500 Touren ausreichend zyklisch agil für 3D. Solange man sich nur im positven Pitchbereich aufhält und Rundflug mit mässiger Geschwindigkeit betreibt, reicht auch die Steuerpräzision. Durchaus auch für Anfängertraining brauchbar.
Probleme gibts bei größerer Fahrt, da fängt der Kleine an recht hastig zu unter- oder überschneiden. Problematisch ist dann auch das Heck, die max. mögliche Kreiselempfindlichkeit macht aus jedem zweiten Rückwärtsloop einen Piroflip.
ßbrigens, wer mich in Heidelberg mit dem T-Rex gesehen hat: Das war noch die hier aufgeführte Standard-Ausrüstung.
Ursache für die Probleme sind einerseits das Spiel der mechanischen Mischung und andererseits das Heckrotorservo. Das Spiel bekommt man mit einem CCPM Umbausatz, einer 120° Taumelscheibe und Alu-Misch-und Umlenkhebeln in Griff. Das kostet zusammen nochmal um die 100€, ist aber wirklich empfehlenswert. Der Heli ist dann präzise steuerbar, auch im Schnellflug.
Als nächstes habe ich mir die gängigen Microservos angeschaut, um den Heckrotor in den Griff zu bekommen. Irgendwie haben die alle die gleichen Daten und auf zeitintensive Versuche, ob da trotzdem eines vielleicht Besserung bringt, hatte ich keine Lust. Was bleibt dann? Genau, ein Volz Speed-Maxx-XP in der MP-Programierung. Damit ist das Thema abgehakt: Heck steht nun wie angenagelt.
Unnötigerweise habe ich auch noch den spielbehafteten Heckumlenkhebel und die Schiebehülse getunt, hatte ich als "Paket" mit dem Volz angedacht. Spiel ist weg, sieht gut aus, aber weitere Verbesserung spüre ich nicht (und wäre auch nicht nötig).
Jedenfalls ist der Kleine nun erstaunlich präzise und agil zu fliegen. Figuren wie Looping, Rolle und Flip jeweils in allen Lagen und Richtungen gehen problemlos. Ebenso hat das Teil schon Todesspiralen, Rollenkreise, Piroflips hinter sich gebracht. Weiteres scheitert mehr am Piloten als am Heli. Einzig dynamisches Fliegen ist recht begrenzt, wie alle kleinen Helis muß auch der T-Rex mit viel Power auf Fahrt gehalten werden.
Was gibts noch zu meckern? Der max. mögliche Pitchweg reicht trotz +-12° gerade so aus mit den Holzblättern. Besserung verspreche ich mir von anderen Blättern. Die original Align CFK Teile haben schon mehr Auftrieb. Die sind allerdings so schwer, dass der Kopf anfängt zu klemmen (hat ja keine Drucklager). SAB werde ich als nächtes probieren, sind einiges leichter.
Angedacht hatte ich das Ding übrigens für die Halle. Ich hätte nicht gedacht, dass man das Ding auch bei böigen Wind fliegen kann. Geht aber problemlos.

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