Align TB70
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Manchmal habe ich das Gefühl das hier nur noch Hubschrauber Konstrukteure unterwegs sind. Jedes neue Ding hat nun einmal Kinderkrankheiten. Entscheidend ist doch wie damit umgegangen wird. Hier hat für mich damals MSH beim Protos wirklich Größe gezeigt. Die nachgebesserten Teile waren teilweise kostenlos und sonst für sehr wenig Geld erhältlich. Es wurde auch nur die verbesserten Teile geliefert und nicht wie früher bei Align ganze neue Baugruppen. Hoffen wir mal, dass es diesmal professioneller gehandhabt wird.
Achja um auch noch etwas zum Thema zu schreiben: beim guten Pitchmanagement kommt es nicht darauf an, ob man an die Endanschläge geht, sondern mit welcher Geschwindigkeit man das macht. Hier sind Welten in der Belastung zwischen den erfahrenen Piloten und denjenigen, die einfach nur mechanisch die Steuerbewegungen auswendig gelernt haben.CU,
Egbert.
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Hallo Egbert,Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigenAchja um auch noch etwas zum Thema zu schreiben: beim guten Pitchmanagement kommt es nicht darauf an, ob man an die Endanschläge geht, sondern mit welcher Geschwindigkeit man das macht. Hier sind Welten in der Belastung zwischen den erfahrenen Piloten und denjenigen, die einfach nur mechanisch die Steuerbewegungen auswendig gelernt haben.
könntest du das bitte begründen oder belegen? Ich kann das so nur schwer glauben.
Nehmen wir mal mich als Beispiel: Bei meinem RAW700 habe ich Peakströme von ca. 180A (12s). Diese liegen nur einige ms an. Ich selbst bin kein "Profi", also nur ein "Möchtegern-3D-Pilot".
Da die Ströme über den Daumen etwa proportional zum Drehmoment (also der Belastung) sind, würde das nach deiner Auffassung dann bedeuten, dass ein sehr erfahrener Pilot bei seinem 3-Minuten-Flug nie Peakströme von über 180 A hat?
Wenn ich die teilweise brutalen Flugfiguren der Profis anschaue dann bin ich mir recht sicher, dass dort wesentlich höhere Stöme (und somit Belastungen des Antriebsstrangs) vorliegen.
Ich möchte das wirklich verstehen und freue mich, wenn du mir da auf die Sprünge helfen könntest.
VG Uli
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Ich erinnere gerne nochmal an den ersten SAB Kraken 700.
Da hat auch scheinbar kein Teampilot gemerkt, dass das Getriebe dermaßen vibriert dass das Stabi aus dem Takt kommt und das Fett in der ganzen Mechanik umher fliegt.
Was folgte waren zig FBL Platformvarianten und wenig Später ein anderes Getriebe.
Dagegen ist ein optimistisch gerechneter Antriebsriemen doch Firlefanz.
Breiterer rein und fertig.
Den Fehler hat SAB doch auch beim Urgoblin gemacht, oder habt ihr das schon verdrängt?
Von daher sollte man mal die Kirche im Dorf lassen. Das da ist kein unlösbares Problem.
Ach ja und wer auf hohe Ströme steht. Kosmik rein, dann zeigt die Telemetrie gleich noch mehr an.
Gruß TorstenZuletzt geändert von Heli87; 07.03.2023, 23:25.
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Moin Uli.
Es geht nicht um die übertragene Leistung, sondern um Drehmomentänderungen. Gebe ich langsam Pitch so baut sich die Kraft im Antriebssystem nur langsam auf. Steuere ich hingegen sehr schnell von Anschlag zu Anschlag ist der Anstieg der Kraft die im Antriebsstrang übertragen wird viel steiler. Weiterhin heißt gutes Pitchtiming eben auch nur so viel Ausschlag zu geben wie gebraucht wird.
Stelle Dir einfach mal vor Du fährst mit dem Auto auf einer bergigen Strecke. Dein Ziel ist eine gewisse Geschwindigkeit im Durchschnitt zu fahren. Im einen Fall gibst Du einfach dumpf Vollgas und hoffst, dass das Auto Deinem Gasfuß folgt. Im anderen Fall gibst Du nur so viel Gas, dass der Motor nur langsamer hochdreht und nur so viel Drehmoment aufbringen muss, dass Du die Geschwindigkeit hältst. Im ersteren Fall musst Du viel eher bergab bremsen um die Geschwindigkeit zu halten. Im zweiten Fall lässt Du den Wagen einfach rollen und entlastest die gesamte Mechanik viel mehr, als es beim Bremsen der Fall ist. Was ist nun effektiver und belastet die Mechanik weniger? Vielleicht hilft Dir der Vergleich weiter?CU,
Egbert.
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Hallo Egbert,Zitat von echo.zulu Beitrag anzeigenMoin Uli.
Es geht nicht um die übertragene Leistung, sondern um Drehmomentänderungen. Gebe ich langsam Pitch so baut sich die Kraft im Antriebssystem nur langsam auf. Steuere ich hingegen sehr schnell von Anschlag zu Anschlag ist der Anstieg der Kraft die im Antriebsstrang übertragen wird viel steiler. Weiterhin heißt gutes Pitchtiming eben auch nur so viel Ausschlag zu geben wie gebraucht wird.
Stelle Dir einfach mal vor Du fährst mit dem Auto auf einer bergigen Strecke. Dein Ziel ist eine gewisse Geschwindigkeit im Durchschnitt zu fahren. Im einen Fall gibst Du einfach dumpf Vollgas und hoffst, dass das Auto Deinem Gasfuß folgt. Im anderen Fall gibst Du nur so viel Gas, dass der Motor nur langsamer hochdreht und nur so viel Drehmoment aufbringen muss, dass Du die Geschwindigkeit hältst. Im ersteren Fall musst Du viel eher bergab bremsen um die Geschwindigkeit zu halten. Im zweiten Fall lässt Du den Wagen einfach rollen und entlastest die gesamte Mechanik viel mehr, als es beim Bremsen der Fall ist. Was ist nun effektiver und belastet die Mechanik weniger? Vielleicht hilft Dir der Vergleich weiter?
deine Erklärung hilft mir leider nicht weiter.
Ich denke, ich verstehe was du sagen möchtest. Jedoch hat das mit der Fragestellung nichts zu tun. Und zwar ob ein Profi eine Mechanik mehr oder weniger belastet als ein weniger guter Pilot.
Ich denke wir kommen hier bei der intuitiven Beantwortung der Frage nicht weiter, da wir zu unterschiedliche Ansätze haben.
Im Übrigen bin ich ganz klar der Meinung (wie auch von jemandem anderen bereits erwähnt), dass eine moderne Mechanik auch mit den nicht so optimalen Steuereingaben eines Nicht-Profis klarkommen muss.
Somit ist die Diskussion eigentlich überflüssig.
VG Uli
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Es ist ein Unterschied ob die Ströme dauerhaft hoch sind oder bei unerfahrenen Piloten kurz sehr hoch sind. Da ist die Belastung eine andere.
Profis können auch mit Nitro Motoren das gleiche und härter fliegen als manche mit Elektroantrieben...obwohl diese weniger Leistung haben.
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Zitat von Thomas L. Beitrag anzeigenVoll Pitch ist und bleibt voll Pitch, egal wer den Heli Fliegt, wobei die Teampiloten wahrscheinlich mehr maximal Pitch einstellen, als wir "Möchtegern 3D Piloten. Es gibt 0 Pitch als kleinste Belastung und voll Pitch als Maximalbelastung, wenn man von zyklischer Belastung absieht. ( Das Pitch-Management Gejammere verstehe ich nicht)
Grüßle Thomas
Leider falsch^^
Voll Pitch ist nicht gleich voll Pitch. Es kommt darauf an, in welchen Situationen du voll Pitch gibst! Das macht durchaus einen riesigen Unterschied, vor Allem was Belastung des Antriebsstranges angeht.
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Das hängt vom Flugstil ab, die meisten haben ja durchaus schöne Figuren in deren Flügen, völlig egal ob "Profi" oder nicht.Zitat von uliguit Beitrag anzeigenJedoch hat das mit der Fragestellung nichts zu tun. Und zwar ob ein Profi eine Mechanik mehr oder weniger belastet als ein weniger guter Pilot.
Mit "Möchtegern 3D-Pilot" habe ich eigentlich die Sparte Piloten gemeint, welche die Knüppel belanglos in die Endanschläge rührt. Davon gibt es einige und das sind dann auch immer die ersten, bei denen der Antriebsstrang oder andere Teile der Mechanik aufgeben.
Grüssle
Steven
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Der Unterschied liegt hier eher darin, dass Align Geld von den Kunden verlangt, um ihren eigenen Fehler auszubessern.Zitat von Heli87 Beitrag anzeigenIch erinnere gerne nochmal an den ersten SAB Kraken 700.
Da hat auch scheinbar kein Teampilot gemerkt, dass das Getriebe dermaßen vibriert dass das Stabi aus dem Takt kommt und das Fett in der ganzen Mechanik umher fliegt.
Was folgte waren zig FBL Platformvarianten und wenig Später ein anderes Getriebe.
Dagegen ist ein optimistisch gerechneter Antriebsriemen doch Firlefanz.
Breiterer rein und fertig.
Den Fehler hat SAB doch auch beim Urgoblin gemacht, oder habt ihr das schon verdrängt?
Von daher sollte man mal die Kirche im Dorf lassen. Das da ist kein unlösbares Problem.
Ach ja und wer auf hohe Ströme steht. Kosmik rein, dann zeigt die Telemetrie gleich noch mehr an.
Gruß Torsten
Bei SAB gab es Rückrufaktionen
(sorry für die vielen Posts)
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Wieso Fehler? Wenn ich mir die Foren anschaue, dann gab es glaube ich 3 Fälle, bei denen es ein Problem gab. Wenn nur 100 Bausätze verkauft wurden, hatten 97% keine ProblemeZitat von Steven Beitrag anzeigenDer Unterschied liegt hier eher darin, dass Align Geld von den Kunden verlangt, um ihren eigenen Fehler auszubessern.
Bei SAB gab es Rückrufaktionen
(sorry für die vielen Posts)
Es ist halt auch immer einfach, nur den Hersteller als alleinigen Schuldigen auszumachen. Wie sagt man in der IT oft? Das Problem sitzt auch oft vor dem Rechner. Wer kann denn sagen, dass nicht beim Einbau bzw. der Einstellung des Riemens ein Fehler gemacht wurde? Ein 12er Riemen reicht im allgemeinen locker aus. Viel wichtiger ist bei 2 stufigen Getrieben sowieso die 2 Stufe.
Wenn ich mir den Bausatz ansehe, dann ist es z.B. ein NoGo für mich, dass ich das Ritzel per hochfestem Loctite verkleben soll und das die Motorwelle keine Abflachung hat. Da sind meiner Meinung nach Probleme vorprogrammiert und auch ein Wechsel des Ritzels ist nicht so einfach zu machen. Ach ja und evtl. Hitze am Motor ist auch nicht förderlich für die Festigkeit von Loctite.
Also baue ich das gar nicht so ein, nur weil der Hersteller das erstmal so vorgibt. Wenn mich ein Navi in einen Fluss leiten will und ich da reinfahre, ist dann auch der Hersteller schuld, oder ich selber weil ich alles blind mache was mir vorgegeben wird
Gruß Holger
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Hallo Uli und alle sonst noch Interessierten.
Vielleicht noch ein anderer Ansatz zum Verständnis:
Du gehst in Deinen Betrachtungen immer von der übertragenen Leistung aus. Diese ist aber nur die Eingangsleistung vom Antrieb. Betrachtest Du den Heli als Ganzes, so hat dieser auch einen Gesamtwirkungsgrad. Hier kann man die eingebrachte Leistung ins Verhältnis zu den geflogenen Figuren setzen. Ein erfahrener 3D Pilot braucht durch sein besseres Pitchmanagement und auch durch die sauberer gesteuerten weiteren Funktionen eben gar nicht so viel Leistung um auf die gleiche Agilität des Helis zu kommen. Und eben genau diese Verlustleistung muss die Mechanik aufnehmen. Hier versagt dann u.U. das schwächste Bauteil in der Kette.CU,
Egbert.
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Was haben die Kunden vom Kraken denn bekommen?Zitat von Steven Beitrag anzeigenDer Unterschied liegt hier eher darin, dass Align Geld von den Kunden verlangt, um ihren eigenen Fehler auszubessern.
Bei SAB gab es Rückrufaktionen
(sorry für die vielen Posts)
Eine Aluplatte mit Gummidämpfern.
Das schräg verzahnte Getriebe musste sich auch jeder selbst kaufen, wenn er es haben wollte.
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