Vorlauf bedeutet, dass das Heck am besten schon in Servo-Neutralstellung einen ausreichenden Gegenschub erzeugt, so dass es beim Schweben ruhig steht. Wenn nun also wie hier die Nase nach links will und somit das Heck nicht genug Gegendrehmoment entwickelt, ist folglich der Vorlauf zu gering.
T-Rex 450s - Heck giert
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AW: T-Rex 450s - Heck giert
Vorlauf bedeutet, dass das Heck am besten schon in Servo-Neutralstellung einen ausreichenden Gegenschub erzeugt, so dass es beim Schweben ruhig steht. Wenn nun also wie hier die Nase nach links will und somit das Heck nicht genug Gegendrehmoment entwickelt, ist folglich der Vorlauf zu gering.Grüße von Andreas
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AW: T-Rex 450s - Heck giert
Du liegst falsch Chris. Wenn der Heli nach links giert, dann reicht der Ausschlag am Heckrotor nicht aus. Dieses kann man mit einem Mischer Pitch -> Heck ausgleichen, aber natürlich nur wenn der Kreisel nicht im HH Mode ist.
Du verwendest übrigens völlig falsche Begriffe:
Als Vorlauf wird der Winkel bezeichnet, den das Blatt in Drehrichtung einnimmt, wenn der Schwerpunkt des Blatts zurückverlegt ist im Bezug auf die Lage des Schwenkgelenks in Richtung der Profilsehne. Das hat nun überhaupts gar nichts mit der hier vorliegenden Problematik zu tun.
Du meinst vermutlich eine statische Vorspur, die man dem Heckrotor geben kann. Dies ist aber abhängig von der Drehzahl vielen weiteren Dingen und passt auch dann nur für eine bestimmte Lastsituation. Der "flip-the-grips-Mod" hilft dabei, dass die Schiebehülse noch genügend Weg zum Gieren nach Rechst bereit stellen kann. Das ist also nur ein Ausgleich für die mechanische Fehlkonstruktion von Align.
Ein Kreisel im NormalMode kann Lastwechsel nur unzureichend ausgleichen und benötigt dann noch weitere Mischer zum Drehmomentausgleich: Pitch->Heck, Roll->Heck und Nick->Heck. Der erste ist wichtig und in jedem Fall notwendig. Die beiden anderen nur für extreme Situationen im Kunstflug.
Aber insgesamt wäre es besser, wenn Daniel konsequent im HH-Mode fliegen würde. Dann erspart er sich die Mischer und das Heck hält auch.
Eine steil ansteigende Gaskurve, wie sie Daniel programmiert hat, finde ich persönlich nicht empfehlenswert, weil diese dazu führt, dass man beim Abheben starke Drehzahlschwankungen hätte. Man kann zwar damit das System hochdrehen, muss aber vor dem Abheben schon auf eine fliegbare Gaskurve umschalten. Ich finde so etwas unglücklich, denn das passiert, wenn man im Flug auf diese Gaskurve zurück schaltet? Der Heli wird plötzlich unfliegbar. Deshalb trenne ich die Funktion des Motorstarts ganz konsequent von den schaltbaren Gaskurven. Bei meinen Helis ist jede Gaskurve über den vollen Pitchweg auch fliegbar.CU,
Egbert.
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AW: T-Rex 450s - Heck giert
Natürlich kann - und werde ich vermutlich auch - im HH Modus fliegen. Dennoch möchte ich auch die Ursachen und Zusammenhänge meiner "Probleme" verstehen, daher die Fragen....
Wenn ich nun doch noch mal das Thema Mischer aufs Heck im Rate Mode aufgreifen dürfte. Was müsste denn hypothetisch genau gemischt werden?
Bei mehr Pitch -> Mehr Seite?
Sorry, das ist mir noch nicht ganz klar.
Nochmal zur Gaskurve von Egbert. Macht absolut Sinn, was Du sagst. Das mit dem Zurückschalten in die steilansteigende Gaskurve von einer konstanten oder V-fömigen Kurve aus, ist natürlich gefährlich. Aber als - sagen wir mal - fortgeschrittener Anfänger möchte ich ja gar nicht unbeding zu viel negativen Pitch haben. Wenn ich mal auf den "Stunt Modus" Umschalte, dann passiert das in sicherer Höhe und dem Knüppel oberhalb der Mitte.
Im Prinzip möchte ich den Heli im Rundflug so fliegen, wie meinen Blade 230s im "Safe Mode", also Stick unten: Kein Gas", Stick hoch Rotor dreht hoch und irgendwann hebt das Ding ab. Dort verhält es sich ja gleich, wenn ich einen Gang hochschalte, muss ich auch wissen, wo und wann ich das tue. Gut, da gibts zur Not noch den Panikknopf.
Ideal wäre wahrscheinlich schon ein separater Hochlauf bis zu einer leichten V-Kurve und dann aber Pitch mit nur wenig negativem Winkel oder halt mit den kleinen Heckbewegungen beim Pitchen leben....
Aber nochmals Danke, für die angeregte Diskussion
Gruss
Daniel
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AW: T-Rex 450s - Heck giert
Die Angewohnheit den Pitchknüppel in Gefanrensituationen zurückzureißen ist eine ganz schlechte. Damit bohrst Du dann den Heli unter Umständen in den Boden. Nutze bitte besser zum Ausschalten des Motors Autorotation. Bei Deinem Sender könnte man das zwar auch innerhalb eines Flugzustands programmieren, aber es ist auf jeden Fall sinnvoller, wenn du dafür einen separaten Flugzustand anlegst. Achte bei der T12FG darauf, dass der Flugzustand Autorotation ganz unten in der Liste der Flugzustände steht, dann hat er die höchste Priorität und kann von jedem anderen Flugzustand aus erreicht werden. Ich habe z.B. Normal für Schwebeflug und IdleUp1 und IdleUp2 zum rumbolzen mit insgesamt 3 verschiedenen Drehzahlen programmiert. Für die Autorotation benutze ich einen 2-Stufen-Schalter der links vorn im Sender jederzeit erreichbar ist und für die Umschaltung der 3 Flugzustände habe ich einen 3-Stufen-Schalter rechts vorn. So kommt man auch nicht mit den Schaltern durcheinander und zum Fliegen nutze ich auch nur diese beiden. Zusätzlich habe ich noch einen Gaslimiter auf einem Schieberegler programmiert, der noch höhere Priorität hat als der Autorotationsschalter. Somit habe ich eine doppelte Sicherheit gegen einen versehentlichen Motorstart.
Als Pitchkurve verwende ich eine Gerade, die im Schwebeflug von ca. -6° bis +12° geht. In IdleUp1 und IdleUp2 habe ich dann symmetrische Gaskurven von ca. -12° bis +12° eingestellt. Für mich ist die flachere Pitchkurve im Schwebeflug von Vorteil, weil dann der Heli präziser steuerbar ist. Und ja ich habe bei Knüppelmitte dann keine 0° und das ist auch gut so. Somit ist die Reaktion des Helis in allen Pitchbereichen gleich und wenn man die Drehzahlen geschickt wählt, dann muss man beim Umschalten zwischen Schwebeflug und IdleUp1 gar nicht den Pitch nachsteuern, weil die beiden Schwebepunkte übereinander liegen.
Solltest Du speziell auch noch Fragen zur Programmierung Deines Senders haben, dann melde Dich. Ich habe mit der FX-30 quasi den baugleichen Sender.Zuletzt geändert von echo.zulu; 04.01.2020, 16:27.CU,
Egbert.
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AW: T-Rex 450s - Heck giert
Vielen Dank Egbert.
Von der Logik her, habe ich die T12FG genau so, wie von Dir beschrieben, programmiert, zumindest bis auf die Gas- und Pitchkurven.
Apropops, ich glaube wir kennen uns schon aus dem Futaba Forum, ist allerdings schon laaange her.
Mittlerweile habe ich eine Jeti DS-16 als Hauptsender. Da ich aber noch einige Empfänger von Futaba rumliegen oder auch verbaut habe, fliege ich diese halt auch noch für gewisse Modelle.
Gruss
Daniel
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AW: T-Rex 450s - Heck giert
Das ist gut möglich. Im Futaba-Forum findest Du auch irgendwo noch meine Programmierung vom ThreeDee Classic. Das ist zwar ein Verbrenner, aber die ganzen beschriebenen Einstellungen mit dem Gaslimiter und den verschiedenen Flugzuständen hat der auch. Kannst Du Dir ja mal anschauen, wenn Du magst. Die Tage meiner FX-30 sind auch gezählt. Als nächstes kommt höchstwahrscheinlich auch nen Jeti Sender ins Haus. Ich hab auf Futaba keine Lust mehr.CU,
Egbert.
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AW: T-Rex 450s - Heck giert
Guten Abend
Jetzt habe ich doch wieder ein Problem mit dem 450er :-(
Das Heck im HH Mode zuckt sehr stark. Beim genaueren Analysieren ist mir aufgefallen, dass das Heck sehr stark vibriert, je höher die Drehzahl ist. Man kann das auch optisch sehr schön an den beiden Finnen erkennen. Bei Vollgas schwingen die sicher 5-7mm (ohne Hauptrotorblätter).
Irgendwie logisch, dass so die ganze Kiste zittert und der Gyro ziemlich aus dem Rhythmus fällt - soweit mal meine Interpretation....
Ich habe alle Schrauben kontrolliert, alles auf Leichtgängigkeit gecheckt, Zahnflankenspiel und Zahnriemenspannung überprüft. Soweit scheint eigentlich alles zu passen.
Ohne die Hauptrotor- und Heckblätter halten sich die Vibrationen meines Erachtens in Grenzen. Fairerweise muss ich aber sagen, dass die Heckrotorblätter leicht angeknabbert sind, da diese mal den Boden leicht erwischt touchiert haben. Sobald ich die Heckblätter montiere, habe ich oben beschriebenes Phänomen. Auch ist mir aufgefallen, dass die Umlenkrolle hinten am Heck sehr warm wird, obwohl diese leichtgängig dreht.
Daher wäre meine erste Einschätzung, diese Blätter zu ersetzen, in der Hoffnung, dass diese die Ursache sind.
Vielleicht eine doofe Frage, aber müssen es zwingend die originalen Blätter sein? Ich habe bisher keinen Shop gefunden, der die hat.
Original Teile Nr. ist T6011, Dimension ist 60.75x2.2mm gemäss Manual
Ich nehme an, Grösse und Steigung sollten schon stimmen oder ist das bei so einem "kleinen" Heli nicht so relevant?
Danke und Gruss
DanielZuletzt geändert von murx; 26.01.2020, 23:03.
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Größe sollte ähnlich sein. Bei kleineren gibts weniger Leistung - klar. Steigung gibt es nicht bei Rotorblättern von Pitchhelis.
Die Dicke an der Blattwurzel und die Größe der Bohrung sind noch wichtig.
Die hier würden vielleicht passen? Kannst ja mal mit den Maßen von deinen vergleichen...
Fun-Key/Rotortech Carbon Heckrotorblätter 63mm # 05289 | Live-Hobby.deGru�,
Daniel
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AW: T-Rex 450s - Heck giert
Hi Daniel,
Aah, gut zu wissen - vielen Dank.
Ich habe mittlerweile etwas grössere Heckrotoren gekauft und auch die Heckeinheit gegen ein metalliges getauscht. Jetzt ist wieder Ruhe. Deine vorgeschlagenen Blätter sehen aber einiges hübscher aus ;-)
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AW: T-Rex 450s - Heck giert
Waren jetzt die ersten in der Größe, die ich gefunden habe. Aber die Rotortech Sachen sind alle ziemlich gut.Zitat von murx Beitrag anzeigenDeine vorgeschlagenen Blätter sehen aber einiges hübscher ausGru�,
Daniel
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