Interessantes Thema hat sich da seit meinem letzten Post "anno dazumal" entwickelt.
Ich fliege alle meine Helis (derzeit noch) FBL, überlege aber auch, mir noch einen Paddler aufzubauen. Aber auch schon die jetzigen Helis fliege ich mit ganz unterschiedlichem Setup:
T-Rex 600 ESP mit Microbeast (AR7200BX), Align-Servos und Skorpion-Motor, Spinblades MattBlack, Drehzahlbereich von 1350-2000 RPM:
Der "ruhige".
Der Heli ist so abgestimmt, das er präzise ist (=wenig Eigenleben entwickelt), d.h. Direktanteil ca. 55%, hohe Empfindlichkeit an der TS, keine Beschränkungen über DR, wenig Expo (10%).
Wenn ich es noch präziser haben will, setze ich statt der Spinblades MattBlack die SpinBlades FBL ein.
Den Heli nutze ich immer, wenn ich wirklich einfach nur Figuren fliegen will. Bei 2000 RPM habe ich genug Leistung, um z.B. Fehler im Pitchmanagement mit Leistung "wegzumachen". Der Flug mit 1300 RPM erfordert dagegen (trotz geringem Eigenleben) eine gute Flugplanung, denn hier gibt es eben nur noch wenig Reserven.
Beam 450 SE mit Microbeast (AR7200BX), Servos KDS N300, Skorpion-Motor, Beam-Blätter, Drehzahlbereich von 2400-3500 RPM:
Der Heli ist extrem agil abgestimmt, Direktanteil ca. 60%, reduzierte Regelung, kein DR, minimale Expo, schnelle Servos, 14er Ritzel am HK2221-8 und gute Akkus sorgen in Verbindung mit den Beam-Blättern für viel Leistung und hohe Wendigkeit bei geringem Gewicht.
Eine besondere Herausforderung sind Flüge mit 2400 RPM bei Wind.
Präzise ist der Heli an der TS nicht sehr, er folgt z.B. gern mal Windbewegungen oder steuert auch mal minimal raus.
Ich nutze den Heli hauptsächlich als 3D-Trainer (auch für sauberes Fliegen), aber auch mal fürs "hacken" ohne Sinn und Verstand

gruß
tobi



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