wie gefahrlos ein überschlagendes Heck testen ?

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  • Eichler
    Member
    • 11.04.2007
    • 209
    • Andreas
    • Lilienthal bei Bremen

    #16
    AW: wie gefahrlos ein überschlagendes Heck testen ?

    Zitat von Johnny Beitrag anzeigen
    Einfach sehr schnell rückwärts (auf dem Rücken) anfliegen, Vollpitch (voll negativ) und viel Nick drücken (ziehen).

    So teste ich bei neuen Helis, auch Fremdhelis, immer, ob das Heck hält. Wenns umschlägt, steigt der Heli Nase voraus senkrecht nach oben. Problemlos
    Bei meinen 450 SE V2 und 500CF kann ich auch so die Drehung provozieren. Frage ist natürlich was man dagegen tun kann. Mann kann natürlich weniger Pitch und mehr Drehzahl nehmen, aber kann auch Einstellungstechnisch was dagegen getan werden?

    Andreas

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    • Heli-Anfänger Düsseldorf
      Heli-Anfänger Düsseldorf

      #17
      AW: wie gefahrlos ein überschlagendes Heck testen ?

      Hallo,

      was man vielleicht auch noch erwähnen könnte,
      das das Heck sich meistens vorher anmeldet, bevor es die Grätsche macht.

      Zum Beispiel im Speedcircle Rückenlage Heck voraus gegen den Uhrzeigersinn geflogen wimmert das Heck, bevor es umschlägt.

      Dann ist es Zeit, sich auf ein Umschlagen vorzubereiten oder Bitsch herauszunehmen.

      LG
      Wolfgang

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      • mcbird
        Member
        • 16.12.2009
        • 415
        • Daniel
        • Hamburg

        #18
        AW: wie gefahrlos ein überschlagendes Heck testen ?

        Zitat von Pit Sahat Beitrag anzeigen
        @Daniel;
        ganz so einfach ist es nicht, da das Heck ja vermutlich nich genau 180° umschlägt. Und da befindest Du Dich dann ruckzuck in einer Seitwärtsflugbewegung. Wenn man da nicht schnell genug reagiert...
        Klar, schlägt das Heck meinst nicht genau 180° um. Aber bei richtig Speed bleibt das auch nicht bei nur 90° stehen. Ich beherrsche selbst noch nicht das absolut sichere fliegen in allen Lagen, aber ein umschlagendes Heck erschreckt mich jetzt nicht mehr und die dadurch entstehende Ausgangssituation ist meines Erachtens leicht zu beherrschen.

        Ich will einfach nur sagen, dass es schlimmeres gibt als ein umschlagendes Heck bzw. dass man das Umschlagen ja auch selbst einleiten kann und somit eine gute Möglichkeit hat den "Notausstieg" aus einer Figur gezielt zu trainieren.

        LG,

        Daniel

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        • Hero67
          Hero67

          #19
          AW: wie gefahrlos ein überschlagendes Heck testen ?

          Beim Rückwärtsfliegen wird das Heck immer ziemlich genau 180° zur Bewegungsrichtung des Helis umschlagen oder aber ungefähr 90°, dazwischen gibt es nichts. Die "90° Umschlager" müssen es aber nicht genau 90° sein, da kann es zu kleinen Abweichungen kommen.
          Wir reden ja nicht vom kurzen Wegdrehen z.B. bei harten Pitchwechseln, das fängt der Integralanteil des Gyros ja wieder ein.

          Wenn die reine Heckschubleistung, die der Heckrotor aufbringen kann, um Fahrtwind und Drehmoment zu kompensieren, der begrenzende Faktor ist, dann kommen dabei 180° heraus.
          Wenn die maximale Heckschubleistung aber prinzipiell ausreicht, dann liegt es an der Geschwindigkeit mit der der Integralanteil der Regelung arbeitet, das Heck wird dann bei ungefähr 90° wieder eingefangen aber nicht zurückgedreht.
          Bei 90° ist zwar der Winddruck am größten, die ßnderungsgeschwindigkeit des Winddrucks aber am geringsten (Cosinus des Winkels).
          Das Heck dreht deshalb nicht wieder ganz zurück, auch wenn die Heckleistung das hergeben würde, weil der Integralanteil immer begrenzt wird, da er sonst zu undendlich hohen Stellwerten führen würde.
          Zu welcher Seite das Heck wegdreht ist übrigens nicht vorhersagbar, das initiale Ausbrechen erfolgt aus einem maximal instabilem Zustand, eine Tendenz z.B. mit dem Drehmoment des Heckrotors wegzudrehen, gibt es prinzipiell nicht.

          Wenn die Reglungsgeschwindigkeit der begrenzende Faktor ist, hilft auch ein Test mit maximaler Rückwärtsgeschwindkeit plus maximalem Drehmoment (maximaler Pitch) nicht zweifelsfrei, um festzustellen, ob das Heck hält. Entscheidend ist dabei auch ßnderungsgeschwindkeit des Drehmomentanstiegs.

          Wenn das Heck bei 90° stehen bleibt, war man noch zu langsam oder hat den Pitch zu schlagartig erhöht.

          @Daniel: Beim 250er wirst Du eher über die 180° stolpern, der Heckpropeller bringt einfach nicht genug Schub, wenn man nicht mit richtig hohen Drehzahlen unterwegs ist.

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          • viper2097
            Member
            • 31.05.2012
            • 865
            • Christian
            • Jdbg/Stmk/Ã?

            #20
            AW: wie gefahrlos ein überschlagendes Heck testen ?

            Zitat von Pit Sahat Beitrag anzeigen
            Allerdings will ich keinesfalls einen Abschwung probieren, mit dem Heck voran. Gibt es nicht irgendeine Möglichkeit oder ein Manöver gefahrlos zu testen ob das Heck hält - ohne den Abschwung fliegen zu müssen ?
            Denn ich weiß mit ziemlicher Sicherheit - wenn das Heck während dieser Geschwindigkeit Richtung Boden umklappt, ist der Heli hin...
            Danke für Eure Tips, Gruß Chris
            Wieso sollte er dann hin sein?
            Wenn das Heck nicht umklappt musst du ihn mit drücken rausholen und er fliegt im Rückwärtsflug weiter.
            Wenn das Heck umklappt solltes du nicht den Fehler machen und dann ziehen, sondern einfach genauso drücken wie wenn Rückwärts rauskommt. Dann fliegst du halt inverted aus dem Abschwung raus.
            Lediglich dass du dann negativen Pitch geben musst musst du behirnen, aber da hast du dann eh eine größere Zeitspanne um das zu erkennen...
            Lg, Chris/MC24@Spektrum
            H:T-Rex500ESP,mCPX
            F:Salto4.4m,Votec 322,Radjet 800 usvm...

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