zyklische Blattverstellung vs. Kreiselpräzession

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    #106
    AW: zyklische Blattverstellung vs. Kreiselpräzession

    Ich möchte mal ein abschließendes Fazit zumindest für mich ziehen:

    Rotierende Körper werden durch eine Kraft geneigt, die quer zur Rotationsebene angreift und die Umlaufbahn der Massen ändert. Beim Hubschrauberrotor erfolgt, durch die Taumelscheibe bedingt, eine nochmalige Krafteinleitung bei 180 Grad. Dadurch ergibt sich eine, für die Steuerung unrelevante, erzwungene Schwingung für das Rotorblatt. Die unvermeidbare (nicht erforderliche aber mechanisch vorhandene) erzwungene Schwingung muss berechnet werden, damit sie nicht der Eigenschwingung des Rotorblattes zusammenfällt und Schaden anrichtet.

    Tatsächlich erfolgen Kraftverlauf der Steuerung und erzwungenen Schwingung der selben Richtung und beides kann nach der selben Berechnung erfolgen. Deshalb hat mein Filzschreiber an der Blattspitze die ganze Sinuskurve abgebildet, zur Steuerung darf ich aber nur die eine Hälfte sehen und muss diese ständig hintereinander setzten. Dann habe ich auch das von mir geforderte -Treppensteigen-.

    Phasenwinkel würde ich jetzt nicht nach der Schwingungstheorie berechnen, sondern anhand der tatsächlich auftretenden und richtungsändernden Kräfte.

    Klingt für mich wie zwei in einer Linie stehende Häuser, wo man eines aus einer bestimmten Blickrichtung nicht sieht.

    War eine Bereicherung hier mitdiskutiert zu haben. Meine Widersprüche zu den Theorien sind damit geklärt.

    Gruß
    Bruno

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