Heute traue ich mich das erste Mal unter dieser Rubrik zu schreiben. Es war der Flugabend meines bisherigen Heli-Lebens. Es hat endlich alles perfekt gepasst. Ein Feldrand am Rande von meiner derzeitigen Urlaubsstadt Wismar. Eine Gewitterwetterlage, keine Thermik, kaum Wind, die Sonne hinter Wolken im Rücken�
Mein 250er T-rex, den ich Ostern gebraucht erworben habe ist sauber eingestellt, die Rotorblätter sind fast neu und ohne Schäden. Fünf geladene Akkus wollen geleert werden.
Es war ein so geiles Fliegen! Jetzt weiß ich endlich, was der Unterschied zwischen Kampfschweben und Fliegen ist. Es war, als ob der kleine Rex wie ein Haifisch, der immer in einem zu kleinen Becken schwimmen musste, ins Meer gelassen wird. Wenn er Luft unter den Rotor bekommt und Geschwindigkeit und Freiraum hat, wird er auf einmal in seinen Bewegungen berechenbar und findet zu einer für mich ungekannten Eigenstabilität. Er gleitet elegant durch die Luft und man muss manchmal das Gas runter nehmen, weil er mit seinem Speed enorm an Auftrieb gewinnt. Auf einmal übertragen sich meine Reflexe vom Msr nahtlos und ohne Angst auf den kleinen Großen, es ist ja immer genug Platz und Zeit um jedes Manöver abzufangen. Wie hier im Forum empfohlen, habe ich dann beim letzten Akku so getan, als wäre noch einer da und so ist der Heli jetzt immer noch heil.
Dann Zuhause Akkus ans Ladegerät, auf die Terrasse und beim fernen Donnergrollen eine Zigarette und ein Glas Whisky- ich lasse alles noch einmal Revue passieren und bin glücklich. Der nächste Crash kommt natürlich, aber heute, mannomann, das Leben ist doch schön!
Gruß an alle, Jo!








Und die Erkenntnis, dass sich meine Holde Maid wenn sie einen Film guckt soviel dafür interessiert wie ich mich für Synchronschwimmen.
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