In wie weit spielt eigentlich die Halte- und Stellkraft der Servos ein Rolle bei der Wind(un)empfindlichkeit?
Seit ich auf stärkere Servos gewechselt habe erscheint mir mein Heli viel unempfindlicher gegen Wind und Böen zu sein. Vorher hatte ich eher kleine Servos im Heli. Ist das Einbildung oder ist das möglich?
Ich fliege 450er mit Paddel. Bei Wind ist der grundsätzlich sehr stabil außer, wie beschrieben der "Fahrststuhl" Effekt. Ist nicht schlimm, kann man ja aussteuern. Wäre trotzdem super wenn der Effekt nicht wäre !
Ich bin überzeugt wenn es z.B. ein Stabi mit "Anti Wind" ( Oder wie immer man das dann nennen mag) geben würde würde sich das gut verkaufen.
Das ist die gleiche Diskussion wie beim Stabi. Die einen schwören auf Paddel die anderen auf Stabi. In ein paar Jahren fliegt vermutlich kaum einer noch mit Paddel.
Der "intelligente Heli" wird irgendwann kommen. Startet und landet selbständig per Autopilot. Irgendwann fliegt er von selbst vorprogrammierte Figuren, es wird eine "comming home" Funktion geben falls man mal aus dem Sichtbereich geflogen ist. Schließlich fliegt er alleine zum Flugplatz, da muss man nicht mal mehr selbst vor´s Loch zum fliegen. Weil das dann langweilig ist und keiner mehr dieses Hobby betreibt, treffen sich die Helis ohne uns zum fliegen
ich bin ja gerade ein Einsteiger und habe jetzt 5 Akkus "verschwebt", soweit man das so nennen kann.
Mir sagte ein alter Hase, ich soll bei jedem Wind das schweben üben, das zahlt sich schlußendlich aus.
Was soll ich sagen, gleich am ersten Tag hatte es 28km/h Wind. Bin da drei Akkus geflogen, ging gar nicht so schlecht. Ich hatte mehr Respekt als notwendig wie sich dann heraus stellte.
Ich denk immer, hmmm irgendwas stimmt doch nicht - hab ich da ne Störung? Spinnt die Funke? Und dann bin ich verunsichert, aber ich glaub ich geh heut doch noch mal raus, Wind üben
Danke fürs mutmachen
Kurze anmerkung,
das absacken hat was mit dem Luftwiederstand zu tun,
wenn der wind schlagartig durchpfeit hasst du einen sogenannten strömungsabriss
und der heli hat für kurze zeit keinen luftwiederstand zum hochschrauben
ßhh*?
Es ist doch eher so das der Heli hoch geht wenn plötzlich der Wind zunimmt oder (ergibt eine höhere Fluggeschwindigkeit gegen über der Luft also mehr Auftrieb)?
Also kann das nichts mit Strömungsabriss zu tun haben oder?
Und runter geht er wohl eher deswegen weil man das Gas zum aussteuern wegnimmt und sobald die Böhe durch ist fehlt halt der nötige Auftrieb.
Es kommt natürlich auch darauf an wie der Hubschrauber ausgerichtet ist im Fall einer Böhe, wenn er gerade in dem Moment nach vorne gegen den Wind Nickt dann hast du vermutlich wieder recht weil der Anstellwinkel sich zur anströmenden Luft negativ verändert, muss aber nicht gleich Strömungsabriss bedeuten.
So wäre zumindest meine Theorie lasse mich aber gerne anders belehren wenn es nicht so ist.
eigenlich müßte doch nur ein Beschleunigungssensor für die Höhenbeschleunigung rein welcher dann ein wenig Pitch dazu gibt wenn er nach unten geht ohne das es vorher von der Funke angesteuert wurde. Das gleiche dann auch für die andere Richtung. Fertig.
Kann es eigentlich sein, dass der Heli bei einer Böe deswegen steigt, weil der Wind den Abwärtsluftstrom vom Rotor wegbläst, womit der Heli sich an stehender bzw. nicht nach unten schießender Luft besser abstößt?
Jetzt habe ich es auch getan. Weil schon die ganzen letzten Tage hier ordentlich Wind herrschte, blieb mir nichts anderes ßbrig. Und siehe da, es geht. Hab halt nur so rumgeschwebt, Höhe gehalten und geschaut was ein 450er bei böigem Wind so anstellt. Bei konstantem Wind aus einer Richtung ist es gar nicht so schwer, aber z.Z. fegen hier Böhen aus allen Richtungen. Mal wurde der Hubi angehoben, mal runtergedrückt und horizontal auch noch in alle Richtungen geschoben. Da konnte nicht mal der HC3D die Position halten. Wenn es zu viel wurde, schnell gelandet und Rotor auslaufen lassen.
Ich denke, üben ist angesagt. Und wenn es ein Hilfsmittel zur Höhenlage gibt, warum nicht. Kann man dann bestimmt auch immer weiter runter regeln bis es klappt.
Ansonsten wird wohl auch die Größe und das Gewicht entscheiden.
Windige Grüße,Markus.
Es ist doch eher so das der Heli hoch geht wenn plötzlich der Wind zunimmt oder (ergibt eine höhere Fluggeschwindigkeit gegen über der Luft also mehr Auftrieb)?
Deine Rotorblätter rotieren. Bei denen, die in den Wind drehen, nimmt die Strömungsgeschwindigkeit zu, bei den anderen ab, wenn der Wind stärker wird. Somit hast Du auf einer Seite mehr Auftrieb und der Heli würde rollen, wenn dieser Effekt der dominierende wäre. Das ist z.B. beim schnellen Vorwärtsflug so.
Wenn der Wind extrem stark wäre, also so schnell weht wie das rücklaufende Rotorblatt, dann wäre ein Strömungsabriss denkbar. Aber solche Böen sind wohl nicht zu erwarten.
Also kann das nichts mit Strömungsabriss zu tun haben oder?
Und runter geht er wohl eher deswegen weil man das Gas zum aussteuern wegnimmt und sobald die Böhe durch ist fehlt halt der nötige Auftrieb.
Es kommt natürlich auch darauf an wie der Hubschrauber ausgerichtet ist im Fall einer Böhe, wenn er gerade in dem Moment nach vorne gegen den Wind Nickt dann hast du vermutlich wieder recht weil der Anstellwinkel sich zur anströmenden Luft negativ verändert, muss aber nicht gleich Strömungsabriss bedeuten.
So wäre zumindest meine Theorie lasse mich aber gerne anders belehren wenn es nicht so ist.
Entscheidend ist, dass der rotierende Rotorkreis der anströmenden Luft einen Widerstand entgegen bringt, wie z.B. die Probeller bei Flächenfliegern auch, nur dass der Rotorkreis nicht 90° dem Wind entgegen steht, sondern eben i.d.R. nur wenige Grad. Deshalb stellen Flächenflieger (zumindest in der Realität) den Probeller bei einem ausgefallenen Motor auch in die sogenannte Segelstellung. Er wird gestoppt und der Probeller-Anstellwinkel bei Verstellpropellern möglichst so gedreht, dass der Luftwiderstand in Flugrichtung klein ist.
Zurück zum Heli: Wenn nun der Wind seitlich auf den Rotorkreis bläst, dann nimmt er den Heli mit. Wenn Du dann genau waagerecht zum Wind stehst, ändert sich die Höhe weniger dramatisch, als wenn Du ihn schräg stehen hast. Da der Wind aber selten exakt parallel zum Erdboden weht, kannst Du nicht vorhersehen, ob es aufwärts oder abwärts geht, wenn eine Böe kommt und Du ungefähr gerade stehst.
hallo Leute
interessante Diskussion. Es sollte hier auch mehr um die Theorie und technische Hilfsmittel gehen und nicht so sehr das man auch so bei Wind fliegem kann. Wenn hunderte von Stunden in einem Scalmodell stecken wäre so ein 'Höhengyro' sicher nicht ganz verkehrt. Dieter
ich bin ja gerade ein Einsteiger und habe jetzt 5 Akkus "verschwebt", soweit man das so nennen kann.
Mir sagte ein alter Hase, ich soll bei jedem Wind das schweben üben, das zahlt sich schlußendlich aus.
Was soll ich sagen, gleich am ersten Tag hatte es 28km/h Wind. Bin da drei Akkus geflogen, ging gar nicht so schlecht. Ich hatte mehr Respekt als notwendig wie sich dann heraus stellte.
Achja, kein FBL sondern Paddelheli.
Da hat der alte Hase recht. Aussteuern schult die Reflexe und du reagierst immer schneller. Irgendwann steht das Teil wie angenagelt in der Luft und merkst selber gar nicht mehr, daß du ihn selber stabilisierst bzw. feinfühlig und schnell reagierst.
Ich trainiere gerne bei Wind. Ein Tank bringt da mehr als vier bei Windstille.
Hi, in meiner Anfangszeit war ich auch so ein Null Wind flieger. Lag aber eher am Heli als am Wind, zumal der Heli auch ohne Wind schon bescheiden flog. als ich dann meinen ersten Großen hatte (Uni 60) und mein Zeitbudget geringer wurde bin ich auch bei Wind geflogen.
inzwischen Fliege ich nahezu alle Helis, auch den 450er bei sehr starken Wind wie auch verganenes WE war und mal Ehrlich Ich will doch Fliegen wann ich will und nicht wenn Petrus gnädig ist, da bin ich auch nicht Wasserscheu.
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