angeregt durch ein ähnliches Thema möchte ich eine Beobachtung auf theoretischer Ebene diskutieren.
Bei böhigem Wind geht mein Heli auf und ab wie ein Fahrstuhl. Er liegt dank 3Digi flybarless wagerecht wie ein Brett und bleibt auch relativ gut auf Position.
Ich habe dazu folgende Theorie.
Da der Auftrieb eines Helis eben auch von der Fluggeschwindigkeit abhängt, sieht der Heli bei einer Windböe plötzlich scheinbar eine vermeintlich höhere Fluggeschwindigkeit und setzt dies in Auftrieb um. Man sieht ja auch, dass man bei Rundflug wesentlich weniger Energie braucht als beim Schweben auf der Stelle. Der Heli kippt dank Stabi ja nicht weg und wird dank träger Masse auch nicht gleich mit dem Wind weg geweht.
Ich stelle mir nun die Frage, ob dieses Auf-und Ab durch Maßnahmen beeinflußbar ist. Ob dies bei tragenden Blättern wie meinen selbstgebauten Scaleblättern besonders stark auftritt?. Da ein Stabi sich ja nicht um Höhenänderungen kümmter sondern nur um Winkeländerungen sehe ich im Stabi keine Ursache oder Möglichkeit darauf einzuwirken.
Weiterhin frage ich mich, ob es nicht wie für das Heck den Gyro möglich wäre,für den Pitch einen Höhenstabilisator über einen Luftdrucksensor einzubauen. Durch gesteuerte Pitchbewegungen würde dieser Stabilisator natürlich übersteuert. Es gibt wohl Luftdrucksenoren, die die Höhe im Zentimeterbereich auflösen können. Einen Beschleunigungssensor sehe ich problematisch da dieser in der Helihochachse reagieren würde. Bei Roll oder Nick müsste man dann dieses Ergebnis erst mit den Neigungs-Daten des Stabis verrechnen.
Wenn so etwas funktionieren würde, dann müssten viele Helis bei böhigem Wind nicht im Hangar bleiben.
Oder liege ich hier total falsch?
Dieter


Beim Logo ist Wind eh so eine Sache da er für seine Größe eigentlich viel zu leicht ist. Bei der Vibe stört auch starker Wind nicht so sehr, da sie vollgetankt 5,1 kg wiegt und das merkt man dann auch in der Luft wenn es stürmt.
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