Zum Fortschritt:
Ich traue mich langsam, eher hier beim 'fortgeschrittenen Fliegen' zu schreiben, da ich mich seit dem 1. April (kein Scherz) mit den ersten Loopings vom Rundflug in Richtung Kunstflug bewege. Meist unterstütze ich den Loop im Scheitel mit etwas negativem Pitch, aber (nicht ganz absichtlich) ist auch schon ein mit positivem Pitch durchgezogener Looping gut ausgegangen.

Zum Rückschlag:
Heute beim 4. Akku gingen die Loopings immer besser von der Hand. Vielleicht war ich mir schon zu sicher - genau im Scheitelpunkt habe ich die Orientierung verloren. Für den Versuch, eine mir bekannt Fluglage herzustellen, war der Boden um ein paar Meter zu hoch. Gerade beim Abfangen bohrte sich die linke vordere Spitze des Landegestells in den Acker. Durch die abrupte Bremsung hat sich der Antriebsakku durch den Joghurtbecher des Hurricane 550 verabschiedet (und dabei sinnvollerweise den Motor abgestellt). Auch das Heckrohr hätte den Rumpf gerne unten überholt.
Nach 147 Akkus (oder etwas mehr als 15 Flugstunden) musste ich den ersten Walk of Shame antreten.
Resümee: Heckrohr verbogen, Landegestell zerlegt, Hauptrotorwelle leicht (aber doch) krumm, ein Riss in einem Rotorblatt. Die Elektronik scheint unbeeindruckt ihren Dienst zu verrichten. Auch das Heck läuft noch rund.
Leider ist der Hurri mein einziger Heli (abgesehen vom mSR) - also droht ein unbeabsichtigter Entzug.
Jetzt hoffe ich auf furchtbar schlechtes Wetter, damit ich nicht bei jedem sonnigen Flugtag an den zerstörten Hurri denken muss.
Am Boden zerstörte Grüße

Martin


Wer nicht wagt,der tritt ewig auf der Stelle


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