Mal wieder T-Rex 500 Heckschlagen

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  • Belu
    Member
    • 30.08.2009
    • 743
    • Benjamin
    • Simmern / Hunsrück

    #16
    AW: Mal wieder T-Rex 500 Heckschlagen

    Hi,

    Arbeite einfach mal deine Fragen ab:

    Starrantrieb:
    Mehr Lager im Heckantrieb sorgen für mehr Laufruhe.

    Heckanlenkung:
    Gibt es nicht wirklich zu kaufen. Wenn du das Heck stabil hälst und am Servon hin und her drücst siehst das der Stab sich verwindet in den Führungen und das es so zu Schwingungen kommen kann. Um das zu Kompensieren hab ich den Stahldraht rausgemacht / zerschnitten das ich nur noch 2 Enden von 4 cm mit Gewinde hatte. einen 4 mm Kohlestab und einen 6 mm Kohlestab gekauft. Dann einen 38 cm 6 mm Kohlestab gemacht und die enden mit dem 4 mm Kohlstab und Pattex Stabilit eingeklebt das der Stab genau so lang ist wie der alte Stahldraht. Das Funktioniert auch ohne Führung. Es ist ein 6 mm Kohlestab den kannst mehr mit als 10 Kilo belasten ohne das er sich wegdrückt.

    Spiel:
    Ja das ist ein nicht so einfache Sache. Wenns klappt is gut wenn nicht kanns daran liegen. Musst halt schauen das du es leichtgängig und mit wenig spiel hinbekommst.

    ßl:
    Das Silikon ßl ist ja auch von Align dabei ( Durchsichtige Tube ) ist auch OK, Teflon oder Ballistol ist aber besser. Damit kann man aber nur ein Heck das nicht mehr so gut läuft auf die Beine helfen, aber keins das schlägt.

    Und ich hab noch eine Sache vergessen:

    Heckblätter auswuchten:
    Heckwelle inkl Zentralstück wuchten. Man glaubt garnicht wieviel Unwucht in den Heckblättern stecken kann.

    Das is aber frickel arbeit. Weil man nicht wirklich einen genauen Anhalt hat. Also Heckrotorblätter + Blatthalter + Zentralstück als eine Einheit auswuchten. Das Problem ist hier der anhalt. Beide Blätter auf ne Tischkante drücken, das eine vor das andere rücklaufend ( verkehrt herrum ). Dann Blatthalter so fest anziehen das die Blätter sich nicht mehr viel bewegen können.
    Den einen Blatthalter nochmal um 180 grad drehen und auf eine kleine Welle setzen so das diese sich ausbalanzieren können. Schwiriegkeit liegt darin das die Blatthalter sich immer drehen. Hab dann Teilweise bis zu 5 Umwicklungen mit Tesa gebraucht bis diese Symetrisch waren.

    Aber das Heck auswuchten ist echt ne Arbeit für Leute die ihre Eltern erschlagen haben...

    Am YGE liegt es sicherlich nicht. Habe mich da auch anfangs drauf eingeschossen das der Gov. des YGE in die Regelstrecke des Hecks reinhaut. Es ist aber so das die Regelabweichung des YGE so gering sind das es nicht sein kann.

    LG Belu

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    • Murmler
      Murmler

      #17
      AW: Mal wieder T-Rex 500 Heckschlagen

      So, mittlerweile scheint das zuerst beobachtete, extreme Heckschlagen etwas besser geworden zu sein. Hatte beim Zusammenbau den Ferritkern Filter des BEC Kabels weggelassen, da ich zuvor in anderen Foren laß, der Filter wäre bei 2,4GHz obsolet. Scheint so nicht ganz (eher ganz und gar nicht) zu stimmen.

      Ohne Filter schlug nicht nur das Heck um etliche Grad in beide Richtungen, sondern der Heli driftete auch allmählich im Uhrzeigersinn.

      Nachdem ich den Filter (5 x umwickelt) nahe dem Regler wieder eingebaut hatte, sah das Ganze wieder anders aus. Bei 55% Gyro ist das Heck jetzt ziemlich ruhig, driftet jetzt jedoch gegen den Uhrzeigersinn. Bei 70% sieht es wie folgt aus (sorry für die miserable Qualität - hatte kein Licht mehr und hielt mein Handy freihand): http://www.rcmovie.de/video/6d67d5b9...ckdrift-Teil-2
      Bei 80% bleibt das Heck auf der Stelle, zuckt jedoch nochmals etwas heftiger, allerdings ohne die extremen Ausschläge (soweit ich das als noob beurteilen kann) wie bei den ersten Tests am Sonntag. Im HH Modus sollte das Heck jedoch eigentlich auf der Stelle bleiben, unabhängig ob sich beim Erfliegen im NM herausstellt, dass mechanisch noch etwas nachgetrimmt werden muss, oder etwa nicht?!

      Möglicherweise ist jedoch der gesamte Testaufbau, ohne Blätter am Boden, nicht geeignet um das tatsächliche Verhalten in der Luft zu beurteilen. Wir werden es wohl doch riskieren und den Heli in die Luft bringen. Es sei denn, es gäbe doch noch berechtigte Einwände die auf ein grundsätzlicheres Problem hindeuten.

      Grüße
      Andreas

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