ich möchte mich erstmal vorstellen, dies ist mein erster Beitrag hier.

Mein Name ist Thomas, bin 33 Jahre und komme aus Dormund. Früher bin ich mal Wild mit Elektro Fläche geflogen. Bis 1,30 Spannweite bin ich gegangen, wobei hier schon eine schadfreie Landung auf holperigen Feldern nicht so einfach war.... Einer der Gründe auch damit wieder aufzuhören.

Zum Heli bin ich eigendlich durch so einen PicooZ gekommen, das ich mal angefangen habe mich über Helis zu informieren und irgendwie ist da der Funke übergesprungen...

Hab also nachdem ich hier und überall im Internet gelesen habe zunächst einen Simulator mit USB-Sender (bisher "nur" Easy-Fly3) besorgt und diverse Schwebeübungen gemacht. Mein Stand ist der das Heck und Seitenschweben ganz gut klappt, Nasenschweben so lala. An richtig sauberen Rundflug muß ich noch feilen, aber zumindest kann ich den Heli starten, durch die Gegend bugsieren und sanft runterbringen. Als Heli verwende ich den kleinsten CP-Hubi, den das Programm bietet, der ist am zappeligsten.
Mein Plan war es eigendlich bis zum Sommer fleißig zu üben und dann einen Heli ala T-Rex450 zu erwerben... Zumindest bis ich gestern auf der Intermodellbau war... Da wirklich jeder 2. Messebesucher irgend einen Heli unterm Arm hatte. (meist Koax) konnte ich auch nicht mehr und habe spontan einen Walkera 4#3b double brushless mitgenommen. Soviel also zum Thema das man besser mit einem großen Hubschrauber üben soll.
Habe mich sogar bewusst gegen CB100 oder Blade MSR entschieden, da diese ja recht eigenstabil schweben sollen und ich ja gerade meine Reflexe damit trainieren wollte. 
Leider ist der Hubi die absolute Unverschämtheit! (Vielleicht ja nur meiner). Zum Preis von über 5 PicooZ bekommt man einen Heli wo alle Schrauben lose sind, und alles schief ist was nur schief sein kann. (Taumelscheibe, Paddelstange, Paddel, usw). Da ich das Ding out of the Box mal schweben lassen wollte, passierte es logischerweise das das Teil statt abzuheben einfach umkippte, das war also Bodenkontakt 1 für den Rotor.
Folge war glücklicherweise "nur" ein ausgehangenes Gestänge. Zu dem muß ich aber gleich nochmal kommen...Also erstmal Kabinenhaube ab, Gelenkstangen ab, Ruderhörner gerade ausgerichtet, Taumelscheibe ausgerichtet, Paddel und Paddelstange ausgerichtet, Hauptrotorwelle vernünftig befestigt und Kabel aus den Bewegungsbereich der Ruderhörner entfernt. Bestimmt ne gute Stunde Arbeit!
Nun Heli wieder auf den Boden, ich direkt davor sitzend und ganz vorsichtig Pitch... Ergebnis: Linke Kufe zuerst leicht... Also Trim für Roll etwas nach rechts, danach das gleiche für Nick: Nun hab ich mich hingestellt, Mut gefasst und hoch das Ding... Heli kommt langsam auf mich zu... Vorsichtig Nick nach vorn, Hubi reagiert schön und schwebt 50 Zentimeter überm Boden driftet nun nach links. Also Roll vorsichtig nach rechts- Hubi kippt plötzlich schlagartig nach vorn rechts ab: Sofort Gas Raus und Aufschlag. Wieder Glück: Alles noch heile, bis auf die abgesprungene Verbindungsstange zwischen Taumelscheibe und Paddelstange... Wieder eingerastet, ging wieder superleicht...
Vorm Neustart lieber mal ein Test... Hubi vorsichtig in der Hand laufen lassen. Taumelscheibenknüppel bewegen... Patsch! Stange wieder ab!! Also ist die Stange nicht beim Absturz abgesprungen, sondern hat diesen verursacht!! Stange mal umgedreht, wobei mir schon auffiel das eine große Kraft nötig ist diese aus der Aufnahme an der Taumelscheibe zu ziehen. Die Stange ist allerdings ok, der Fehler liegt in dem Kunstoffteil. Zeigt mir das die bei Walkera offensichtlich nichtmal einen Probelauf machen, Geschweige denn Flug! Find ich bei dem Preis etwas entäuschend und hoffe das der Händler das zumindest unbürokratisch regelt und das Teil direkt umtauscht, so das ich im Laufe der nächsten Woche einen flugfähigen Hubi, oder zumindest Ersatzrotorkopf bekomme.
Naja, vielleicht können mir diejenigen von euch, die diesen Hubi schon geflogen haben mir ein paar Tips und Infos dazu geben, wie der sich denn so verhält und worauf ich denn achten muß wenn er erstmal schwebt, jetzt außer die Gestänge.

Danke und nette Grüße,
Thomas.








Die Technik hat die "Unfälle" dagegen schadlos überstanden, nur den Hecksporn mußte ich flicken und den Reserveheckrotor montieren. Ich denke das ist auf jeden Fall ein Pro-Argument für die Microhelis zum Einstieg, welcher Großheli ist schon 10 Sekunden nach einem Crash wieder oben?
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