Möcht mal nen kleinen Zwischenbericht geben...
Bin fast jeden Abend am Sim fliegen und allmählich stellen sich durchaus Fortschritte ein. Zuerst hab ich nur die größeren, trägeren Oschis bewegt (ab T-Rex 600 aufwärts), mit ordentlich D/R und 5 % Expo. Sukzessive bin ich dann auf kleinere Modelle runter, wobei mir hier das Flugverhalten vom Mini Titan noch am besten zugesagt hat. Außerdem habe ich etliche Stunden in der (Phoenix) Turnhalle verbracht. Der beschränkte Raum nötigt einem noch mehr Kontrolle ab und ist anspruchsvoller als das freie Feld.
Gestern bin ich mal wieder den T-Rex 500 geflogen und ich hatte zum ersten mal das Gefühl die Hardware so richtig zu beherrschen. Rundflug, Achten, Heck- /Naseschweben, Hochgeschwindigkeitskurven mit halten der Flughöhe...es war, für meine Verhältnisse, alles wie aus einem Guss. Auch kritische Situationen werden immer öfter (aber bei weitem noch nicht immer) instinktiv korrekt abgefangen.
Hauptproblem beim Sim-Fliegen ist für mich in einigen Situationen die Lageerkennung, insbesondere wenn der Heli mal etwas weiter wegfliegt. Hier verknüppel ich dann durchaus noch etliche Euronen in den Erdboden.
Ich werde jetzt noch tüchtig weitertrainieren, mir evtl. noch nen Blade MSR (gibt's evtl. noch Alternativen für die Wohnung/den Garten?) zulegen und im Sommer, so hoffe ich, dann auch so weit sein um einen richtigen Heli über die Wiesen zu scheuchen.
Möchte noch eine Warnung an Mitneulinge aussprechen. Wenn ihr mit dem Simulator übt, übertreibt es nicht und macht mindestens 60 Minuten vor dem zu Bett gehen Schluss. Vorgestern, nach 4 Stunden Sim fliegen, konnte ich Nachts kaum ein Auge zu tun, da mir ständig virtuelle Helis vor dem geistigen Auge rumgeflogen sind und ich mein Gehirn nicht zur Ruhe bringen und vom permanenten steuern befreien konnten.



sowie 


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