Lernen tuste dabei allerdings nicht wirklich viel. Der Heli agiert und Du reagierst nur. Und das mit riesen Ausschlägen. Kontrollieren tust nicht DU den Heli, sondern der Heli DICH. Auch wenn Du vorher einen Koax hattest...
Ich weiß, dass es langweilig ist, aber:
Die erste ßbung ist mal präzises Schweben möglichst auf der Stelle. Und zwar mit dem Heck zu Dir. Wenn Du es schaffst, den ziemlich genau auf dem Punkt zu halten (sagen wir mal max. 1 m²) und die Drifttendenzen schon in ihren Anfängen erkennst und mit minimalen Ausschlägen gegensteuerst, ist schon mal viel geschafft.
Dabei auch Punktlandungen üben. Wenn Du den mSRX auf einem DinA4-Block sanft landen kannst, geht's mit was kleinerem weiter
. Bis zu diesem Punkt brauchst Du das Heck noch überhaupt nicht. Höchstens mal ganz leicht nachkorrigieren, wenn er sich langsam wegdrehen sollte.Dann kommt das Ganze mal seitlich rechts und seitlich links. Dann Nasenschweben (Mit der Nase zu Dir). Hierzu den Heli ganz LANGSAM mit Gear soweit drehen, bis es paßt. Und wenn Du das langsam machst, ist es egal, ob er jetzt beim Drehen etwas driftet, das kannste gegensteuern.
Wenn dann die Steuerbewegungen automatisch laufen, ohne mehr nachzudenken oder erst mal falsch rum zu knüppeln und auch dieses Schweben auf der Stelle klappt, kommt langsamer und kontrollierter Rundflug.
Langsam und kontrolliert deshalb, weil DU steuerst, wo der Heli hinsoll und nicht der Heli da hinfliegt, wo ER hinwill. Da kommt jetzt das erste Mal (etwas!) Gear ins Spiel. Und inzwischen hast Du soviel ßbung, dass Du bei langsamem Flug solche Tendenzen beim Gearen gegensteuern kannst.
Wenn Du soweit bist, merkst Du, in welche Richtung Du gegensteuern mußt, und kannst das, wenn es Dich stört, evtl. mit Mischern bei einer Computerfunke korrigieren. Bei der Billig-RTF-Funke geht's natürlich nicht. Aber Du hast inzwischen auch soviel ßbung, dass Du das kompensieren kannst.
Kurve heißt übrigens sowieso nicht nur mit Gear den "Arsch rumzuziehen". Da gehört Roll und Nick genauso dazu. Erst mit Roll etwas in die Kurve legen, dann mit Gear langsam nachsteuern, dabei etwas Nick ziehen... Dabei gilt das gleiche wie beim Schweben: Ausbruchstendenzen erkennen, bevor sie zu stark werden und rechtzeitig gegensteuern.
Wenn DAS klappt, kannst Du langsam das Tempo steigern. Achten üben. usw.usw.
Wenn das auch flott KONTROLLIERT klappt, kommen wir langsam an die Grenzen des MSRX. Dann kannste Dir mal Gedanken über einfache 3D-ßbungen machen...
Das ganze stammt jetzt nicht von mir, ich bin nur irgendwann an einen Punkt gekommen, dass ich gemerkt hab, ich komm so nicht weiter. Daraufhin hab ich mir das Ganze angelesen und es ausprobiert. Und kann es nur bestätigen. So lernst Du fliegen. Und nicht anders. Noch ein kleiner Vorteil des Ganzen: Die Ersatzteilkosten gehen massiv zurück
.Wenn Du 'nen 450er T-Rex für - sagen wir mal - 600 Euro vor Dir hättest, wäre diese Vorgehensweise selbstverständlich. Manchmal weiß ich nicht, ob die Mini-Heli's und Sim für den Anfang wirklich geeignet sind.... Es fehlt der Respekt vor dem Heli und der Schiß vor ner Bruchlandung...
Und wenn der MQX wirklich soviel leichter zu handhaben ist als der mSRX frag ich mich auch, ob das Flugverhalten vom MQX wirklich einem CP entspricht - meine mSRX und mein mCPX (der ja ein CP ist) sind sich nämlich schon ziemlich ähnlich...
Einfach mal so als Gedankenanregung.
Viele Grüße,
Achim


Mach ich grad genau so, wie Du es beschrieben hast. Keine Stunts! Ehrlich!

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. Der mSRX ist halt auf Grund seiner Größe flink. Wenn der ein Motorrad wäre, wär der MQX ein Auto und ein 450er vermutlich ein 40-Tonner...
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