nun möchte ich mal an die Erfahrenen eine Frage stellen. Bitte nicht mißverstehen, keine Behauptung, eine Frage. Ich bin Anfänger, habe aber viele Stunden im Sim geübt.
Und zwar ist mir der Sinn des fortgesetzten Heckschwebens bis zur "Perfektion" für Anfänger nicht ganz einsichtig.
Ich verstehe, dass der erste Schritt Heckschweben sein muss. Anders kann man die reale Reaktion eines Helis nicht kennenlernen, klar.
Aber heute gibt es Simulatoren, jeder kann in Ruhe üben, wie in welcher Lage zu reagieren ist.
Schweben ist ein sehr instabiler Flugzustand. Da auch ein Heli ein stromlinienförmiges Flugzeug ist, sollte Geradeausflug stabiler sein. Fahrt-Strömung stabilisiert besonders die Flächenflieger, aber schon auch Helis.
Deshalb sehe ich keinen Sinn darin, das schwierige Schweben arg zu vertiefen.
Sollte es nicht einfacher sein, sobald das Heckschweben in etwa geht, (ein solides Simulatortraining vorausgesetzt) z.b. langsam hin und her zu fliegen? Also keinen (schwierigen) Vollkreis, nur Nick nach vorne, ein Stück fliegen, 180° drehen, Nick nach vorne - wieder zurück etc.. Wenns zu schnell wird mit Nick nach hinten abbremsen, mit Roll seitlichen Drift korrigieren (das könnte evtl. ein Lehrer anfangs übernehmen).
Im Sim fällt mir diese ßbung leichter als Schwebetraining, und macht mehr Spaß = Motivation.
Klingt das plausibel, sollte man das mal versuchen?
Schöne Grüße, Gerald


Was im Sim richtig gut sitzt macht in der Realität auch keine großen Probleme!

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