als erstes vorweg: Ich habe sämtliche findbare Threads dazu gelesen, alles versucht und keine Lösung gefunden.
Mein Anfang im Heliflug sieht folgendermaßen aus:
T-Rex 450 Clone aus China mit FS-CT6B. Haupt- und Heckrotorkopf ersetzt durch Alu, Chassis ersetzt durch Carbon, Servos ersetzt durch MG90S, Rotorblätter aus GFK.
Da keine Anleitung dabei habe ich mir alles zusammengelesen und selbst angelernt, Mechanik und Elektronik selbst von Grund auf aufgebaut und justiert.
Zum Ersten fliegt das Ding für meine Begriffe (fehlender Vergleich) einwandfrei. Was fehlt, ist mein Können. Er ist beherrschbar und die ersten Flüge verlaufen meiner Erfahrung entsprechend absolut befriedigend. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich den Heckrotor nicht wirklich unter Kontrolle bekomme.
Schon beim Hochbeschleunigen im Head-Hold-Modus merkt man, dass das erzeugte Gegendrehmoment nicht zu reichen scheint. Ich kann mit der Hardware auch 10 Grad Pitch voreinstellen und muss trotzdem im Schweben mit der Trimmung bis Anschlag nach links. Bilder, Texte, Threads und selbst Herstelleranleitungen beschreiben die etwa 5 Grad Voreinstellung am HR, Servo auf Mitte, Hülse bei einem Drittel Weg usw... Trotzdem würde ich gefühlsmäßig sagen, dass die Heckrotorfläche einfach zu klein ist und nicht reicht.
Ich habe es auch mit Throttle / Heckrotormischung versucht, was eigentlich je nach Rate auch funktionierte. Auch unterschiedliche Drehzahlen (wenig Pitch, hohe rpm - hohes Pitch, niedrige rpm.) Aber ich komme nicht um die Trimmung ganz nach links herum. Ist vielleicht einfach der Noname-Gyro unfähig oder zu unempfindlich (nach besten Wissen justiert kurz vor'm Schwingen)? Zumindest reagiert er schnell und richtig rum. Vielleicht nicht aureichend?
Was könnte ich noch tun? Vielleicht diesen mehrfach beschriebenen Richtungsumbau des HR?
Die zweite Frage bezieht sich (ganz Basics) darauf, wie fest genau die Hauptrotorblätter geschraubt werden. Lasse ich sie relativ lose, weiß ich, dass sie sich bei Nenndrehzahl perfekt geradeziehen aber beim Anlaufen schlagen sie wild durch die Gegend und kippen mir die Kiste bald um.
Ziehe ich sie fester und richte sie einigermaßen aus, komme ich ohne Vibrationen auf Drehzahl, habe daber das Gefühl, dass die Fliehkraft nicht reicht, sie das letzte Stück fluchtend auszurichten. Vor allem, weil selbst nagelneue Karbonblätter im teuren Rotorkopf krass fest klemmen, wenn man ihn nicht ein wenig aufbiegt.
Vielleicht gibt es ja jemanden im Osten Berlins, mit dem ich mal ein paar Erfahrungen tauschen könnte.
Ich hoffe mal auf Eure Hilfe.... freue mich über jeden Tipp...
Bis dahin habt 'ne schöne Adventszeit.
René

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