Hallo liebe Heli-Gemeinde !
Hier schreibt der Klaus, 49 , Bergmann im Vorruhestand aus Recklinghausen im Kohlenpott.
Schon als Jugendlicher vom Hobby fasziniert blieb es, aus finanziellen Gründen, leider nur bei Freiflug- bzw. Fesselflugmodellen und glänzenden Augen beim Anblick von RC-Modellen auf den nahegelegen Flugfeldern. Von Helikoptern konnte ich, angesichts der damaligen Preissituation, nichtmals träumen. Mit zunehmendem Alter kamen andere Interessen ins Spiel, aber ein kleiner Fokus blieb beim Modellflug.
Mit der o. g. Dauer-Kurzarbeit erwies sich mir das Radeln nicht mehr als freizeitfüllend genug. Ich begann frühere Hobbies wieder zu betreiben. So kam auch der Gedanke, sich an den "alten Traum" heranzuwagen, welcher inzwischen erschwinglich geworden war.
Ich fing an, mich in die Materie einzulesen. Besonders hier konnte ich mich im weiten Feld um den RC-Helikopter schon etwas schlauer lesen - dafür einmal meinen besten Dank für die informativen Beiträge in diesem Forum.
Um zu testen, ob mir das Fliegen des Helis rein subjektiv eine Sucht bescheren könnte, beschloss ich, mir zunächst ein kostengünstiges Schnupperpaket zu gönnen. Ich wollte nicht Unsummen ausgeben... nur um dann zu merken wie wenig mir das ganze doch liegt. Ein Esky Honeybee Cp 3 RTF sollte es werden. Ein Bekannter riet mir, die Koaxe einfach auszulassen.
Anfang März ging es los.Unterstützt durch Anleitungen u. Videos überprüfte ich die Einstellung des Fluggerätes und korrigierte ein wenig TS, zykl. Pitch, Schwerpunkt & Spurlauf. Mein grosses Grundstück, ohne Gefährdungspotenzial für Mensch/Tier, schien mir für den Anfang geeignet.
Also erstmal ein paar Akkus herumhoppeln. Die ersten kurzen Schwebemomente stellten sich ein. Genauso das Suchen nach E-Teilen. Denn die kleine Biene zeigte sich von nervöser Natur. Und ich mich doch als helisüchtig. Also zunächst mal in den DmfV. Eine Phönix-Sim/DX6i Kombo kam an den PC u. erwies sich als sehr hilfreich. Bin der ganzen Entwicklung dort eig. immer 1-2 Schritte voraus. Auge in Auge mit dem Modell ist man doch schon noch etwas angespannter. Mensch, war ich stolz nach dem ersten vollständig verschwebtem Akku !
Inzwischen klappt Heck- u. Seitenschweben schon recht passabel, auch bei etwas Wind. Bin grad dabei langsam höher zu steigen und die - mir persönlich mehr Sicherheit verleihende - Draufsicht auf die Rotorebene zu verlassen. Da ich von geduldiger Natur bin, dränge ich mich selbst nicht allzu sehr nach Quantensprüngen in der Lernkurve und freue mich auch über kleine Fortschritte. Ein durch Servodefekt bedingter Neuaufbau nach Chassisbruch liessen mich dann auch vollständig Einblick in die Schrauberebene gewähren - muss man einfach positiv sehen.
Jedenfalls bin ich froh, zu diesem feinen Hobby gekommen zu sein !
Soviel - joo, war ja mal ganz schön viel - zu meiner bisherigen Laufbahn.
Nun zu meinem Anliegen:
Jedesmal. wenn eine Brise das agile Gerät mal eben ein Stockwerk höher liftet, meine ich einen Ansatz von Blasenschwäche zu verspüren. Zumeist bekomme ich das wieder in den Griff ohne dass die Blätter das Heckrohr verhauen. Aber ein stabileres Flugverhalten wäre in dieser Lernphase doch erwünscht. Auch der Wunsch nach etwas mehr Fertigungsqualität seitens des Herstellers kommt auf.
Nach eingehender Lektüre, hier u. dort, habe ich mich so ziemlich auf einen 500er Rex eingeschossen. Lasse mich aber gern auch auf Alternativen ein.
Da ja die DX6i-Anlage schon da ist, tendiere ich zu einer Super Combo.
Sollte ich die 500 ESP Super Combo mit Aluequip oder
die demnächt wieder erhältliche 500 E Supercombo (ca. 400 Euronen) mit Kunstoffkopf wählen und das freie Kapital in wertigere Komponenten wie Regler etc. stecken ?
Oder denkt ihr, ich wäre mit der 450er-Klasse schon bei meinem nächsten Ziel ?
Ich wünsche allen ein famoses WE,
lg
Klaus !

) kann ich Dir noch nicht so viel sagen ... zumindest zur 500 ESP-Variante gibt's in meinem Umfeld nur positive Stimmen.
)





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