Hallo TheKiter,
bin in der Lernphase etwas hinter dir, habe aber auch den mSR mit der DX6i, den ich inzwischen recht gut beherrsche.
Stell doch mal an der DX6i unter deinem mSR-Modell im Untermenü Gyro den Schalter "Flap/Gyro" auf 1 und gib da mit dem Scroll-Rad 70% ein. Merkst du da einen Unterschied, wenn du beim Fliegen den "Flap/Gyro" auf von 0 auf 1 stellst?
Gru� aus dem Kölner Raum
Micha
mit seinen Blade mCX2, mSR und mCPx
du möchtest Outdoor fliegen und du bist Helianfänger. Bitte bedenke, dass es nichts einfacheres gibt, als einen kleinen Spielzeug-Koax-Heli zu schweben.
Dieses Können wird bei weitem nicht ausreichen, einen CP-Heli zu schweben und auch wieder heil zu landen.
Der KDS 450 ist ein guter 450er Heli (ein T-Rex 450-Clon), den du aber vorerst vergessen solltest. Ohne ausreichende ßbung am Sim, ohne Einstellerfahrung und ohne Hilfe eines erfahrenen Helipiloten wird der KDS 450 den Erstflug mit 99,9%iger Sicherheit nicht überleben.
Daher rate ich dir zu einem FP-Heli mit 45°-Paddelstange (z. B. Blade 120 SR oder T-Rex 100).
In der "zahmen" Einstellung fliegen diese wie Koaxe und sind mit "schärferem" Set-Up durchaus flott im Rundflug zu bewegen. Darüberhinaus sind diese beiden Modelle aufgrund des geringen Eigengewichts und der simplen Kopfbauart recht crashresistent.
Bei Windstille bis Windstärke 1 - 2 sind diese Helis auch outdoor-tauglich (Bei stärkerem Wind kannst du als Anfänger draußen sowieso nicht fliegen und einen CP schon gar nicht).
Der Grund bei den FPs liegt an dem festen Pitchwinkel der Rotorblätter: Bei zunehmender Geschwindigkeit wirkt der Rotorkreis wie eine Scheibe (=Tragfläche) und erzeugt zusätzlichen Auftrieb, wenn die Scheibe positiv zur Windströmung angestellt ist. Der Heli (egal ob FP oder CP) steigt nach oben weg. Beim CP-Heli kann man dann die Pitch zurücknehmen und den Heli horzontal weiterfliegen lassen. Beim FP geht das nicht. Nur durch Nick nach vorn oder durch Zurücknahme der Drehzahl kann der Heli am Steigen gehindert werden. Dies ist aber schieriger kontrollierbar als das Steuern der Pitch beim CP (wenn man CP fliegen kann).
Jetzt werden wieder andere empfehlen, direkt etwas "Gescheites" zu kaufen, nämlich den 450er oder noch größer, weil sie selbst so angefangen haben.
Aber frage mal nach, wieviele von diesen Beratern blutige Anfänger ohne die geringste Einstellerfahrung und ohne Unterstützung durch einen Dritten waren, die zudem nicht am Sim geübt haben. Auch dazu wird sich der ein oder andere melden.
Trotzdem: ich bleibe dabei: Besorge dir einen von den beiden o. g. Helis und du wirst schnell dein Erfolgserlebnis haben und langweilig werden die auch nicht so schnell.
P.S. Habe gerade den Beitrag von TheKiter gesehen und kann dem nur voll zustimmen.
Hallo TheKiter,
bin in der Lernphase etwas hinter dir, habe aber auch den mSR mit der DX6i, den ich inzwischen recht gut beherrsche.
Stell doch mal an der DX6i unter deinem mSR-Modell im Untermenü Gyro den Schalter "Flap/Gyro" auf 1 und gib da mit dem Scroll-Rad 70% ein. Merkst du da einen Unterschied, wenn du beim Fliegen den "Flap/Gyro" auf von 0 auf 1 stellst?
Das ist mir schon länger bekannt. Der "Schalter" schaltet bei mir aber - wie auch in diversen Quellen angegeben - bei genau 60%. Es soll aber auch andere "Schaltpunkte" geben, hat ggf. was mit der Wirkrichtung (Norm oder Reverse) und dem Subtrim zu tun, in einer sehr guten Quelle J. Salt wird das ausgiebig beschrieben. Das Ebook lohnt sich für den Einsteiger und mSR-Freund unbedingt.
Gilt übrigends auch für den 120SR mit gleichem Schaltwert.
Aber: was ich mir nicht so richtig beantworten konnte:
ein FP ist einfacher zu fliegen, aber nich für den outdoor?
ein CP ist was fürs Freie aber erfordert mehr können?
Es gibt FP mit einer um 45 Grad versetzten Sabistange (Beispiel Walkera CB180D oder Blade mSR). Diese FP sind sehr einfach zu fliegen, allerdings schon deutlich anspruchsvoller als ein Koax. Sie lassen sich aber im Geradeausflug nicht sehr willig beschleunigen und haben auch einige andere Mängel im Flugverhalten.
"Richtige" FP mit Paddelstange (Beispiel Walkera 4#) oder Flybarless (Beislpiel Walkera V200D02) sind fast immer deutlich schwerer zu fliegen als ein zahm eingestellter CP. Sie mögen auch keinen Wind. Wer mit so einem FP fliegen kann, hat mit einem CP dann sehr leichtes Spiel. Ein FP erfordert also normalerweise mehr Können als ein zahmer CP.
Ein zahm eingestellter CP (Beispiel Walkera 1#B V2 oder T-Rex 450) ist in jedem Fall relativ einfach zu fliegen, auch bei leichtem Wind. Schweben kann man ihn nach wenigen Akkuladungen, bis zum Rundflug ist es dann aber noch ein weiter Weg. Und auf diesem Weg sind zahlreiche Crashs kaum zu vermeiden. Dabei kommt eine bauartbedingte Schwäche aller CP zum tragen, die relativ schweren Schäden beim Crash. Kippt ein FP bei der Landung um, so gibt das normalerweise keinen Schaden, bei einem CP fliegen hingegen die Fetzen. Auch ist ein CP komplizierter im Aufbau und bei der Reparatur, bei der Einstellung von Computersender, Regler und Gyro sind Anfänger ohne Hilfe bereits komplett überfordert.
Aus diesem Grund ist es eventuell sinnvoll zunächst einen FP zu fliegen (aber nicht die einfach zu bewegenden Versionen mit 45 Grad Stabistange), und dann auf einen CP umzusteigen. Wer gleich einen CP nutzen will braucht im Normalfall Vorwissen oder Hilfe eines versierten Piloten, und muss intensiv mit der Sim üben. Ein typisches Einsteigen ohne fremde Hilfe und ohne viel ßbung an der Sim könnte also so verlaufen:
Die Kosten für die Punkte 1,2,3 sind gering (Heli nach ausreichender ßbung leicht zu verkaufen). Talentierte Anfänger können eventuell Punkt 1 überspringen, zu den Blade sollte man eventuell gleich ein DX6i oder besser DX7 Funke kaufen.
Die immer wieder zu lesende Behauptung alle preiswerten RTF-Sets seien "Müll" ist lächerlich. Ich habe zum Beispiel das Fliegen über ein Jahr ausschließlich mit billigen RTF-Sets (100 - 250 Euro) betrieben und dabei an die 30 verschiedenen Helis vom Koax bis zum CP ausprobiert. Das hat viel Spaß gemacht, auch wenn einige Helis nicht ganz erstklassig waren. Wer allerdings ganz ernsthaft in das Hobby einsteigen will, wird früher oder später doch etwas tiefer in die Tasche greifen müssen, und wird bei T-Rex und Co landen.
ich bin der Neue und komm jetzt öfters. Letzten Herbst habe ich (eigentlich für meine Söhne) einen einfachen Koax-Heli gekauft. Nun das Schicksal nahm seinen Lauf ...
Nun bin ich auf der Suche nach was mich mehr fordert und die Jungs ihren Heli wieder bekommen.
Hab mich durch das Forum durchgekämpft und habe folgende Eckpunkte herausarbeiten können.
- Er MUSS outdoorfähig sein (ausschließlich)
- Rotorduchmesser 50-60cm ca
- Geht für outdoor auch ein Fixed-Pitch? Die sollen einfacher zu steuern sein? Oder besser ein CP
- RTF mit Funke, am liebsten eine mit LCD, die man dann entsprechend parametrieren kann mit Mode 2
- Kunstflug habe ich noch nicht auf dem Programm, würde mir trotzdem eine gewisse möglichkeit gerne nach oben offen halten.
- Preislich - bekommt man was für € max 250 was? oder wo fängt der Einsteiger an der kein Goldesel hat.
Gruß
Thomas
SImulator macht generell sinn. Wobei ich mit Helischool.de und dem Blade 120 SR (FP) auch fliegen gelernt habe...
Da du ausschließlich draußen fliegen willst empfehle ich dir den 120 SR das ist quasi wir der msr nur grösser. Ich hab beide und der 120er ist für draußen und macht bei windstille viel Spaß (nach nem Koax) der msr ist für drinnen besser geeignet da er sehr Windempfindlich ist da reicht ein kleiner Windhauch und er fliegt nicht dahin wo er hin soll. Da geht der 120 SR draußen besser...
Der hält auch den ein oder anderen Crash aus
Aber sei gewarnt das du sehr warscheinlich schnell was grösseres (CP) willst
So gehts mir gerade ...
Ach ja Kunstflug geht mit nem FP nicht nur Rundflug quasi ein bisschen "rumheizen"
schau doch mal ob in deiner nähe sich ein Modellsportverein oder eine Interressengemeinschaft befindet! Diese Leute sind meistens sehr nett und helfen auch sehr gerne wenn man entsprechend auf sie zugeht.. Oft kann man dort auch an günstige Gerauchtsachen kommen mit dem Vorteil der Hilfe und wenn Du ganz viel Glück hast gibt es auch jemanden der dort Leherer/Schüler mit dir macht. In jedem Fall hast du dort dann Ansprechpartner die dir auch vor Ort helfen können.
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