Nasenschweben.....

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  • DerMitDenZweiLinkenHänden
    RC-Heli TEAM
    • 09.12.2004
    • 12087
    • Kurt
    • Hinterbrühl/Wien

    #16
    AW: Nasenschweben.....

    Aber immerhin: Der Heli im Sim bleibt für Minuten in der Luft
    Wunderbar!
    Dann übe noch weiter das Fliegen, Landen, Alaarmstarten etc. und mach dich erst dann ans Nasenschweben. Das geht dann ruck-zuck.

    Kurt
    Bauberichte und viele Fotos auf meiner Homepage - siehe dazu im Profil

    Kommentar

    • TheKiter
      Senior Member
      • 06.12.2010
      • 1695
      • Frank
      • Duisburg

      #17
      AW: Nasenschweben.....

      Zitat von LordBernhard Beitrag anzeigen
      Egal in welcher Lage sich der Heli befindet- die Steuerbewegungen der Fernbedienung: Nase hoch oder runter usw. sind immer gleich. Auch beim Nasenschweben ist Roll rechts oder links gleich. Selbst auf dem Rücken sind es die gleiche Steuerbewegungen. Nicht die Steuerbewegungen sind verdreht, sondern der Heli ist verdreht!!! Die Schwierigkeit besteht halt nur, immer genau zu erkennen wo gerade welche Seite vom Heli ist.

      Erkennst Du bei einer dir zugewendeten Person welcher der linke Arm ist?
      Ja? - Dann ist der Anfang schon geschafft.
      Hast Du dir schon einmal überlegt, ob Du im Heli sitzt, oder ihn vor dir fliegst? Spätestens beim ersten Looping würde dir übel. Beim 3D Fliegen ist es dann nur noch entscheidend zu wissen, welche Reaktionen der Heli im Flugraum macht, wenn Du die Knüppel bewegst, bzw. sich die letzte Aktion zu merken und demnach zu handeln.

      Merke:

      Sage dir deshalb beim Fliegen ständig: -Heli rollt nach rechts; Heli rollt nach links; Nase runter (*zum Landegestell); Nase hoch (*zum Rotor); Nase nach links; Nase nach rechts; Heli steigen (*zum Rotor); Heli sinken (* zum Landegestell) Heck herum (drehen).- (*Rückenflug).

      -Glaube fest daran, dass dein Heli genau das macht, was Du möchtest.-

      Ein rechtsdrehender Heli bleibt beim Standschweben (Heckschweben) nur auf der Stelle, wenn er leicht nach hinten und rechts geneigt ist.

      So auch beim Nasen- und Seitenschweben ist der Heli leicht geneigt um auf der Stelle zu bleiben. Die Knüppelbewegung sind die gleichen wie beim Heckschweben. Lediglich der Heli wird aus einer anderen Perspektive gesehen.
      Beim ersten Seitenschweben hilft schon dich mitzudrehen oder sich gedanklich hinter den Heli zu stellen. So als ob Du Heckschweben übst.

      Nasenschweben: Die Standschwebe ist ein absolut instabiler Zustand, weil hier keinerlei aerodynamisch stabilisierende Komponente (wie z.B. beim Flug mit Vorwärtsgeschwindigkeit) greifen. Deshalb beim Nasenschweben (ist auch fürs Geradeausfliegen sehr nützlich) den Heli permanent mit ganz minimalen Roll/ Nick und Heckausschlägen hin und her schaukeln. Versucht er auszubrechen, mit leichtem -Pitch- zucken- gelegentlich etwas Energie aus dem Rotor nehmen. Lasse dabei beide Knüppelausschläge immer kürzer werden, um nicht hektisch zu werden.

      Der Grund ist, zu sehen, dass der Heli ständig das macht, was man vorgibt und den Bewegungen der Knüppel folgt. So behältst Du ein gutes Gefühl, wie der Heli reagiert, wenn Du ihn wieder drehst. Er hängt somit an den Knüppeln.
      Ohne Aktivität weiß man, besonders bei einem eigenstabilen Heli, welcher nur kleine Korrekturen erfordert, plötzlich nicht mehr genau, in welche Richtung steuern, falls der Heli ausreißt und die Steuereingabe notwendig wird. Ein allgemeines Problem sind Ausreißer, welche durch nervöse Finger des Piloten selbst verursacht werden.

      Gewöhne dich daran, relativ zur Geschwindigkeit immer nur kleine kurze Knüppelausschläge zu geben. Um nicht zu übersteuern, nimmst Du sie, sobald der Heli die Richtung einschlägt, sofort wieder ein wenig zurück. Lasse öfter mal die Knüppel kurz (außer Pitch und bei schwierigen Passagen) in Mittelstellung zurückfedern um dich neu zu sortieren. Keine Angst, der Heli fällt so schnell nicht runter. Er folgt noch ein Stück der eingeschlagenen Flugbahn. Dadurch bleibt dir wunderbar Zeit den Flug weiter zu planen.
      Du steuerst lediglich einzelne gewollte Richtungswechsel. Jetzt merkst Du, dass man einen Heli auch mal bewusst kontrolliert fliegen lassen soll; und nicht grundlos andauernd gegensteuern braucht, damit er das macht was man will. Du wirst überrascht sein wie gut dein Heli fliegt. Genial, gelle!

      [SIZE="1"]Beim parallelen Nasenschweben hat sich als anfängliche Nothilfe und auch bei Windböen bewährt, dass Du den Roll-/Nickknüppel einfach dorthin bewegst, wohin der Heli zu driften versucht. ßblicherweise driften rechtsdrehende Helis ja beim parallelen Nasenschweben von vorne aus gesehen, nach rechts ab (eigentlich nach links: also nach rechts korrigieren); und das sollte, um den Heli zu beruhigen, anfänglich auch die meiste Aufmerksamkeit beanspruchen. Also, um beim parallelen Nasenschweben zu korrigieren, immer den Knüppel dorthin bewegen, wo sich der Blattkreis nach unten neigt.
      Sonst schwebt der Heli gewöhnlich auch in die geneigte Richtung weiter.[/SIZE]

      Wenn Du unsicher, oder beim Fliegen gänzlich die Orientierung verloren hast, nicht versuchen auf einmal mit allen möglichen Lenkbewegungen zu korrigieren. Schon während der Schrecksekunde Knüppel lockern und ohne Hektik, sofort nach und nach die Nase und Heck zum Erdboden gerade stellen, das Heck in erkennbare Ansicht drehen und im Schwebepitch den Heli mit schnell kürzer werdenden Knüppelbewegungen auspendeln. Lenkst Du irrtümlich die falsche Richtung, bleibt nur eine Gegenseite, um schnell auszugleichen, was Du selbst verursacht hast. Mitunter kann es aber in Extremsituationen sinnvoller sein, die ungewollte Richtung weiter zu steuern; zur wegdriftenden Seite mit etwas Pitch geben hoch in eine erkennbare Fluglage zu fliegen� Eigentlich der Aktion des Heli etwas voreilen, wodurch Du Zeit gewinnst die Kontrolle zu behalten.

      Bedenke hierbei, dass ein Heli bei 0° Grad Pitch am agilsten auf Roll und Nick reagiert, für schnellstmögliches lenken. Ist natürlich kein Allheilmittel, weil situationsbedingt- jedoch besser etwas davon anwenden, als paralysiert den Absturz zu beobachten.

      Merke:

      -Nicht zeitgleich alles steuern. Erst Nase mit Heck, danach Rotor bodenparallel ausrichteten, erst dann wieder Pitch geben.-

      Weil ein Heli, wie später noch erläutert wird, nicht selbstständig fliegt, und abhängig von den Kommandos des Piloten aktiv in der Luft gehalten wird, ist es natürlich sinnvoller das Erstgesagte zu beherzigen, die Fluglage in der Bewegung genau zu wissen und bewusst die Flugrichtung anzugeben.
      Alles Andere hilft zwar auch; aber es entstehen Denkfehler, welche irritieren und die Sache verkomplizieren.

      Hast Du das erstmal verinnerlicht, dann wirst Du feststellen, dass z.B. beim auf der Stelle schweben in jeder Ansicht die Knüppelbewegungen gleich sind.
      Also: Der Pilot wartet nicht ab bis der Heli weg driftet, sondern bestimmt selbst die Flugmanöver; und sollte dann immer wissen wohin er lenken will�

      Herzliche Grüße
      Lord Bernhard
      Na, das ist ja mal ein nettes "Patentrezept", wenn ich das früher gewusst hätte *Ironie aus*

      Ne, Spaß bei Seite, das hört sich zumindest vernünftig an, jetzt muss ich meinen Kopf und meine Finger nur noch dazu bringen, das auch zu verstehen

      Ist allemal eine gute Anregung, bisher habe ich eigentlich immer reagiert (beim Schweben), um der unkontrollierten Bewegung entgegen zu wirken, werd es mal mit dem Agieren versuchen, zumindest am Sim, meine FPs benötigen fürs Schweben ja kaum Aktion

      Gruß und Danke für deine Sichtweise
      Frank
      Mein "Flughafen" steht in meinem Profil
      FSC Duisburg Rheinhausen
      GruÃ? Frank

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