ich will hier mal eine Frage abseits der häufig damit verbundenen Herstellerwahl loswerden.
Ich heiße Frank, bin 50 und erst seit kurzem "infiziert" (ja ich weiß, Heli ist das Synonym für Virus). Ich bin Ingenieur aber kein typischer Bastler (weil ichs nicht mehr sehe, sollte mir mal ne neue Brille gönnen
). Die Technik verstehe ich halbwegs und was ich nicht weiß lerne ich sicher, auch hier und da mal schrauben ist nicht das Problem.Ich habe im letzten Sommer von einem Freund meinen ersten Koax geschenkt bekommen, ein Robbe Blue Arrow, mit dem habe ich im Wohnzimmer die ersten Blumen gemäht und einige Kratzer ins Mobiliar geschnitzt. Im Büro, mit wesentlich mehr Fläche, konnte ich ihn bald gut in der Luft halten, nur war danach immer aufräumen angesagt.
Es folgte was "kleineres", ein X-Sky Mini-Heli (4-kanal), der machte nicht so viel Wind und ist etwas zappeliger (haben wir uns als "Büro-Heli" gekauft).
Mein Kollege (der 50%-Inhaber des X-Sky) bekam zum Geburtstag dann den mSR und ich nach meinem Geburtstag auch (hab den allerdings gleich mit der DX6i und dem großen Bruder 120SR gekauft).
Das geht mittlerweile schon ganz gut, obwohl ich beide erst seit einem Monat besitze.
Jetzt habe ich am Sim geübt, mit dem mSR geübt und schon mal am "realen" Modell (Raptor ?? mit Verbrenner) ein wenig Schweben mit dem Fluglehrer (Bekannter) und will jetzt in die 450er-Klasse einsteigen. Ich habe mich (schon fast sicher) für ein KDS-Modell entschieden, dass ich RTF kaufen werde, weil ich im Moment den Aufbau scheue.
Ich will in einem Jahr sicher schweben und ggf (je nach Zeit) etwas rundfliegen können, 3D ist im Moment noch kein Thema.
Bei all den Posts und all den Herstellern steh ich aber immer vor der entscheidenden Frage:
Soll ich lieber preiswert einsteigen (also mit den Einstiegsmodellen der Hersteller), in meinem Fall KDS 450S oder soll ich direkt das "Luxusmodell" nehmen (hier also den KDS 450SV Pro)?
Was ich bisher "eingesammelt" habe:
- die "einfachen" und damit preiswerteren Varianten fliegen wohl grundsätzlich auch
- die "hochwertigen" Varianten fliegen sicher präziser
- letztere haben meistens bessere Komponenten (Motor, Kreisel, Servos), die ich aber auch nachträglich nachrüsten kann
- Kunststoff gibt eher nach als Alu, ist das für mich als "Anfänger" dann besser?
- Alu und Carbon sind präziser in der Steuerung und sicher auch verschleißfester, ist das jetzt besser?
- Heck mit Zahnriemen oder starr? (beim KDS keine Wahl aber trotzdem interessant)
Ich habe im Moment noch ein Budget von ca. 500-600€, wenn ich meinen 120er verkaufe auch noch einen Hunni mehr. Das reicht für den KDS 450 SV Pro (<450€), der sicher ein guter Einstieg wäre, ich hab nur Angst, was falsches zu machen, weil ich nach meinem ersten "Downcomer" (ich weiß, der kommt bestimmt, man weiß nur nicht wann) dann überall höre: hättest du das "billige" Teil in Kunststoff genommen, wäre das Teil X jetzt nicht gebrochen und das Teil Y nicht verbogen oder so ähnlich. Alu verbiegt sich halt, Kunststoff hält oder geht kaputt, altert aber und fließt (Verschleiß).
Ich hoffe, meine Frage war verständlich. Gilt sinngemäß natürlich auch für die Rexen, MiniTitans und ähnliche Clones, auch die gibt es ja in beschulicher Vielfalt (wobei mir der Unterschied bei den Rexen trotz viel Lesen noch nicht ganz klar ist)
Es wäre schön, wenn ich reichlich Antwort bekäme.
Danke schon mal im Voraus.
Gruß
Frank

hat man eine gewisse innere Ruhe. Ich fliege nur das, was ich am Sim sicher (!) beherrsche. Auch wenn jemand neben mir sagt "Mache mal dieses oder jenes" lasse ich mich nicht zu Experimenten hinreißen. Ergebnis: Eine Bruchlandung wegen gerissenem Kabelbinder (es gibt bessere Lösungen) vom Deppengestell 
Akustisch nicht zu überhören - alles ganz (nur die Heckrotorblätter musste ich danach putzen

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