mit Sorge haben wir all die Jahre eine schwindende Teilnehmerzahl bei F3N beobachten müssen. Wir waren nicht in der Lage die breite Masse an Luftakrobaten zu motivieren, sich einem Wettbewerb zu stellen. Auch hier im Forum wurde hierüber kräftig diskutiert.
Beim F3C wurde seinerseits mit einem Sportprogramm gegengesteuert. JMM hat dann noch einen draufgesetzt und mit einem Sponsoring für enormen Zuwachs gesorgt. Das Jahrzehnte alte Figurenprogramm wurde nun dem aktuellen technischen Stand angepasst, aber hierbei wird seitens der Piloten von interessant und vor allem lösbar gesprochen.
Ganz im Gegensatz zu dem neuen Figurenkatalog des F3N. München soll ja eine Elite Veranstaltung sein -die deutsche Antwort auf das 3D Masters -. In diesem Sinne ist der Figurenkatalog auch ok. Aber unter den oben beschrieben Aspekten ist dies wohl das Aus für die breite Masse an 3Dlern. Wir haben es nun schon soweit gebracht, dass Piloten die nun schon seit Jahren feste Wettbewerbsteilnehmer sind, nun den Kopf in den Sandstecken: -Mit meinem Können kann ich doch keinen Beeindrucken�- oder -was soll ich denn da, ich lass mir doch nicht um die Ohren fliegen-.
Figuren wie Pirouetten Globe, Biertrager`l, Pirouettenfunnel oder Pirouetten TicToc wirken mit Sicherheit nicht gerade anziehend auf willig Teilnehmer. Beim F3C z.B. kann (fast) jeder Neueinsteiger prinzipiell die Figuren des A-Programms fliegen. Aber wer beim F3N kann denn überhaupt einer der neuen Schwierigkeitsgrade bewältigen? Ich bin mir auch sicher, dass die meisten rc-heli Members auch aus diesem Grund wohl wieder nur als Zuschauer teilnehmen werden.
Meiner Meinung nach soll ein 3D Masters völlig unabhängig von der deutschen Meisterschaft im F3N ausgetragen werden. Somit kann sich die internationale Elite messen und zum anderen wird für den einfachen Vereinspiloten eine interessante Plattform geboten. Beim jetzigen Mode wird nur der breiten Masse an 3Dlern vor den Kopf gestoßen und demotiviert. Ehrgeizige Ziele wie die Elite nach Deutschland zu holen, sollte und darf nicht zu Lasten eines Breitensportes gehen. Da ist wohl eher eine Koexistenz erwünschenswert und als sinnvoll zu betrachten.
Ich bin über Eure Meinung sehr gespannt,
Viele Grüße Frank

(Superkarts)
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