motor wie groÃ????????

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  • Kurt
    Kurt

    #16
    motor wie groß???????

    Hallo,

    ich glaube die Kreisflächenbelastung hat zwar auch auf die Motorleistung, aber hauptsächlich auf das Steuerverhalten großen Einfluß.

    Was ich getestet habe, war ein Eco8 mit normalerweise 1,85 kp/m2. Damit fliegt er soweit ganz gut. Bei einem Zusatzgewicht von 300g wird er langsam schwer zu steuern. Dann hat er 2,3 kp/m2. Das dürfte für den Eco8 die Grenze des erträglichen sein.

    Die 60er Hubis kommen aber schon im Normalfall auf ca. 2,8 kp/m2 und fliegen mit 10ccm schon recht kraftvoll.
    Ein Logo-30 mit ähnlicher Last fliegt schon mit 5-700 Watt herum. Da hats ein 3DNT mit nur 2,5kp/m2 und 15ccm schon leichter.

    Großen Einfluß auf die Motorbelastung haben sicher auch die Blätter und vor allem das Profil.
    Man merkt das alles besonders, wenn man mit schwachbrüstigen Helis experimentiert. Der Schweizer300 mit 5,5ccm war nur mit den idealen Blätter fliegbar. Bei zu dicken Blättern hat der Motor bereits in normalen Kurven abgewürgt.

    viele Grüße
    Kurt

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    • GunKorsky
      Member
      • 16.01.2003
      • 158
      • Gunther
      • 73117 Wangen

      #17
      motor wie groß???????

      Arne, ich verstehe was Du meinst. Ich finde das Drehmoment beim Hubschrauber auch sehr wichtig! Auch ich bin ein Anhänger der Philosophie "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen". Deshalb bekommt meine CH-37 auch 52 ccm Hubraum. Sie wird aber kaum die 26 Kilogramm heben, die H. Schlüter aus diesem Hubraum (vor "Urzeiten") mal abgeleitet hat.

      Zu Deiner Quizfrage: Der Hubschrauber mit Motor A wird - über einen lägeren Zeitraum betrachtet - doch schneller steigen. Es heisst nicht umsonst "SteigLEISTUNG" und nicht "Steigdrehmoment".

      Gruss,
      Gunther

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      • Martin Greiner
        Senior Member
        • 08.06.2001
        • 5091
        • Martin

        #18
        motor wie groß???????

        Hi!

        Also ich muß mich schon ein bisschen wundern, die Formel von D.Schlüter ist sicher kein "Allheilmittel", aber so wie sie hier von einigen eingesetzt wird ist ja schon sträflich.
        Die Formel bezieht sich schon zum ersten mal auf Modelle, für Manntragende Helis gibt es andere Berechnungen.
        So müsste z.B. eine Wilga (Schleppflugzeug, 2,80 meter SPW, 70ccm Motor, Masstab 1:4) im Original dann einen 280 ccm Motor haben und dieser würde vielleicht mit etwas Rückenwind reichen um das Flugzeug von A nach B rollen zu lassen.
        Also bitte mal hier nicht ßpfel und Birnen - na ihr wisst schon...

        Ausserdem bin ich mir sicher, daß diese Faustformel als "grobe" Erklärung für die Zusammenhänge zu sehen ist.
        Soll heißen, diese Formel war nie für exakte Berechnungen vorgesehen. Unberücksichtigt ist darin die Rotorkreisfläche, Getriebestufen, Verlust, Leistungsbedarf des Heckrotors, Werte des Profils, Gewicht des Helis, Drehzahl des Systems...........

        Wenn es so einfach gewesen wäre, dann hätte Dieter Schüter sicher seine Cobra an einem Abend kontruiert , die Woche über gebaut und am Wochenende wäre er ohne Probleme geflogen...
        GruÃ? Martin

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