Was bringt grundsätzlich mehr Performance am Heli (besseres Steigen, Geschwindigkeit, Wendigkeit etc.).
Sagen wir mal z. B. die Drehzahl von 1.800 auf 2.000 erhöhen oder lieber Pitch von z. B. 12 ° auf 14 ° erhöhen (soll jetzt nur als Beispiel gelten). :dknow:
Theoretisch kannst du ja wenn der Motor bei seiner max Leistung (nicht Drehzahl) läuft, den Pitch solange erhöhen bis es der Motor nicht mehr schafft. Ganz einfach eigentlich!
Was bringt grundsätzlich mehr Performance am Heli (besseres Steigen, Geschwindigkeit, Wendigkeit etc.).
Sagen wir mal z. B. die Drehzahl von 1.800 auf 2.000 erhöhen oder lieber Pitch von z. B. 12 ° auf 14 ° erhöhen (soll jetzt nur als Beispiel gelten). :dknow:
Die Blattspitzen haben bei nahezu jedem Heli 300 bis 500 km/h. Wenn du jetzt die Drehzahl auf theoretisch auf 800 km/h Blattspitzengeschwindigkeit erhöhen würdest und dann auch noch mit recht hoher Geschwindigkeit fliegen würdest, würden die Blätter in den ßberschallbereich kommen und es entstiegen Verwirbelungen die zu einem Strömungsabriss führen würden. Dies ist aber unmöglich, da du keine Drehzahl von 800 km/h an den Blattspitzen erreichen wirst.
Bis zu einem bestimmten Punkt entlastet mehr Drehzahl Motor, Regler und Akku (beim Elektro) aber irgendwann wird die Reibung in der Luft zu groß und es verringert die Flugzeit.
Man muss ein gutes Verhältnis zwischen Drehzahl und Pitch finden...
Wenn du ihn wendiger haben möchtest, natürlich mehr Drehzahl.
[QUOTE=marius;995274] Dies ist aber unmöglich, da du keine Drehzahl von 800 km/h an den Blattspitzen erreichen wirst.
/QUOTE]
Hm , bist Du da sicher? Wenn ich mal einen Rex 600 annheme mit 130cm Rotorkreis, dann sagt mein Taschenrechner bei 1800 U/min eine Blattspitzengeschwindigkeit von 880 Km/h und bei 2000 U/min 989 Km/h. Dazu käme noch die Fluggeschwindigkeit. Sind wir da nicht beim Strömungsabriss/Schallgeschw. Temp. und Luftdruck ignoriere ich mal, ich bin kein Ingenieur. ;-)
Was hast du denn für einen Taschenrechner? Du weist, dass dir der Durchmesser bei der Berechnung der Blattspitzengeschwindigkeit nicht viel bringt, außer um den Weg, den die Blattspitzen zurück legen zu berechnen.
also die Diskussion bzgl. Blattspitzengeschwindigkeit gab es hier schon mal.
Lassen wir diesen Thema also bitte einfach mal aussen vor.
Also Pitch und Drezahl: Stellt Euch mal vor man würde 90 % Pitch haben, dann fliegt das Ding sicherlich nicht mehr... egal bei welcher Drehzahl. Aber wo ist die Grenze?
ßh, der Umfang ist für die Geschwindigkeit natürlich von höchster Relevanz, denn er geht linear in die Geschwindigkeitsrechnung ein.
Der Umfang errechnet sich allerdings nach U=d x Pi = 2 r Pi und somit sind die Zahlen von Klaus um den Faktor 2 zu groß.
Ich habe letztens grade Versuche geflogen um den Optimalen Pichtwert zu erhalten. Ich kann nur sagen von 8°bis 12° blieb bei mir die Drehzahl nahezu konstant (Vollpitch).
Die Steiggeschwindigkeit änderte sich aber deutlich.Ich würd sagen die Perfekte Mischung aus Drehzahl und Pitch macht eine gute Performance aus.
ßh, der Umfang ist für die Geschwindigkeit natürlich von höchster Relevanz, denn er geht linear in die Geschwindigkeitsrechnung ein.
Der Umfang errechnet sich allerdings nach U=d x Pi = 2 r Pi und somit sind die Zahlen von Klaus um den Faktor 2 zu groß.
Grüße, Jörg
Du hast recht, ich habe statt 2xr 2xd gerechnet, sorry.
Gruss Klaus
Also Pitch und Drezahl: Stellt Euch mal vor man würde 90 % Pitch haben, dann fliegt das Ding sicherlich nicht mehr... egal bei welcher Drehzahl. Aber wo ist die Grenze?
Gruss
Mike
Also nun noch mal ein hoffentlich brauchbarer Beitrag von mir, nachdem wir schon geklärt haben, dass ich keinen Taschenrechner bedienen kann . Das von Dir angesprochenen Thema findest Du in der Fliegerei allgemein unter der Betrachtung von Auftrieb als Ergebnis von Anstellwinkel eines Tragflächenprofils vs. Widerstand. Das dürfte beim Rotorblatt nicht anders sein. Eine Erhöhung des Anstellwinkels, bei uns also Pitch vergrößert zwar den Auftrieb, erhöht aber den Widerstand. Diese Verhältnis ist eben abhängig von der Anströmgeschwindigkeit, bei uns also Rotorblattgeschwindigkeit (hier durch Drehzahl). Das ist jetzt bitte nur ein Denkanstoss, das Thema ist nämlich kompliziert. In dieser Richtung könntest Du mal googeln. Aus meiner Segelfliegerzeit, die aber lange her ist, erinnere ich mich noch, dass diese Werte zu sogennanten Polardiagrammen geführt haben, wo man dann die optimalen Werte für bestes Steigen, Sinken ablesen konnte. Die Werte dieser Diagramme wurden meines Wissens erflogen. Vielleicht hilft Dir das ja weiter.
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