Da wird überhaupt nicht gefragt, ob Anfänger oder Fortgeschrittener, es geistern Begriffe wie "Bahn immer blockiert" oder "zu gefährlich, ich hab´ da mal gesehen, wie......"
Das gilt zwar für meinen Verein nicht, obwohl nur ein ECO8-Kollege und ich die einzigen H-Piloten sind, jedoch trifft die geschilderte Problematik auf einige Vereine zu.
Scheinbar funktioniert das nur, wenn Flächenpiloten langjähriger Mitgliedschaft plötzlich auf die "hirnlose" Idee kommen, mit dem Quirl das Fliegen zu lernen oder aus einer losen Interessengemeinschaft ein reiner Hubschraubermodellflugverein entsteht.
Jetzt fliege ich seit 18 Jahren Fläche, vor 1 1/2 Jahren hat mich der Helivirus infiziert aber nachvollziehen kann ich diese Haltung, die scheinbar doch weiter verbreitet ist, nicht.
Dabei kann alles so einfach sein, wer die Möglichkeit hat, erwirbt auf einer Wiese außerhalb des Ortes Grundkenntnisse und wenn dann nicht mehr so viel Platz benötigt wird, geht man auf dem Vereinsgelände zum Schweben neben die Bahn. Wenn ist die nötige Sicherheit da, fliegt man mit dem Hubschrauber ganz normal, wie mit Fläche. Die Landeabsichtserklärung der Kollegen "Laanduung"! genügt, um neben die Piste zu schweben und so Platz für den Vereinskameraden zu machen.
(So hat das bei mir wunderbar funktioniert, im Verein)
Ich kann mich gut erinnern,wie es mir beim DO Treffen in der Schweiz 2001 erging. Man schaute mich an, wie ein Schnitzel, als ich aus dem Auto meinen Hubschrauber auslud.
Erst als die Kollegen den Kameraflug dieses schönen Treffens auf dem Notebook mitverfolgen konnten, schmolz die Skepsis und wich regem Interesse für - ich muß fast schon sagen "unserem"
Hobby.
Sicher trete ich in diesem Forum mit dem Thema offene Türen ein, meine Idee ist jedoch, wie kann man etwas gegen die Vorurteile tun? Modellflieger bleibt doch Modellflieger oder?

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