Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

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  • dl7uae
    dl7uae

    #46
    Re: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

    @Sebalexx
    Interessant, deckt sich mit meinen Erfahrungen. Die Zellen müssen wenigstens 40-45 Grad haben, dann wird die Spannungslage besser. Mein Logger zeigte diese immensen Spannungseinbrüche auch stets, von Anfang an bei Vollast (>20C) unter 3V je Zelle. Dann frage ich mich aber, warum der LiPoSaver erst nach 3 Min. kommt, wenn er bereits bei <3V Zellenspannung reagiert. Es sei denn, der kommt in Wirklichkeit viel später.

    @Andreas
    Bitte vergleicht doch nicht ßpfel mit Birnen.
    Wieso, sind doch alles ßpfel, nur die Größe variiert.

    Tom

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    • AHensel
      AHensel

      #47
      Re: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

      Zitat von MeisterEIT
      ...im diagramm ist bei 125mAh eine peak von 63A zu sehn.
      unten im diagramm steht aber Packamps_1 max 55,66A.

      warum past das nicht zusammen ?
      ist die skalierung von dem strom anders als von der spannung ?

      warum ist der durchschnittstrom so hoch ?

      bei dem 4800 SLS past das digramm zu den maxwerten die unten angeben sind.

      was ist an dem diagramm von den konion anders ?
      Hallo miteinander,

      das habe ich gar nicht bemerkt. Ich habe jetzt festgestellt, dass die angezeigten Werte in der Legende irgendwie Käse sind, wenn ich auf Kapazitätsanzeige umschalte und dann zoome. Jetzt habe ich das mal gegen die Zeit auf der x-Achse dargestellt.

      Und hier der ~56A-Peak bei über 900mAh - ist übrigens vom gleichen Flug. Ich weiß zwar nicht, was das mit den SLS zu tun haben soll, aber wenn es so vehement gewünscht wird, bin ich ja gar nicht so:



      Und ja, ich habe noch ca. 500 Logs von den 1600ter Konis, aber die jetzt hier zu posten, würde doch zu weit am Thema vorbeigehen

      Gruß, AndySeeon

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      • AHensel
        AHensel

        #48
        Update: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

        Hallo miteinander,

        heute ein erstes Update nach weiteren 15 Zyklen (45 inzwischen).

        Die Temperaturentwicklung bei meiner Anwendung ist nach wie vor recht gering, bei Außentemperaturen um 30°C kommt das Pack momentan auf 42°C. Die Entladung liegt irgendwo zwischen 75% und 85%, die mittleren Ströme irgendwo zwischen 22A und 27A. Die Peaks liegen zwischen 55A und 75A. Ich lade nach wie vor nur 4,15V/Zelle bei max. 1C Ladestrom (4,8A). Das Pack zeigt keinerlei Auffälligkeiten wie Blähungen oder extreme Drift.
        Der Spannungsverlauf ist auch im wesentlichen unverändert. Mir ist nur in den letzten Tagen bei Aussentemperaturen um die 30°C aufgefallen, dass die SLS bei höheren Temperaturen (mein Maximum lag bisher bei 42°C) weniger in der Spannung einbrechen. Das deckt sich mit den Beobachtungen, über die andere im Forum auch berichtet haben.

        Damit ändert sich auch an meiner Einschätzung erst mal nichts; die Zelle ist keine Hammerzelle, aber bislang ihren Preis wert. Mal sehen, wie es weitergeht...

        Gruß, AndySeeon

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        • Kraeuterbutter
          Kraeuterbutter

          #49
          Re: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

          das ist normal, bei allen Lipos so..

          bei höheren Temperaturen kann sich der Inennwiderstand sogar halbieren

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          • AHensel
            AHensel

            #50
            Re: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

            Zitat von Kraeuterbutter
            bei höheren Temperaturen kann sich der Inennwiderstand sogar halbieren
            leider auch die Lebenserwartung sonst würde ich alle Zellen vorglühen

            Gruß, AndySeeon

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            • dl7uae
              dl7uae

              #51
              Re: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

              Hi,

              anhand von 3200ern 20C im Boot und 2 Stck. 3S1P 2100 15C im 450er verhärtet sich das Bild relativ hohen Innenwiderstands. Diese sind nach 8 Min. im Rex450 deutlich wärmer als ein 2000er Kokam 15C, der hat gerade mal 30C bei 20C außen, die SLS sind heiß.. (Habe immer noch kein Infrarotthermometer, obwohl das für die Verbrenner langsam ratsam wäre, da die fest installierten Robbe-Thermometer Batterien fressen.) Wenn ich mit Daumen und Mittelfinger das Pack seitlich fest packe, halte ich es ca. 20 Sek. aus. OK, jeder hat da ein anderes Schmerzempfinden. Nach ca. 25-30 Zyklen ist die Spannungslage der 2100er nach 7-8 Min. weicher als die des 2000er Kokam mit 40 Zyklen nach gleicher Flugzeit. Der Kokam war sogar mal massakriert worden, sah nach 3 Tagen Tiefentladung in einem Boot auf Grund aus wie 3 Tüten Capri-Sonne.

              Die Basis war hier nur subjektiv, sprich "hörbare" Kopfdrehzahl beim Flug. Im Gegensatz zum Boot hatte ich noch keinen Logger an Bord.

              Dass soll nun nicht heißen, dass Stefan's LiPos Mist sind, auf gar keinen Fall, sie haben ein super Preis-/Leistungsverhältnis und reichen für die meisten Anwendungen vollauf aus. Deren Innenwiderstand hat nur Auswirkung auf Zellentemp. und Spannungslage, was bei etlichen Anwendungen bzw. Set-ups keine Rolle spielen wird. Bzgl. Drift der Zellen kann man sogar sehr zufrieden sein, ich jedenfalls.

              Tom

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              • dl7uae
                dl7uae

                #52
                Re: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

                Eigentlich gehört ja das Thema unter "Akkus und Ladetechnik"...

                Nur mal der Gerechtigkeit halber: Offenbar macht es wenig Sinn, Werte rein aus Modellanwendung zu vergleichen, - abgesehen von Logger-Aufzeichnungen, für den Rest braucht es konstante Testbedingungen. Hatte gestern einen Temp.vergleich gebracht. Heute, war zu faul, um die Ecke zum Wildfliegen mit dem Rexchen zu fahren, war ersatzweises Frustschweben auf 2x3 bis 3x4m "hindernisfreier" Fläche im Garten angesagt. Außentemp. 3-5 Grad höher als gestern, einziger Luftzug unter der Haube durch Pirouetten bis der Arzt kommt. Am Ende: Kokam-Pack war gefühlt genauso heiß wie die SLS. Möglicherweise hab' ich auch gestern die Kokams mit viel Rundflug geleert und den SLS in den anderen Flügen weniger Luft zukommen lassen. Die Packs waren alle heute auch 1 Min. früher leer, - Schweben eben.

                So ist das... nicht nur wer misst, misst Mist...

                Tom

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                • Greenhorn
                  Member
                  • 20.12.2005
                  • 464
                  • Wilbert

                  #53
                  Re: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

                  Hi @

                  Hab diesen Beitrag mal wieder hochgeholt um meine Zeiterfahrung zu posten.

                  Equipment: T-Rex 600-Tango 45/10-Jazz- 4 Stck. SLS 6s 4800.

                  Die SLS haben jetzt 100 Flüge ausgehalten. Ein Nachlasse der Leistung ist minimal spürbar. So 3-5%. Die Temperaturen liegen bei meinem Flugstil immer bei 45-50°.
                  Dann bringen sie auch die beste Leistung. Wurde aber auch oben schon gesagt.
                  Entladen wurden immer ca. 3800 mAh. Geladen grundsätzlich mit Balancer.

                  Also hatt mich bisher jeder Flug 1,80 EUR gekostet. Wie lange die Packs noch halten ist schwer zu sagen. Ich schätze mal 120-130. Ob sie dann fertig sind? Dann würde mich jeder Flug 1,45 EUR gekostet haben.
                  Wenn ich mal zu den besseren Lipos, Kokam, Thunder Power, Flight Power vergleiche
                  müssten diese besseren Zellen so 200-210 Flüge aushalten um auf den gleichen Preis pro Flug zu kommen.
                  So wie ich das sehe ist der Vergleich SLS gegen die genannten besseren Zellen pari.
                  Nicht berücksichtigt wurde hier das höhere Gewicht der SLS. Die 3D Fraktion würde da abraten. Aber für Kunstflug ist oft das etwas höhere Gewicht nicht so nachteilig.

                  Soweit meine Erfahrungen die vieleicht einigen Usern beim Lipokauf helfen können.

                  Gruß, Greenhorn.
                  Logo 500 mit AC-3X, Mini Joker mit GyroBot, T-Rex 600 mit GyroBot, Logo 600 mit GyroBot

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                  • gandhara05
                    Senior Member
                    • 20.04.2007
                    • 3225
                    • Dennis

                    #54
                    Re: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

                    Wenn allerdings die neuen Konion 1300 sogar leichter sind und definitiv mehr als doppelt so lange halten und kleinere Spannungseinbrüche haben dürfte die Sache wohl wieder anders aussehn

                    Gruß
                    Dennis
                    Mikado Logo 600 3D V-bar

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                    • dl7uae
                      dl7uae

                      #55
                      Re: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

                      Leichter? (Wieso eigentlich 1300er und nicht Konion-X 2300 (BMZ, A123?)

                      Konion 1300 vs. SLS4800 6S (890g):
                      K1300 7S3P (3900mAh) = 3x7x44g=924g, 7S4P (5200mAh) = 4x7x44g=1232g (jeweils ohne Konfektionierg. und Kabel)
                      ....Vom Volumen ganz zu schweigen.

                      Habe ich was verpasst, wieso soll das Leistungsgewicht einer LiFePO4 nun besser sein als eines LiPo?

                      Tom

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                      • AHensel
                        AHensel

                        #56
                        Re: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

                        Zitat von dl7uae
                        Leichter? (Wieso eigentlich 1300er und nicht Konion-X 2300 (BMZ, A123?)
                        Konion-X passen leider nicht überall rein und die 2300mAh sind auch nicht jedermanns Sache. Für meinen Heli sind die X jedenfalls nicht geignet. Zum einen zu groß, zum anderen als 1p zu schwach, als 2p zu schwer.

                        Zitat von dl7uae
                        Konion 1300 vs. SLS4800 6S (890g):
                        K1300 7S3P (3900mAh) = 3x7x44g=924g, 7S4P (5200mAh) = 4x7x44g=1232g (jeweils ohne Konfektionierg. und Kabel)
                        ....Vom Volumen ganz zu schweigen.
                        Ich weiß nicht, wie Du das rechnest. Ich habe bei den Koni 1300 8s3p mit 1100g die gleiche Flugzeit wie bei den SLS4800 mit 1225g. Dies unter anderem, weil ich die Konis weiter entladen kann (prozentual auf 90%, die LiPos auf 75...80%). Das könnte ich mit den Lipos auch; aber das wirkt sich drastisch auf die Lebenszeit aus. Bei 90% Entladung leben Lipos meist deutlich unter 100 Zyklen, bei mir so 60...80. Das ist jetzt nichts SLS- spezifisches, sondern liegt ganz einfach an der Chemie der Sache.
                        Letzendlich würde ich aus persönlicher Erfahrung die beiden Zellen im Verhältnis nutzbarer Kapazität gegen Gewicht gleichauf sehen.
                        Leistungsmäßig haben die Konis leicht die Nase vorn, da die Enbrüche der Spannung bei gegebener Stromentnahme etwas geringer ausfallen (obwohl die angegebene Kapazität und Belastbarkeit niedriger ist!) und ich bei gleichem Setup (!) somit etwas höhere Ströme aus den Konis holen kann als aus den SLS. Die SLS wiederum bleiben dabei etwas "cooler", was letztendlich wieder die Haltbarkeit positiv beeinflußt.

                        Und dazu kann ich noch keine endgültige Aussage machen, da ich aktuell erst bei 71 Zyklen bin.

                        Gruß, AndySeeon

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                        • dl7uae
                          dl7uae

                          #57
                          Re: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

                          Hmm.. Wieviel Zellen Lipo? Die Spannungslage ist höher als die der Konions, also brauche ich da mehr Zellen, je 44g je blanker Zelle. Dein SLS4800 hat wieviel S, auch 8? Das wäre dann so nicht vergleichbar, - höhere Spannungslage als 8S Konion, dafür wären ca. 10S anzusetzen. Sonst sind's ßpfel und Birnen, was nicht heissen soll, dass Konions nicht eine super Sache sind. Wenn wir aber über Leichtungsgewicht reden, was der Ausgangspunkt war, schneiden LiPos immer noch besser ab.

                          Tom

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                          • AHensel
                            AHensel

                            #58
                            Re: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

                            Zitat von dl7uae
                            Hmm.. Wieviel Zellen Lipo? Die Spannungslage ist höher als die der Konions, also brauche ich da mehr Zellen, je 44g je blanker Zelle. Dein SLS4800 hat wieviel S, auch 8? Das wäre dann so nicht vergleichbar, - höhere Spannungslage als 8S Konion, dafür wären ca. 10S anzusetzen. Sonst sind's ßpfel und Birnen, was nicht heissen soll, dass Konions nicht eine super Sache sind. Wenn wir aber über Leichtungsgewicht reden, was der Ausgangspunkt war, schneiden LiPos immer noch besser ab.
                            Tom, Du hast doch diesen Fred von Anfang an verfolgt und weißt, dass es jeweils um 8s geht. Du hast auch die Diagramme von den SLS und von den Konis in diesem Fred gesehen und weißt, dass die Spannungslage der Packs bei 8s etwa um 1V abweicht. Da die abgenommene Leistung identisch ist, weil beide Akkus im selben Heli dienen, kann man die Akkus auch sehr wohl vergleichen.

                            Dass die alten SLS (meine 4800er, über die hier geredet wird) nun wirklich keine Leichtgewichte sind, wirst Du schon zugeben müssen. Ansonsten sind auch die aktuellen Lipos von anderen Herstellern inzwischen schwerer als am Anfang (bei gesteigerter Leistung), wobei Konis tatsächlich immer noch schwerer sind als Lipos im allgemeinen und auch nicht die Leistung der teuren Lipos erreichen. Sie haben halt andere Vorteile.

                            Gruß, AndySeeon

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                            • MeiT
                              Senior Member
                              • 20.11.2006
                              • 2216
                              • kamil
                              • .

                              #59
                              Re: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

                              Zitat von AHensel
                              ....Ansonsten sind auch die aktuellen Lipos von anderen Herstellern inzwischen schwerer als am Anfang (bei gesteigerter Leistung),...

                              komisch

                              SLS next generation wird leistungsfähiger und leichter

                              und nicht schwerer

                              grüße
                              Pulsar P3 und P3+
                              MP-E Vstabi 12S A123m1b
                              MX-20 intern Speaker

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                              • gandhara05
                                Senior Member
                                • 20.04.2007
                                • 3225
                                • Dennis

                                #60
                                Re: Erfahrungsbericht mit SLS4800 im E-Heli

                                Sind das dann auch wieder Pseudo-1P-Zellen? Wie lange werden sie wohl halten? Einziger Vorteil der SLS war der Preis...gegenüber anderen LiPos. Meiner Meinung nach (und auch den Daten entnehmbar) sind die 1300er Konions in JEDER Konfig besser als die SLS.Und glaub mal auch die Konionéntwicklung wird nicht stehen bleiben. Ach übrigens....hab nen 8s 2P-Pack aus andis 8S 3P gebaut. gekauft habe ich ihn mit knapp 220 Zyklen. mittlerweile bin ich bei 290. Zeig mir den SLS der das kann...ach ja...entladen wurden sie bei mir bis zur Nixx-Abschaltung des Jazz wo Abheben kaum noch drin ist.Jetzt im "Segler" an 40A als 2P. zwischendurch die gleichen Zellen als 6S3P im Logo 30. geladen werden sie mittlerweile bis 4.2V. das einzige was sie verloren haben ist die Kapazität, die Leistung ist noch ziemlich gut.
                                Ausserdem war das LiPofeuer das wir hier am letzten Wochenende hatten für alle Beteiligten Schock genug.

                                Gruß
                                Dennis
                                Mikado Logo 600 3D V-bar

                                Kommentar

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