zu meinem Erstaunen waren heute an der Ecke, wo ich sonst fliege, schon zwei Jungs. Man hätte gehört, dass dort öfter jemand einen Heli fliegen lässt. Also habe ich mein Sach mal im Auto gelassen, wollte mal zusehen, was die da so treiben ...
Die hatten also solch einen Raptor (dann habe ich den jetzt auch mal gesehen) und versuchten sich da im Heckschweben. Sah alles noch sehr unsicher aus, das Heck drehte gerne mal weg und die Landungen waren mehr so ein hinplumpsen, dabei hatte der Heckrotor mehrfach Bodenkontakt (Gras). Bin dann mal bischen in Deckung, denn das sah alles irgendwie recht unprofessionell aus.
Besonders irritierte mich, dass der Heli immer mehr vibrierte, habe das auch mehrfach angesprochen, fiel aber nicht auf sonderlich fruchtbaren Boden. Und dann eine richtig heftige Landung auf dem Asphaltweg, erstaunlich, was so ein Plastikteil aushält. Jeder hätte nach einem solchen Bums aufgehört und erst mal zuhause den Heli überprüft. Aber die wollten offensichtlich fliegen, bis der Arzt kommt ...
Dann beim erneuten Hochdrehen, so bei beinahe voller Drehzahl machte es auf einmal einen richtigen Knall, im selben Moment flog mir etwas sehr hart ans rechte Schienbein. Der Heli lag mit abgewinkeltem Heckrohr auf die Seite: Ein Rotorblatt hat sich samt Blattgriff verabschiedet. Zum Glück in eine Richtung, wo niemand stand. Und es standen immerhin 3 Personen dort, wo das Blatt hätte hinfliegen können ...
Bei dieser Konstruktion hat die Blattlagerwelle an den Enden jeweils eine Inbusschraube, eine davon hat sich gelöst. Auf meine Frage, wie er denn die Schraube gesichert hätte, kam: ßh - gut angezogen eben ...
Von Loctide hatte er noch nie was gehört, es hätte ihm auch niemand gesagt, dass man da was machen müsse ...
Also künftig werde ich schauen, dass ich Land gewinne, wenn ich "Jungs" mal wieder bei der Grundlagenforschung antreffe. Obwohl mich jetzt "nur" eine Schraube getroffen hat, hätte die Geschichte auch richtig in's Auge gehen können, vor allem, wenn ich an das wegfliegende Rotorblatt denke ...
Gruss Günter

Wir gut das nielmand ensthaft zu Schaden gekommen ist....außer den "Jungs"...die jetzt hoffendlich etwas dazu gelernt haben.


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