noch schlimmer ist die Neuropathie, die auch von Diabites kommt - ohne Gefühl in den Fingern steuert´s sich nämlich nicht wirklich gut!!!!
Nein, Quatsch bei Seite... Ich kann mir nicht vorstellen, warum er nicht fliegen gehen sollte... Immer schön BZ messen, brav die Medis einnehmen und essen natürlich nicht vergessen!
wenn ich richtig verstanden habe, dann fliegt der Bekannte ja schon.
Also kann er sicherlich auch einschätzen, wie gefährlich so ein Teil werden kann.
IMHO bleibt da nur eins, da jeder Diabetiker indviduell zu beurteilen ist,
sollte der Bekannte mit seinem Arzt sprechen. Dieser kann ihm sicherlich am
besten sagen wie es um seine Gesundheit/Flugfähigkeit bestellt ist.
Wenn der Bekannte schon so verantortungsbewusst ist und vorher fragt, gehe ich davon aus, das er nicht fliegt, wenn er nicht richtig eingestellt ist.
Deshab sage ich er soll fliegen, wenn er sich dafür in der Lage sieht. Mann sollte Ihn halt nicht zu etwas treiben, wenn er im Moment nicht will / kann.
Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben (Albert Einstein)
Für Kranke kein Verständnis auch Gut. Urpruchsbetrag gelöscht.
Ich dachte eigendlich es gäbe etwas mehr Mitgefühl eins ist sicher Diabeteskranke gibt es in Deutschland ca.10 Mill. Und Heliflieger ?( Wir sind trotz der Krankheit immer noch vollwertige Menschen :tongue:
@dheli: Es wurde eine Frage an die Forenleser gestellt und wir haben unsere Gedanken dazu mit geteilt.
Ich denke, niemand hat irgend ein Post boese gemeint und bisher wurde auch keins so auf gefasst.
Das Du als betroffener Dich aufregst, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, koenntest doch Du uns aufklaeren, da Du DIch sicher mit der Materie auskennst.
Auf beleidigt zu machen oder Dich auf zu regen, bringt Dir nix und uns noch weniger.
Bisher war's 'ne sachliche Runde, so sollte es doch auch bleiben.
ist schon komisch, die Frage!
Ist dein Bekannter erst seit kurzer Zeit Diabetiker?
Meine Tochter ist seit 14 Jahren Diabetiker, der Sportlehrer hatte sich am Anfang, nach Schulwechsel, geweigert Sie am Sportunterricht mitmachen zu lassen.
Welche ein Schwachsinn, es gibt Hochleistungssportler die Diabetes haben.
Ich frage weil er anscheinend noch sehr unsicher ist.
Jeder hat mal einen schlechten Tag, an diesen sollte auch gesunde Menschen das fliegen einstellen. Ich hatte meinen Samstag, habe es leider nicht früh genug bemerkt.
Ich bin der Meinung er sollte in jedem Fall weiter fliegen. Das Hobby ist ja fast besser als Sex, ab einem gewiesen Alter, zu mindestens kommt es öfter im Monat
vor:
na das Thema scheint ja recht interessant diskutiert zu werden. Leider sind einige Aussagen nicht richtig, die ich gerne korrigieren möchte.
Oben hat einer geschrieben...immer schön Medikamente einnehmen, essen usw. dann gehts schon.
Fakt ist aber, das ein Diabetiker nicht unbedingt Medikamente nehmen muß. Essen ist auf gar keinen Fall eine gute Grundregel. Wenn der Blutzucker eh schon zu hoch ist und dann noch was gegessen wird, explodiert der Blutzucker und im schlimmsten Fall kann es zu einem Zuckerschock kommen.
Eine weitere Aussage, das durch eine Neuropathie die Finger gefühlslos sind, ist grundsätzlich falsch. Bei 99% der Diabetiker wirkt sich eine Polyneuropathie, also eine Nervenschädigung hauptsächlich auf die Füße aus. Mit den Händen ist meist alles ok. Also auch bei einer Polyneuropathie, kann ohne Bedenken geflogen werden.
Also es gilt Grundsätzlich:
- Diabetiker dürfen Auto fahren und genau so auch fliegen.
Vor antritt der Fahrt und auch vor dem Starten des Helis, sollte sichergestellt werden, das der Blutzuckerspiegel ok ist (Blutzucker notfalls messen!!!. Beim Autofahren, muß das gemacht werden, ansonsten kann es versicherungstechnisch bei einem Unfall zu Problemen kommen, wenn nicht über das Protokoll vom BZ-Messgerät der ordnungsgemäße Blutzuckerspiegel vor Antritt der Fahrt nachgewiesen werden kann.
- Weiterhin muß beachtet werden, dass der Blutzuckerspiegel wärend des fliegens schwanken kann. Durch Aufregung wird Adrenalin produziert und es folgt in der Regel der Anstieg des Blutzuckerspiegels.
- Wichtig: Liegt der BZ- Wert unter 80 oder über 120 (max. 150), sollte meiner Meinung nach nicht geflogen werden, bis der BZ wieder im Rahmen liegt.
- Diabetis Typ II Patienten müssen am Tag nicht so oft kontrollieren, falls bei der ersten Messung alles paßt. Bei Typ I Diabetikern sollte mehrmals nachkontrolliert werden, je nach dem wie fortgeschritten der Diabetis ist. Ist der Diabetis schon ausgeprägt, kann der BZ sehr schnell und stark schwanken. Aber das wissen die betroffenen Personen meist selbst und haben das eh vermutlich im Griff.
Um zu fliegen, ist es also einfach nur notwendig, verantwortlich mit sich selbst umzugehen. Dann passiert normalerweise nichts und wenn, muß die Versicherung, wie bei einem nicht Diabetiker nach meinem Wissen für den Schaden, gerade stehen. Das will ich aber natürlich nicht hoffen, dass das getestet wird.
X( ...also ich hab jeden tag beruflich damit zu tun. Alles völliger Käse!
...solange der Insulinspiegel eingestellt ist und der Mensch nicht in eine Hypo- oder Hyperglycämie fällt passiert nix. UND JEDER TYP 1 MUSS MEDIKAMENTE NEHMEN!!
Alles andere ist Alterdiabetes und muss nicht unbedingt behandelt werden, solange Pankreaszellen partiell Insulin produzieren.
Neuropathien der peripheren Nerven oder gar der Retina entwickeln sich nur dann, wenn eine Hyperglycämie vorliegt. Insulin ist nix anderes als der Schlüssel, der die Zellentür aufscließt, um Glucose (also soz. Nitro) reinzuschleusen und die Zelle mit Brennstoff zu versorgen.
Wichtig: Liegt der BZ- Wert unter 80 oder über 120 (max. 150), sollte meiner Meinung nach nicht geflogen werden, bis der BZ wieder im Rahmen liegt.
Sorry, das mit den unter 80 kann ich noch bestätigen, aber über 150?? Dann dürfte ich ja gar nicht fliegen!
Eine Hyperglykämie baut sich nicht in so kurzer Zeit auf! Das braucht schon ein wenig, der Grenzwert ab wann man von einer solchen spricht liegt bei 270 mg/dl. Gefahren die daraus resultieren sind zum einen Ketoazidose oder ein Hyperosmolares Koma (bei werten zwischen 550-800 mg/dl). Glaub mir, ich habe schon einige Zuckerentgleisungen behandeln müssen, sowohl hyper als auch hypo. Das gefährlichste sind die Hypoglykämien, da sich sich innehalb von kurzer Zeit aufbauen können. Die häufigste Ursache bei diesen Entgleisungen ist dann die Einnnahme von Insulin ohne die Nahrungsaufnahme. Von daher sag deinem Kollegen, er solle schön weiter fliegen und verantwortungsvoll mit seiner Volkskrankheit umgehen!
so so völliger Käse :-) ist nett diese Aussage und dann was zu schreiben, was def. nicht richtig ist.
Also Fakt ist, dass nicht jeder Typ 1 Diabetiker Medikamente nehmen muß. Warum auch bitte? Was hat Typ 1 bitte damit zu tun, das der Medikamente benötigt? Typ 1 bedeutet nur, dass die Bauchspeicheldrüse nach einiger Zeit komplett aufhört zu arbeiten und das die Einstellung damit deutlich schwieriger wird als beim 2 er, da der BZ-Spiegel schneller und stärker schwankt. Das hat aber absolut nichts mit Medikamenten zu tun. Wer da andere Sachen behauptet, kann gerne eine Adresse von einem Arzt bekommen, der einer der führenden Diabetesspezialisten in Deutschland ist (hat unter u. a. die Insulinpumpentherapie in Deutschland mit eingeführt).
Zu der Aussage, dass man bei 270 auch noch fliegen sollte, kann ich nur sagen, dass das sicher nicht gesund ist. Es kommt natürlich darauf an, wie gut man eingestellt ist und wie sehr man seinen Körper "foltert". Wenn 270 als Grenzwert gesehen wird, dann möchte ich gerne wissen, wie hoch da der Hba1c Wert liegt und ich vermute nicht im optimalen Bereich. Also, wenn das für Dich normal ist, kannst Du auf Nebenwirkungen Deines Diabetes abwarten...die werden sicher kommen mit den Werten.
Aber ich denke, dass soll hier keine Arztbesprechung werden, sondern sollte die Frage beantworten, ob ein Diabetiker fliegen darf.
Das habe ich auch getan und meine Antwort war klar: Ja, und mit Zeigen von Verantwortung.
...sorry..dann behandeln wir ( ich arbeite als Dipl.Physiotherapeut) wohl alle falsch. Typ 1 ist der absolute Insulinmangel infloge von B-Zellenuntergang mit Autoantikörper ICA IAA GAD IA2 .
...mit Medikamenten meine ich die Insulinsubstitution...
Hallo,
ich sehe da keine Probleme mit Diabetis dem Hobby nachzugehen! Habe ich noch nie was davon gehört, das jemand wegen dieser Krankheit seinen Führerschein abgeben mußte!
Ein Vereinskollege (84 Jahre) hat auch Diabetis und fährt noch Auto!
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