In der aktuellen Rotor (9/2005) ist auf Seite 37 ein bericht über einen elektrischen Koaxialheli drin.
Hab zwar jetzt nicht vor sowas nachzubauen, aber mich interessiert die Technik von dem Teil. Wie die kollektive und zyklische Blattverstellung funktioniert, ist mir auch klar, was ich aber nicht ganz raffe ist die Giersteuerung.
Immer liest man nur "differenziale kollektive Steuerung".
Das funzt ja bekanntlich so, daß bei einem Rotor das Pitch erhöht und beim anderen um den selben Betrag verringert wird. So bleibt der Gesamtauftrieb gleich aber der Rotor mit mehr Pitch hat jetzt mehr Drehmoment und der Heli dreht um die Hochachse entgegen der Drehrichtung des Rotors mit mehr Pitch.
So weit so gut.
Des weiteren liest man, dass dieses Steuerverfahren recht einfach funktioniert.... ?(
So?
Um dieses differenziale kollektive dingsbums zu erreichen müssten praktisch die Taumelscheiben entgegengesetzt verschoben werden. Also eine rauf und die andere runter. Das kann aber nicht gehen, weil beide Taumelscheiben nicht variabel, fest miteinander verbunden sind.
Ich hab dann dem Autor des Rotorartikels eine Mail geschrieben. Die Antwort war, daß er mit dem "Geheimnis" nicht rausrücken will. Er will wohl noch irgendwie Kohle damit verdienen. Er hat nur geschrieben, daß die Hochachse mit einem einzigen, jedoch sehr starkem Servo gesteuert wird. Das Servo befindet sich mitten im Chassis und die Pitchwerte der Rotoren können damit gleichzeitig entgegengesetzt verstellt werden obwohl die Taumelscheiben mit Gestängen verbunden sind.
Hat dann noch gemeint, wenn ich lang genug darüber nachdenke werd ich schon noch drauf kommen. Mechanisch sei es ganz einfach.
Vielleicht bin ich dazu zu doof, weil ich komm nicht drauf.
Ich hab mir zwar überlegt, die Rotorwelle des unteren Rotors axial zu verschieben, aber das würde nur das Pitch des unteren Rotors ändern. Es müssen aber beide Rotoren im Pitch geändert werden. Bleibe nur noch beide Rotorwellen zu verschieben. Wenn aber jetzt Gleichzeitig noch voll Pitch gegeben werden soll, bräuchte man gigantisch lange Ritzel um dem Getriebe den weg zu ermöglichen. Aber mechanisch wärs nicht einfach.
Ansonsten fällt mir nix ein wie das noch klappen könnte.
Die Suchfunktion gab leider auch nix her. Gegoogelt hab ich auch recht erfolglos.
Nirgendwo wird die mechanische Anlenkung der Giersteuerung beschrieben.
Da wird überall als Top Sercret behandelt.
Vielleicht kann von euch jemand das Geheimnis lüften?
Danke
Gruß
Anderl

Vielleciht hift das. 8)
Kommentar