Hallo!
Zitat:
"Ein gelenkig, gelenklos oder lagerlos an den Rotorkopf angeschlossenes
Rotorblatt - wie bisher beschrieben - verhält sich, elastomechanisch gesehen,
im Prinzip wie ein Schwinger zweiter Ordnung, siehe Abb. 4.1."
Sepp:
Eine erzwungenge Schwingung ist unabhängig von der "Härte" (Steifigkeit)
des Systems. Die Amplitude mag sich ändern, nicht aber die Tatsache dass es schwingt. Wenn Du das nicht akzeptierst können wir nicht weiter diskutieren.
Philipp:
Zitat:
"Mit zunehmendem Schlaggelenksabstand wächst auch die Schlageigenfrequenz,
da die Federwirkung der Zentrifugalkraft relativ zum Massenträgheitsmoment
zunimmt.
Zentrifugalkräfte sind die absolut dominierende Größe in der Schlagbewegung.
Sie sind je nach Blattmasse etwa 20 mal größer als die
Luftkräfte."
Ja, stimmt. Aber das Verhältnis ist offenbar so klein (in der Regel), dass nicht relevant ist.
Die Steuerung ist trotzdem um ca. 90° nacheilend. Es gibt in der technischen Umsetzung keine ungedämpften Systeme. Das ist physikalisch nicht möglich.
Guckt den Phasenversatz eines hoch gedämpften Einmassenschwingers an. Die Kurve der Phasenlage verläuft sehr sehr flach...
Tim

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