in einem anderen Forum (pfui
) habe ich einen, zugegebenermassen alten, Fred zu obigem Thema gefunden.Dazu muß ich wohl etwas weiter ausholen.
Der TE ging dort davon aus, dass wohl ein großer Teil der Heliflieger kein Hardcore 3D fliegt. Für "den Rest der Welt" sollte für Scale-, Rund- oder einfachen Kunstflug (incl. Loops, Rollen, Rückenflug...) ein Pitchweg von ~ -5 bis +10Grad völlig ausreichend sein.
Desweiteren ergibt sich durch den reduzierten Negativwert, gemeinsam mit einem "Schwebepitch"-Wert von 4-5Grad bei Knüppelmitte ein grösserer Weg für pos. Pitch am Knüppel, damit eine höhere Auflösung und Feinfühligkeit.
Mir ist bekannt, dass sich dies auch durch Sendereinstellung und D/R usw. einstellen lässt.
ABER:
Der TE dort empfahl, den Hubi zunächst wie gehabt sauber auf 0Grad bei Knüppelmitte, rechtwinklige Anlenkung usw. einzustellen.
DANACH sollte mech. durch Verändern der oberen Anlenkstangen der "Schwebepitch" von 4-5Grad bei Knüppelmitte eingestellt werden und der Max.-Pitch durch Senderprogrammierung wieder auf die ca. 10Grad begrenzt werden.
Hintergrund ist, dass die Hebelwirkung der Servos, Anlenkstangen, TS... beim mutmasslich meist verwendeten "Schwebepitch" im optimalen Bereich um 90Grad herum liegen soll.
Dadurch soll sich ein deutlich feinfühligeres Fliegen ermöglichen lassen.
Kurz und gut- ich habe das ganze an meinem Miro-Heli einmal ausprobiert und fands prima

An diesem Winzling ist bei "normaler" Einstellung zum Fliegen schon allerhand Pitch nötig und die Servoarme stehen dann "weit jenseits" von 90Grad...
Ob der neg. Pitchweg ausreichend ist, kann ich indoor und mangels Können (noch
) nicht beurteilen.Da hier ja idR. eine symmetrische Pitchkurve mit 0 bei Knüppelmitte empfohlen wird, würde mich Eure Meinung dazu interessieren
(bitte keinen Glaubensstreit oder Grundsatzdiskussion
, sollte irgendwann in ferner Zukunft doch mal das Verlangen nach "echtem" 3D Fliegen aufkommen, kann man ja immer wieder "zurückrüsten")Grüße
Falk


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