Ich als immer-wieder-mal-Anfänger-Fortgeschrittener hab ein paar ganz spezifische Fragen an die Heliprofis. Ich halte die Mehrzahl der hier gemeldeten User einfach mal dafür. Nichts bewegendes, aber trotzdem für mich von vitalem Interresse. Ist ja nun nicht so, daß ich mir mittlerweile nach 6 Jahren nicht selber ein kleines Bild gemacht habe. Nichtsdestotrotz treibt mich etwas um.......
Ich hab (mehr oder weniger) den Obligatorischen Weg zum Heli durchlaufen. Aus einer Erbmasse fiel mir ein Schlüter Heli Star zu. Den wollte ich unbedingt in der Luft sehen. Also zum ßben erstmal ein Koax beschafft und Dieter Schlüters Helifibel studiert. Koax N°2 ließ nicht lange auf sich warten, dann ein Walkera CB100 FP-Heli, ein E-Sky Belt CP V2 und ein robbe Blue Arrow 1.8 waren die Konsequenzen. Mit dem Blue Arrow klappt das schweben und leichter (eckiger) Rundflug ganz akzeptabel, mit dem Belt aber etwas besser. Klar, den sehe ich auch besser. Hab den nichtsdestotrotz mindestens 10x in den Grund gerammt. Und die letzten 2 Crashes führe ich auf Elektronikprobleme zurück. Heck wegreißen im Schwebeflug ist für mich ein Elektronikproblem, vor allem wenn die Mechanik Definitiv funktioniert. Jetzt könnte ich den Belt wiederaufbauen und mit neuer Funke, Servos und einem Helicommand aufrüsten. Ich kanns aber auch lassen. Und hier kommt hoffentlich Ihr ins Spiel:
Ich denke, ich hätte gerne einen 600er Heli. Thunder Tiger. X50. Nitro. Und mit Helicommand, egal wie. Als kleine Kostenbremse sozusagen.
Bedenkt, Ich bin alleinverdienender Familienvater, Ich hätte gerne ein robustes, gutmütiges, Ersatzteilsicheres Gerät. Allzuviel kosten darfs natürlich auch nicht. Ich kann einfach keine 2000 Euros für einen rundum Sorglos T-Rex 600 3GX mit 12S-Combo ausgeben. Meine Dame würde mich schälen........gaaaanz dünn! 1000 Hühner sind das absolute Maximum.
Nun gibts den Raptor X50 Nitro mit Motor schon für 419 Euros. Mit Nitromotoren kann ich gut. Ich verstehe die Biester. Aber die Dinger machen Krawall. Allerdings muß der Heli nicht alle 8 Minuten zum Akkuwechsel auf den Boden. Und Flugpraxis ist das, was ich brauche. Flugpraxis im E-Heli sehe ich mit astronomischen Akkukosten verbunden. Das fällt also schonmal fast aus. Wer weiß, überzeugt mich.....
Weiters kommt der X50 FBL mit Nitromotor nur 100 Euros teurer als der Standard-Paddelheli. Wäre diese Mehrausgabe sinnvoll, und wenn ja, wieso außer den minimierten Crashkosten?
Einen E550S gibts für 464 Euros. Mit Kunststoffpaddelkopf, Kunststoffheckrotorgehäuse und 80A BL-Set, welches wohl in dem Heli überfordert ist. Um den auf das Niveau des X50 zu hieven wären locker nochmal 250 Steine fällig. Plus gegebenenfalls der Antriebstausch. Oder tut es der etwa einem ruhigen Schweber wie mir, um meine Flugkünste (hahaha) zu verbessern? Mein Lader kann bis 6S Lipos laden. Müssten nur genug Akkus bei.
So, das waren eigentlich meine Fragen. So im Groben......
Grüße!


. Trotzdem hast du Recht: Elektro ist anfangs teurer. Dafür ist der Unterhalt und dadurch später auch die Gesamtkosten günstiger. Wenn du die Akkus erstmal gekauft hast reichen die für mehrere Monate. Je nach Flugstil und Handhabung auch 2 Jahre.
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