Ich möchte nicht wissen, was los wäre, wenn es mal hart auf hart kommt und es einen Unfall mit Personenschaden gibt, und wer am Schluss den schwarzen Peter hat...
Ganz einfach: Der Pilot, der zuständige Flugleiter und natürlich die geschädigte
Person.
Wenn ein Weg durch den Flugsektor läuft, hat der Verein sicher einige
Regeln zu beachten. Bei uns grenzt das Flugfeld an einen Acker. Wenn
dort gearbeitet wird, legt der Flugleiter fest, wo geflogen werden darf.
Auf jeden Fall dürfen die Feldarbeiter nicht überflogen werden.
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
Hatte auch eine Begegnung der dritten Art. Fliegen bei einbrechender Dämmerung am Rande eines Waldes, plötzlich kam aus einem Feldweg ein unbeleuchtetes Motorrad direkt hinter mir vorbei. Zuvor schon Vorbereitungen zur Landung auf dem Feldweg getroffen. Glück gehabt.
Folge:
Fliege nicht mehr bei einbrechender Dämmerung. Auch wenn es noch so juckt, weil der letzte Flug vor zwei Tagen war . Sicher wäre in so einer Situation auch ein "Begleiter im Rücken" gut gewesen.
@parkplatzflieger: mach mal unsere Altersklasse nicht schlechter als sie ist - ich hab auch mit 42 angefangen und bin jetzt 44. Man kann sogar Teampilot werden wenn man mit über 40 anfängt, siehe Spartan RC (Luca Invernizzi).
[/ot]
Es könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht
Grenzt schon fast an einer "Rechtsberatung" die nur Anwälten vorbehalten ist... wie schon mehrfach festgestellt wurde, haben die wenigsten hier eine Ahnung was die Versicherung bezahlt, wogegen sie sich Streuben wird und was tatsächlich "verboten" ist... Sobald die Location nicht einem Flugplatz ebenwürdig ist, jaueln hier fast alle rum, obwohl sie nur Ausschnitte im Video sehen und gar nicht Vor Ort waren
Ich konnte bisher nur einen Kläffer in dieser Diskussion erkennen und das sind nicht diejenigen, die diese Diskussion in einer vernünftigen Art und Weise führen!
Wann bringst Du mal Argumente und keine Beleidigungen und Verallgemeinerungen?
Aber wie heißt es so schön: "Getroffene Hunde bellen!"
Du und viele der "Unbeugsamen", scheine eine recht einfältige Sicht zu haben, wenn es um das Schadenspotential selbst kleinster Spielzeuge geht!
Es kann und wird IMMER etwas unvorhergesehenes passieren und wenn man nur einen Hauch von funktionierenden Synapsen sein Eigen nennen darf, dann ist jedwede "Argumentation" gegen eine ausreichende Versicherung, als daneben gedacht zu bezeichnen.
Solche Leute wie Du schaden leider nicht nur sich selbst, sondern vor allem unserem Hobby, weil so ein engstirniges Verhalten, engstirnige Verbote und Regelungen durch den Staat nach sich ziehen wird.
Und dann sind solche Leute wie Du wieder am pöbeln, und sehen sehr wahrscheinlich gar nicht, das sie selbst die Verursacher dieser neuen Situationen sind.
Vernunft wird nicht durch Gesetze definiert, sondern von Menschen mit Verstand!
[FONT="Verdana"]GruÃ?, Jens[/FONT]
mCPx V² / Blade 450 Hughes 500E / Align 500 Super Cobra / Align 550 DFC Pro
Moin
Hab jetzt nicht alles gelesen aber eines ist doch sicher denke ich....
ICH bin absolut kein Typ für Versicherungen..... Echt nicht.
Aber ich hab ne Versicherung die mich im Falle eines Unfalls mit dem Heli schützt sollte es zu finanziellen Forderungen kommen......hoff ich.
Und was denke ich......JEDER der neben einem (seinem) 500-600 oder gar 700er Heli steht der hochläuft sollte ohne nachzudenken wissen warum er diese Versicherung unbedingt braucht.
Wenn er das hinterfragt ist er in meinen Augen nicht verantwortungbewust genug solch einen Heli zu betreiben . Punkt.
Mfg
Moin.
Fliegen ohne Versicherung kenne ich nicht.
Nach jedem Flug schaue ich auf meinem Empfänger ob es eine Unregelmäßigkeit gab.
Nach dem Flugtag checke ich grob den Hubi. Blatthalter auf festen Sitz prüfen und Sichtkontrolle. Servos auf Funktion testen und die Anlenkung zum Heckrotor reinigen und neu ölen.
Wenn mir beim fliegen etwas ungewöhnliches auffällt mache ich sofort Schluss.
Dann ist rigoros Feierabend.
Absolut gute Idee. Hier können dann viele "Erfahrene" für die "Noch-nicht-so-ganz-Erfahrenen" Sicherheitstips, aber auch Ratschläge geben.
Naja, sag mal einem coolen 3D-Kiddie, dass unverständlicherweise auch beim Heli ein Servo ausfallen kann und dieser dann ein unberechenbares Geschoß wird. "Alter Mann und darf nicht passieren" dürfte schon die Reaktion sein.
Diese begrüßenswerte Sicherheitsdiskussion macht keinen Sinn, solange wir auf den Helitreffen die Funnels in Ameisenkniehöhe und 2 m vor der Nase des Piloten oder das Blade scratching frenetisch feiern.
Wir haben eine Zuverlässigkeit bei unseren Helis erreicht, die sehr leichtsinnig macht, das sieht man schon daran, dass man vollkommen konsterniert beklagt, dass ein Servo defekt wurde. Wir glauben tatsächlich, dass wir ein bessere Technik bekommen als Dreamliner, Shuttles oder ähnliche, wirklich anspruchsvolle Technik- Bereiche des Lebens.
Wir sollten uns einfach bewußt sein, dass zu jedem Zeitpunkt etwas ausfallen kann und dann ist es gut, wenn der Heli genügend Freiraum zum Runterfallen hat.
Ich habe fürchterliche Unfälle in LIVE mit ansehen müssen, nicht in albernen Videos, ich weiß, wovon ich rede.
@parkplatzflieger: mach mal unsere Altersklasse nicht schlechter als sie ist - ich hab auch mit 42 angefangen und bin jetzt 44. Man kann sogar Teampilot werden wenn man mit über 40 anfängt
Das bezweifle ich nicht. Ausserdem ist jeder Mensch anders und natürlich
spielt Talent auch eine Rolle. Ich bin mir auch nicht sicher, ob herausragendes
fliegerisches Können das einzige Kriterium ist, um Teampilot zu werden.
Trotzdem wird es mit zunehmendem Alter nicht einfacher, neue Bewegungsabläufe
zu erlernen. Aber das ist mir persönlich eigentlich gerade recht, denn wenn ich
plötzlich alles können würde, wäre es womöglich langweilig. So dauert es
(hoffentlich) noch seine Zeit, bis ich wirklich nicht mehr weiter komme.
Torsten
Voodoo 600, Logo 600SX
Spektrum, Spirit, Heli X
dass unverständlicherweise auch beim Heli ein Servo ausfallen kann und dieser dann ein unberechenbares Geschoß wird.
Ich halte gewisse Sicherheitsmaßnahmen wie z.B. eine Flightline die genügend Abstand zu den Zuschauern hat, nur einer fliegt, usw. auch für wichtig. Aber ich kanns ehrlich gesagt nicht mehr lesen oder hören " wenn jetzt ein Servo ausfällt".
Mit so einem Denken müsste ich das Hobby schlicht an den Nagel hängen. Ich habe keine Lust so zu fliegen, damit auch in absolut jeder Situation die Technik ausfallen kann ohne das ein Risiko entsteht.
Bei kleinen Helis kannst man das dann gleich vergessen, soweit wegfliegen kann man damit überhaupt nicht wenn die Lage noch zu erkennen sein soll.
Ich habe fürchterliche Unfälle in LIVE mit ansehen müssen, nicht in albernen Videos, ich weiß, wovon ich rede.
Damit gehörst du statistisch gesehen zu einer absoluten Minderheit sofern es sich um Unfälle mit Helis oder Flächen handelte.
Hier liegt der Hase im Pfeffer... Eigene Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen.
Ohne beleidigend wirken zu wollen... Der gemeine Mensch, und damit auch der RC-Hubschrauberpilot, ist allem Neuen gegenüber, erstmal wie ein Kleinkind. Fasziniert, mit großen Augen, wird dann mal dies betrachtet und das gemacht. Und welche Mööööglichkeiten sich da plötzlich auftun...
Aus Fehlern lernt man. Insbesondere dann, wenn sie weh tun. Das Kleinkind, das die Blumenvase auf den Kopf bekommen hat, nachdem es an dem Tischdeckenzipfel gezogen hat, wird es nicht nochmal tun...
Der Vergleich hinkt? Sicher* Jaaa, natürlich... Ein Kleinkind kann nicht soweit denken...
Diesen Kausalzusammenhang zu entwickeln, das geht ja in dem Stadium noch nicht...
Gut. Fangen wir eine Dekade weiter hinten an. Woher nochmal kommt der Begriff "Jugendlicher Leichtsinn"?
Klar, der pubertierende Jüngling zieht keine Tischdecke mehr von einem Tisch, auf den er nicht selbst draufgucken kann. Aber er/sie macht andere Dinge. Ebenso hirnverbrannte Dinge. Teilweise so, das man sich wirklich an den Kopf greift und sich fragt, was in diesen Hirnen bloß vorgeht. Beispiele? Brauch ich nicht wirklich zu geben. Einfach bisschen in Youtube rumklicken...
Dummerweise findet man da soviel Idiotie, das es der nicht vollständig Gebildete leicht als "normal" einordnen könnte.
Gehen wir noch ein, zwei oder drei Dekaden weiter. Wird es denn besser, wenn man älter wird? Nunja... Bedingt... Erfahrung lehrt. Soviel ist klar. Hat man genügend Erfahrungen gesammelt und kann auch unterschiedliche Erfahrungen in einen kausalen Zusammenhang bringen und danach handeln, dann wird auch von Weisheit gesprochen.
Und doch gibt es immer wieder Situationen in denen sich auch der vermeintliche Normalo in Situationen bringt in denen man nur den Kopf schütteln kann. Wie die lieben Kleinen, wenn sie ein neues Spielzeug entdeckt haben.
Infantile Regression nennt man das. Rückfall in frühkindliche Verhaltensmuster.
KEINE Altersgruppe ist davor gefeit Blödsinn zu verzapfen. Aber je mehr Erfahrung man selbst gesammelt hat, desto sensibler reagiert man auf Anzeichen, das es fatal enden könnte oder desto vernünftiger reagiert man auf Hinweise von denen, die noch einen klaren Kopf haben.
Den Jugendlichen zu überzeugen, das es Scheiße ist dem Bauern sein Korn zu rasieren, weil man ja jetzt so geil auf dem Rücken shredden kann ist nicht so einfach, wie das bei einem etwas älteren Menschen ist. Der eine zeigt den Stinkefinger (evtl. nur in Gedanken), der andere lässt (eher) mit sich reden.
Ja, ich bin mir bewusst, das dies eine ungebührliche Pauschalisierung ist. Ausnahmen bestätigen, wie immer, die Regel. Aber ich bleibe dabei, das dies direkt mit der jeweiligen Erfahrung und mit der Bildung zusammen hängt.
Je weniger Erfahrung und Bildung im Spiel ist, desto schmerzvoller muss eine neue Erfahrung werden um entsprechend prägend zu sein.
Um wieder auf Meinrad zurück zu kommen: Auch ich hatte so meine prägenden Momente im (Modellflieger)Leben. Die Bilder auf der, weiter oben zitierten, französischen Website, durfte ich auch schon live erleben. 10ccm und eine Luftschraube bei Vollgas... Sanfte Maniküre ist was anderes. Glücklicherweise (für mich) war ich nur Zuschauer. Und damals noch in der Jugendgruppe des Vereins...
Ein anderer Fall, der mich bis heute verfolgt: Die letzte Flugshow in Ramstein. Ich war nah genug dran, das ich die Hitze des Feuerballs spürte, aber weit genug weg, um nicht verletzt zu werden. Und da flogen "erfahrene Profis". Und trotzdem ist es passiert.
So etwas sensibilisiert auf Lebenszeit.
Was ist jetzt aber mit denen, die diese Erfahrung nicht selbst sammeln konnten. (Glücklicherweise!)
Da kann ich nur sagen: Steter Tropfen höhlt den Stein! Nicht beirren lassen von pampigen Antworten. Vernünftig und sachlich überzeugen. Oder es zumindest versuchen! Keinesfalls einfach nur den Mund halten, weil man meint, das man eh nicht durch die äussere Hirnrinde dringt.
Meist werden die Leute ja nur pampig, weil sie selbst im Unterbewusstsein wissen, das sie da gerade Scheiß machen, es sich aber nicht eingestehen wollen. Und es erst recht nicht von anderen unter die Nase gerieben haben wollen. Trotzdem (!!!) kommt ein bisschen was durch und regt zum Denken an.
Man darf es mit dem Versuch der ßberzeugung aber auch nicht übertreiben. Sonst schlägt die gedankliche Anregung in pure Abwehr um. Und bei einem trotzigen Kind kann man nichts mehr erreichen... ;-)
Insofern sei Dank dem Thread-Starter! Ich glaube hier werden sich sowieso eher diejenigen beteiligen, die eh schon eher dem Lager der Vernünftigen zugerechnet werden können, aber auch die brauchen die Bestätigung, das es NICHT falsch ist den Mund aufzumachen!
Mit konkreten Beispielen aus dem Modell Hubschrauber Bereich ist es noch ein bisschen mau.
Ich war auch in Ramstein dabei, wie man da jetzt die Brücke schlagen kann zu Modellhelis, ich weiß nicht! Da könnte man jedes unschöne Erlebnis zitieren.
wie man da jetzt die Brücke schlagen kann zu Modellhelis, ich weiß nicht!
Oh! Das wundert mich jetzt. Der Flugunfall dort hatte die verheerenden Ausmaße, weil die Flugfigur AUF DIE ZUSCHAUER ZU geflogen wurde. Es gab damals eine Diskussion die für andere Veranstaltungen dazu führte, das nur noch Figuren geflogen werden dürfen, DIE VON DEN ZUSCHAUERN WEG gehen, oder die Fluglinie parallel zu den Zuschauern erfolgt.
Und da sehe ich durchaus Parallelen...
Schade auch, das dies der einzige Diskussionpunkt ist, den Du aus meinem Text ziehen kannst :-( Ich fühle mich jetzt irgendwie unverstanden.
Man kanns auch maßlos übertreiben dieses Ereignis mit 70 Todesopfern und 1000 Verletzten als Parallele zu betrachten. Ich schreibe jetzt mal besser nicht wo ich solch eine Aussage einordne...
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