Rotorblattbruch im Flug

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Schorch62
    Schorch62

    #16
    AW: Rotorblattbruch im Flug

    So ist es, Jürgen.

    Als die Align-BEC´s entwickelt wurden, flog man mit Paddel und erst teilweise mit Digiservos, das klappte wunderbar und das BEC hatte gut Reserve. Jetzt fliegt man noch stärkere und schnellere Digiservos, da kann es selbst mit Paddel manchmal enger werden. Mit FBL steigt der Stromverbrauch nochmal mächtig an, weil die Servos nicht mehr indirekt über die Paddelebene, sondern direkt die Blatthalter ansteuern. Und die FBL-Helis fallen an manchen Tagen wie die Fliegen vom Himmel...

    Ich poste hier mal meine Liste, was ich an BEC einsetze. Die Stromstärken sind die Angaben der als real anzunehmenden BEC Dauerbelastbarkeit.

    450er Paddel mit Analogservos: 2 A Linear oder SBEC
    450er Paddel mit Digiservos: 3 A SBEC, kein lineares mehr
    450er FBL mit Digiservos: ab 5 A aufwärts, bei Powerservos ab 7 A
    500er Paddel mit Analogservos: 3 A SBEC, kein lineares
    500er Paddel mit Digiservos: 4A SBEC
    500er FBL mit Digiservos: ab 8 A SBEC
    600er Paddel mit Analogservos: ab 5 A SBEC
    600er Paddel mit Digiservos: ab 8 A SBEC
    600er FBL mit Digiservos: ab 10 A SBEC

    Noch ein Wort zur real anzunehmenden BEC-Dauerbelastbarkeit: ich ziehe von den Herstellerangaben immer 20 - 25 % ab, um die reale Dauerbelastbarkeit zu errechnen. Das Turnigy 5/7.5 A SBEC leistet beispielsweise zuverlässig 4 A, darüber kann es bereits überfordert sein. Beim Align rechne ich ebenso. Die einzigen BEC´s, die ich bisher mit Belastung gemessen habe und die wirklich den angegebenen Stromwert liefern können, sind die Western Robotics. Die kosten auch entsprechend viel Geld, sind es meiner Meinung nach aber auch wirklich wert.

    Da die Servostecker nur für maximal 2.5 A gut sind, wird pro 2.5 A BEC-Leistung ein Servostecker mit der Aufgabe der Stromlieferung beauftragt. Bei einem 10 A BEC bedeutet das, daß ich bei allen 4 Servos mittels 0.5 mm² Silikonlitze das BEC anschließe und somit Empfänger und Servos gut versorge. Zusätzlich kommt noch ein Stecker vom BEC an einen freien Steckplatz des Empfängers, auch ein FBL-System wird von mir gerne mit einem extra Stromanschluß versorgt. Sicher ist das ein gewisser Aufwand, viel Löterei und im Falle eines defektes Servos noch mehr Löterei. Ein so mit Strom versorgter Heli wird aber nur sehr selten aus nicht nachvollziehbaren Gründen abstürzen. Außerdem laufen nach meinen einfachen Messungen die Servos mit den stabilen 5.3 Volt eines Western Robotics BEC so schnell wie mit einem Align 6 Volt. Die Abweichung ist so gering, daß sie nur mit mehr meßtechnischem Aufwand zu erfassen ist als ich aufbringen kann.

    Mein 500er Paddelheli mit 4 Digiservos wird über einen Chinasteller mit 5 Volt 5 A SBEC versorgt. Angenommene reale Belastbarkeit 4 A, dafür genügt das Servokabel vom Steller nicht. Also habe ich an Plus und Minus nochmal einen Servostecker angelötet und den auf einen freien Steckplatz am Empfänger gesteckt. Ergebnis: die 3 Turnigy MG930 an der Taumelscheibe laufen sehr schön synchron beim pitchen und haben ordentlich Kraft. Das PowerHD 3688HB hält das Heck trotz nur 1800 Umdrehungen Rotordrehzahl schön stabil, selbst mit dem billigen HK-401B Piezo Gyro. Die gesamte Elektronik arbeitet stabil und ohne Aussetzer. So wie diesen herrlichen Pfingstsonntag bei bestem Flugwetter und bis zu 35 Grad in der Sonne.

    Wer sich mit der Stromversorgung der Elektronik etwas mehr Mühe gibt, wird mit einem problemlos arbeitendem System belohnt. Viele der Punkte, die ich hier genannt habe, werden von den meisten Piloten nicht beachtet und die Hersteller weisen auch nicht darauf hin. Hier sehe ich von Seiten der Hersteller erhöhten Handlungsbedarf.

    Achja - ich habe kein Problem damit, so ein Western Robotics Hercules BEC für rund 100 € in eine 125 € HK-600 GT Mechanik einzubauen. Denn wenn das Ding wegen Strommangel einschlägt, ist´s piepegal, welcher Markenname da drauf steht.

    Kommentar

    • PetJumper
      PetJumper

      #17
      AW: Rotorblattbruch im Flug

      Zitat von Schorch62 Beitrag anzeigen
      Also habe ich an Plus und Minus nochmal einen Servostecker angelötet und den auf einen freien Steckplatz am Empfänger gesteckt.
      Hi Schorch,

      verstehe ich das richtig, dass Du der "durchgeschleiften" Stromversorung vom FBL zum Empfänger (z.B. beim 3GX) nicht traust und den Empfänger separat parallel mit Strom versorgst?

      Viele Grüße
      Peter

      Kommentar

      • upside-down
        upside-down

        #18
        AW: Rotorblattbruch im Flug

        Zitat von Schorch62 Beitrag anzeigen
        Roxxy 940-6 BEC: 3A Dauer, kurzzeitig 5 A, das halte ich persönlich für FBL mit den Align Servos für absolut unzureichend. Rechne getrost mit 500 mA pro Digiservo unter Last als Dauerstrom bei FBL, da hast du nicht mehr viel Reserve zum kräftig reinlangen. Selbst wenn die Servos beim anlaufen unter Last nur 1 A ziehen würden, wären das für alle Servos schon 4 A kurzzeitig. Empfänger und Gyro ziehen auch noch Strom, für die kannst du getrost 200 mA veranschlagen. Laß nur eine Anlenkung etwas schwergängig sein und du langst mehrmals herzhaft in die Knüppel, schon steigt zuverlässig entweder der Empfänger oder das 3G aus - oder beides. Das nach links wegkippen ist nach meinen Erfahrungen typisch für ein 3G, das wegen Unterspannung aussteigt.

        Wenn das Rotorblatt im Flug aufgegangen wäre, den Knall hättest du garantiert noch vor dem Einschlag des Helis gehört. Das knallt lauter als ein Gewehrschuß eines Jägers in gleicher Entfernung.

        Ich rate dir zu einem Western Robotics oder Helitron BEC mit mindestens 6 - 7 A Dauerbelastbarkeit.

        Hercules Super Mini BEC G2 - World-of-Heli

        Hercules Super BEC 14S Lipo 10 Ampere - World-of-Heli

        Hochleistungs BEC 5/3 A - World-of-Heli <<< 7.5 A Version!

        Beim BEC sollte man nicht geizen, die Stromversorgung des Empfängers und FBL-Sestems ist für den Heli eine Frage des überlebens. Und ruhig die niedrige Spannung von 5.3 Volt einstellen beim Western Robotics, höhere Spannungen bringen nur den 3D-Profis etwas und steigern den Stromverbrauch der Servos. Niedrigere Spannung bedeutet für die Servos eine längere Lebenserwartung und weniger Stromverbrauch, während die Stellgeschwindigkeit nur im 100stel Sekunden Bereich nachläßt.

        Lies bitte folgenden kurzen Thread in einem Nachbarforum:

        3GX Regelfehler? http://rchelitreff.iphpbb3.com

        Da war ein BEC mit nur 3 A Dauer und 5 A kurzzeitig schuld an Aussetzern des 3GX. Ich habe mit mehreren Align FBL-Supercombos, die ich für Kollegen flügge gemacht habe, auch solche Aussetzer bei "Trockentests" auf dem Basteltisch erlebt. Auch sind mir Servos mit den Align 6 Volt BEC-Spannung beim Taumelscheibe einstellen verreckt. Da habe ich beim Western Robotics BEC für 450er und 500er FBL-Helis sicher mit "Kanonen auf Spatzen geschossen", aber da fällt kein Heli mehr aus ungeklärten Ursachen oder "FBL-System-Aussetzer" runter. Mit 5.3 Volt ist mir als Bonus auch kein Align-Servo mehr verreckt.

        Für einen einen 450er Paddelheli genügt das Roxxy BEC locker. Bei 500er Paddelhelis mit Analogservos reicht das auch, bei Digis kommt da mindestens ein 5 A rein. Wie gesagt, für Paddler. Bei FBL mindestens das doppelte.

        Die MX-12 HoTT sollte doch auch Daten loggen können?
        Hi, meiner Erfahrung nach ist für 450-er und 500-er (auch gestreched) der CC-BEC mehr als ausreichend. Kostet und wiegt weniger als die Hälfte. Ich habe ihn in folgenden Helis seit hunderten von Flügen problemlos im Einsatz: Rave 3D mit 350 mm an 4S, Protos mit 470-er Latten an 6S und Compass Atom 550 mit 500-er Blättern (6S), alle Rundum mit Digitalservos (Hitec, Futaba und MKS) ausgestattet.
        David

        Kommentar

        • Schorch62
          Schorch62

          #19
          AW: Rotorblattbruch im Flug

          Richtig. Jeder Stecker ist eine potentielle Fehlerquelle, die ich nach Möglichkeit umgehe. Auch wenn ein Empfänger maximal 100 mA zieht, wie einige kompatible Empfänger, er braucht eine stabile Versorgung ohne Wackelkontakte. Stromstecker im FBL-System, dann über andere Stecker in den Empfänger, eventuell auch nur über 1 Stecker dank S-Bus - neeee neeee, da gehört bei mir ein extra Stromanschluß an dem Empfänger, direkt vom BEC kommend, ohne Umweg Steckkontakte am FBL-System.

          Man muß halt sehr sorgfältig arbeiten, genauestens auf die richtige Polung achten, sauber löten und isolieren. Für mich hat sich der Aufwand bisher gelohnt, keiner der von mir für meine Kumpels aufgebauten FBL-Rexe ist wegen technischer Probleme mit dem FBL-System abgestürzt. Sogar die viel geschmähten 3G und der Nachfolger 3GX arbeiten sauber. Nur mit den Hecks hatte ich öfter längere Diskussionen, bis die freiwillig das taten, was ich wollte. Aber das kennt man mit dem 3G oder GP-780 Gyro nicht anders

          Aber im Flug wegwandernde Taumelscheibe bei vibrationsarmen Heli, das kenne ich nicht mehr seit ich das BEC großzügig dimensioniere und kontaktsicher anschließe. Ein Align 3G kann auf einmal richtig klasse sein

          Kommentar

          • SoloPro
            Senior Member
            • 09.01.2011
            • 2209
            • Norbert

            #20
            AW: Rotorblattbruch im Flug

            Hallo,
            komme gerade vom Fliegen zurück und habe mal ein paar Versuche gemacht die das BEC-Problem untermauern. Ich habe bei meinem CopterX 450Pro TT das Problem, dass oft bei Vollpitch das Heck wegdreht. Und zwar dann auch mal gleich so um 90°. Jetzt habe ich das ganze ausgetestet: Es dreht nur bei zwei Akkus weg und auch immer erst nach ca. 2 min Flugzeit. Die beiden Akkus haben weit über 100 Zyklen hinter sich, die anderen Akkus (wo es keine Probleme gibt) sind fast neu. Die Akkus sind sonst unauffällig. Haben nach 6,5 min Rundflug noch 11,18 Volt und es gehen dann um 1600 mA rein. Es kann aber eigentlich nur ein Spannungsproblem sein.
            An der TS habe ich drei Savöx SH-0253 und am Heck das Fusonic 9257, der Gyro ist ein CopterX GY240. Das BEC ist das Interne des Roxxy 940-6.

            Entweder braucht der GY240 soviel Spannung, dass schon geringe Einbrüche die Funktion beeinträchtigen, oder es ist ein generelles Problem des internen BEC vom Roxxy, der einfach zu schwach für diese Konstellation ist.

            Gruß Norbert
            Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren. (Berthold Brecht)

            Kommentar

            • PetJumper
              PetJumper

              #21
              AW: Rotorblattbruch im Flug

              Zitat von Schorch62 Beitrag anzeigen
              Jeder Stecker ist eine potentielle Fehlerquelle, die ich nach Möglichkeit umgehe.
              Schorch,

              es macht gerade für einen Anfänger richtig Spaß, mit einem vernunft- und nicht emotionsgeleiteten "alten Hasen" zu kommuizieren. Erstmal für diese angenehme Abwechslung vielen Dank!

              Was lötest Du denn - lötest Du die Litze direkt an die Kontakte im Empfänger und im FBL, oder lötest Du die Litze an die Steckerhülsen?

              Viele Grüße
              Peter

              p.s. Da ich meinen 450er heute im Stall stehen lasse wegen Ampere, habe ich die Akkus für meinen Kyosho (genannt "Bleiente am Gummiseil") vollgepumpt. Das wird mal wieder Aufsehen erregen, dass so ein Teil wirklich fliegt ...

              Kommentar

              • THM
                THM
                Senior Member
                • 24.01.2011
                • 2709
                • Thomas
                • MFG Niederdorfelden

                #22
                AW: Rotorblattbruch im Flug

                Hier auch mal mein Senf zu der BEC geschichte (Hoffentlich auch nicht emotionsgeladen ): Ich fliege nen 450er mit Beam FBL Rotorkopf, Microbeast, Scorpion HK2221-6 und nem 60er Roxxy (Fusion Hawk 60HV). Als Servos hab ich KDS N300 an der TS und ein Futaba FS555 Carbon digital Speed drinne. Das Setup fliegt jetzt seit ca 1 Monat ohne Probleme....und ich lange teilweise wirklich heftig in die Knüppel. Beim Letzten Flug hat es mir sogar die TS auf der Hauptrotorwelle in Pitch-Richtung komplett blockiert, d.h. die Servos haben die ganze Zeit Blockierstrom gezogen, aber der Heli blieb trotzdem über nick und Roll voll steuerbar. Auch war nie nach irgendeinem Flug das BEC bzw der Regler in irgendeiner Form heiß. Ich hab auch mal den Strom der Gesamten Empfangsanlage (Servos, Empfänger, Microbeast) durchgemessen und kam auf einen Maximalstrom (im Stand an den Knüppeln Gerührt) auf, wenn ich mich recht erinnere, 1.5A. Klar steigt das im Flug noch an, aber ich mach mir da ehrlich gesagt keine wirklichen Gedanken....wenn ich sehe dass einige den 550er FBL mit nem 3A BEC ohne Probleme fliegen....

                Gruß Thomas
                Gaui X5 Lite FES

                Kommentar

                • Schorch62
                  Schorch62

                  #23
                  AW: Rotorblattbruch im Flug

                  Zitat von PetJumper Beitrag anzeigen
                  Schorch,

                  es macht gerade für einen Anfänger richtig Spaß, mit einem vernunft- und nicht emotionsgeleiteten "alten Hasen" zu kommuizieren. Erstmal für diese angenehme Abwechslung vielen Dank!

                  Was lötest Du denn - lötest Du die Litze direkt an die Kontakte im Empfänger und im FBL, oder lötest Du die Litze an die Steckerhülsen?
                  Mit dem Alter wird man ruhiger außerdem helfe ich gerne weiter. Auch wenn ich dabei Probleme anspreche, die manche Leute nicht sehen oder hören wollen, weil "ihr" Hersteller für sie die "heilige Kuh" ist. Von sowas bin ich weit ab. Das gibt mir den Vorteil, daß ich auch Markenkomponenten kritisch beäugeln kann und Herstellerangaben nachprüfe. Dadurch bin ich auf das Problemkind BEC aufmerksam geworden.

                  Wie ich löte, tjaaaaaa eigentlich ganz einfach. An den Servosteckern rumbrutzeln bringt nicht viel, die bekommt man mit einem 0.5 mm² Kabel zusätzlich nicht mehr in ihr Gehäuse. Also messe ich erstmal, wo ich am besten den Stromanschluß mit an die Servokabel gelötet bekomme, meist ist das zwischen 3 und 8 cm vom Stecker entfernt. Jetzt entferne ich erstmal eins der beiden Stromkabel aus dem Servostecker. Eine "helfende Hand" hält jetzt den feinen Stecker fest, und an der vorher ausgemessenen Entfernung wird die Isolierung vorsichtig durchtrennt. Ich entferne die Isolierung auf ungefähr 1 cm Länge, und jetzt kommt der Trick. Das passende Kabel vom BEC wird mit dem Servokabel "vertwisted", das heißt, sie werden umeinander gewickelt. Das ergibt automatisch eine große Kontaktfläche. Jetzt wird die ganze Sache vorsichtig verzinnt, abkühlen lassen, Schrumpfschlauch drüber und einschrumpfen. Den Stecker wieder in sein Gehäuse und jetzt das gleiche Spiel mit dem anderen Stromkabel, es müssen ja Plus und Minus versorgt werden. Am BEC sieht das genauso aus, nur muß man hier darauf achten, daß man keine zu dicke "Wurst" fabriziert. Mit nur 2 Kabeln an einem 4 oder 5 A BEC ist die Sache einfach, bei einem 10 A BEC muß man etwas mehr überlegen.

                  @Thomas: der Strom beim "rühren" im Stand ist uninteressant. Wichtig ist, wie hoch ist der fließende Strom, wenn die Servos fast oder ganz blockiert werden? Denn das ist der Wert, der dem Anlaufstrom unter hoher Belastung nahe kommt. Es gibt Digiservos, die sich dabei in der Stromaufnahme zurück halten, die Align und Savöx werden dabei zu Strommonstern. Auch einige HK Digiservos sind bei so einem Test extrem stromhungrig. Und diesen Strom muß ein BEC liefern können, wenn man ohne Probleme - auch bei hohen Temperaturen - fliegen möchte.

                  Mit einem unterdimensionierten BEC fliegen kann Tage, Wochen, Monate oder Jahre gut gehen. Es kommt auf die Servos und den eigenen Flugstil an, wie lange das gut geht. Wenn es dann plötzlich nicht mehr gut geht und der Heli sich am Boden zerlegt, heißt es "wieso ist das denn jetzt passiert, hat doch so lange gut funktioniert"... "sch**ß 3G, sch**ß µBeast, sch**ß 2.4 Ghz hat auch Störungen" hört man dann recht schnell. An das BEC denkt dann Niemand.

                  Kommentar

                  • THM
                    THM
                    Senior Member
                    • 24.01.2011
                    • 2709
                    • Thomas
                    • MFG Niederdorfelden

                    #24
                    AW: Rotorblattbruch im Flug

                    Georg, da hast du recht. Allerdings ist es mmn beim 450er wirklich nicht zwingend nötig ein externes BEC zu vebauen, so lange man mit 3S fliegt. Ist dir schon mal ein 450er mit nem 3A Bec wegen diesem heruntergefallen ? Eben, mir auch nicht Und wenn ich mir mal anschaue wie viele Leute mit einem 3A Roxxy BEC in ihren 450ern fliegen und noch nie Probleme hatten, dann mach ich mir auch ehrlich gesagt keine Sorgen....aber gut, sollte mir jemals mein 450er wegen des BECs runterfallen, werd ich an dich denken

                    Gruß Thomas
                    Gaui X5 Lite FES

                    Kommentar

                    • Schorch62
                      Schorch62

                      #25
                      AW: Rotorblattbruch im Flug

                      Thomas, du wirst es kaum glauben, aber mir ist letztes Jahr der T-Rex 450 Sport aus der Roxxy Super-Combo eines Kumpels mit Roxxy 940-6 beim einfliegen 2x fast wegen Kontrollverlust abgestürzt. Ich habe den Fehler zuerst beim Spektrum System gesucht und dann gesehen, daß der Empfänger nach der Notlandung per Blinksignal einen Brownout anmeckerte. Es passierte im Flug beide male beim gleichen Manöver, nämlich ein schneller Stop aus dem schnellen Vorwärtsflug mit anschließendem anpitchen + Nick nach vorne, um den Heli senkrecht ein kleines Stück hochzuschießen. Beim Stop ist man ja leicht im negativen Pitchbereich, und wenn dann angepitcht wird, müssen die Servos der Taumelscheibe die Blätter gegen den Winddruck stemmen, dazu muß das Heckservo hart arbeiten, damit der Heli nicht wegdreht. Das anpitchen gelang dabei nur halb, der Heli stieg eher sachte als rasant, war ca. 3 Sekunden unsteuerbar, neigte sich langsam nach vorne und dann war die Kontrolle wieder da. Zum Glück begann er dabei nicht Brummkreisel zu spielen.

                      Du kannst dir vorstellen, daß wir beide danach erstmal eine Erholungspause auf den Schreck brauchten. Wir haben dann provisorisch ein Turnigy 5/7.5 A BEC angeschlossen und damit ging es dann. Dabei haben wir bemerkt, daß die Servos eigentlich zu rauh liefen und sehr warm wurden. Ausgebaut und gecheckt, die Metallgetriebe waren nur sehr mangelhaft gefettet. robbe Präzisionsfett genommen, Testflug mit Roxxy BEC, alles paletti. Servos wurden auch nicht mehr warm.

                      Zum Glück war es die Paddelversion, mit FBL hätte das übelst ausgehen können. Das war Anfang letzten Jahres, und ich habe von meinem Kumpel inzwischen nur gehört, daß sein kleiner Dino immer noch ok ist und er ihn gerne fliegt. Er hat im Laufe der Zeit nur den Pitchbereich von -3 +10 auf -7 + 12 Grad vergrößert.

                      Der Fehler wurde alleine durch die mangelhafte, fast fehlende Schmierung der Servogetriebe verursacht. Die Servos liefen schwerer als üblich, zogen mehr Strom und als dann Kraft gefordert wurde, war das BEC kurzzeitig überfordert. Interessant ist dabei, daß der Roxxy dabei kaum warm wurde. Ein SBEC entwickelt auch bei ßberlast wenig Wärme, während ein Linear-BEC dann zum Heizkörper wird.

                      Kommentar

                      Lädt...
                      X