Rotorblattbruch im Flug

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  • PetJumper
    PetJumper

    #1

    Rotorblattbruch im Flug

    Liebe Speedfreaks,

    hatte heute ein unschönes Erlebnis mit meinem Trex 450 Pro, 1.700 KV, 6S Akku, 2.400 rpm, DFC-Kopf, 3G FBL, Align 3G Blätter. Nachdem ich ein ziemlich zackiges Manöver fliegen musste, um dem heranrasenden Boden auszuweichen, ging ich in einen sanften Vorwärtsflug über.

    Als ich den Heli dann mit einem kräftigen Pitchstoß wieder in den Himmel befördern wollte, kippte er über Roll nach links ab und war auch durch eine schnelle Gegenreaktion nicht mehr zu retten. Der Schaden hielt sich in Grenzen, weil der Heli aus ca. 2 Meter Höhe heftig rollend in einen großen Grasbüschel eintauchte. Akku flog weg, Haube und Haltering defekt, Blattanlenkung verbogen, Karies am Hauptzahnrad.

    Die Ursachenanalyse: alle Servos ok, FBL ok, Akku ok, Kugelpfannen ok, TX und RX ok - nichts!

    Nach Ausschluss aller denkbaren Ursachen bleibt der Bruch eines Rotornlatts als beinahe zwingende Konsequenz über. Das Blatt ist in der Blattebene an der Vorderkante gebrochen (siehe Video), weist aber von der Bruchstelle zum Ende hin keinerlei Beschädigungen auf, noch nicht einmal Gras- oder Bodenspuren. Die Beschädigung an der inneren, rückwärtigen Kante (direkt an den 3 gelben Auswuchtstreifen) kann nur vom Zurückschlagen! auf die Taumelscheibenführung des Nickservors stammen (habe am Heli alle möglichen Bewegungen gestestet, eine andere Erklärung gibt es nicht). Die muss passiert sein, als der Heli nach dem Bodenkontakt schneller als die Blätter in Drehrichtung beschleunigt wurde.

    Die Schlussfolgerung: das Blatt ist durch ßberlastung im Flug gebrochen.

    Zur Vorgeschichte: das Blatt hatte vor ca. 10 Flügen leichten Bodenkontakt, als der Heli vor dem Start beim Hochlaufen kippte. ßußerlich war lediglich die typische Kerbe von der Hinterseite des Blatthalters an der Hinterkante der Blattwurzel zu sehen.

    Die Moral von der Geschicht: falls es sich nicht um einen Material- oder Herstellungsfehler handelt, hat der leichte Kipper das Blatt innen beschädigt ohne äußere Spuren zu hinterlassen. Wenn Ihr also größeren Schaden vermeiden wollt, werft konsequent alle Blätter, die den Boden schmecken durften, in die Tonne.

    Viele Grüße
    Peter


    Zuletzt geändert von Gast; 26.05.2012, 23:13.
  • Peter B.
    Member
    • 01.04.2012
    • 244
    • Peter
    • Landkreis Augsburg

    #2
    AW: Rotorblattbruch im Flug

    Zitat von PetJumper Beitrag anzeigen
    unschönes Erlebnis mit meinem Trex 450 Pro, 1.700 KV, 6S Akku, 2.400 rpm
    Ja, sind unschöne Erlebnisse sowas.
    Aber ein 450er mit 6s Antrieb ist ja auch keine gemütliche Sonntagsnachmittag-Cruiser-Maschine.
    Wobei die 2400 Kopfumdrehungen innerhalb der Betriebsgrenzen liegt.

    Ob`s tatsächlich an den Blättern lag, kann man hinterher in den meisten Fällen eh nicht mehr sagen, aber Du hast recht, bei Bodenkontakt gehören die Blätter getauscht.
    Eine kurze Fehlfunktion an der Elektronikkomponente kann auch nie ausschließen, auch wenn im Nachhinein da wieder alles funktioniert und auch nicht immer gleich reproduzierbar ist, kann theoretisch auch am FBL-System gelegen haben.
    Was da auch immer der Auslöser gewesen sein mag.
    Hatte ähnliche "Zicken" am µRondo meines 600er, TS immer leicht weggekippt. Akkuwechsel neues Binding vom Empfänger und vorbei war der Spuk.

    Wünsche Dir mehr Glück beim nächsten Mal

    Grüße
    Pedro
    [FONT="Book Antiqua"]Oldies, but Goldies....[/FONT]

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    • Schorch62
      Schorch62

      #3
      AW: Rotorblattbruch im Flug

      Guten Morgäääääähn,

      Zitat von PetJumper Beitrag anzeigen
      Nachdem ich ein ziemlich zackiges Manöver fliegen musste, um dem heranrasenden Boden auszuweichen...

      Als ich den Heli dann mit einem kräftigen Pitchstoß wieder in den Himmel befördern wollte, kippte er über Roll nach links ab
      also Peter, du machst ja Sachen...

      Mir ist etwas aufgefallen. Du schreibst nix von laut knatternden Blättern, und genau das wäre nach einem Bruch im Flug zu hören geesen. Als mir bei einem Abfangmanöver ein Blatt in der inneren Struktur angeknackst ist, hat´s geknattert und der Heli war unruhig, als Paddler aber noch ganz bequem steuerbar. Das Blattgeräusch hatte sich insgesamt sehr deutlich verändert. Davon hättest du doch sicher geschrieben, wenn sich das bei dir anders angehört hätte?

      Zitat von Don.Pedro Beitrag anzeigen

      Eine kurze Fehlfunktion an der Elektronikkomponente kann auch nie ausschließen, auch wenn im Nachhinein da wieder alles funktioniert und auch nicht immer gleich reproduzierbar ist, kann theoretisch auch am FBL-System gelegen haben.
      Was da auch immer der Auslöser gewesen sein mag.
      Hatte ähnliche "Zicken" am µRondo meines 600er, TS immer leicht weggekippt. Akkuwechsel neues Binding vom Empfänger und vorbei war der Spuk.
      Es wird zu oft auf die FBL-Systeme geschimpft, dabei liegt die Fehlerquelle oft woanders. Nämlich beim BEC. Bei den Align Supercombos genügt es oft, ein stärkeres Heckservo zu verbauen, um das BEC bei mehreren harten Manövern zum aussteigen zu bringen. Teilweise genügen mehrere sehr eng geflogene Kurven dafür.

      Peter - 6S, das ist ´ne Hausnummer, welches BEC werkelt in deinem Heli, und wie wird es versorgt? Hast du die Align Supercombo-Servos drin? Ich bin zu 90 % sicher, daß es ein BEC-Ausstieg wegen der hohen Anlaufströme der Servos bei deinen Manövern war. Die Align und Savöx Servos sind kräftig und schnell, diese Leistung kostet halt Strom. Wobei man die Anlaufströme kaum loggen kann, das geht nur mit einem Oszilloskop. Und da stellt man fest, daß Stromspitzen von 2 A pro Servos beim anlaufen unter hoher Last zustande kommen. Auf der Taumelscheibe sind das Peaks von 6 A, und das Heckservo muß in diesem Moment auch kräftig steuern, um den Pitchstoß und das entstehende Gegendrehmoment auszugleichen. Da kommen schonmal 8 A Peak zusammen, die das BEC hoch belasten.

      Leider fliegt bei einem Crash fast immer der Akku weg, so kann man also nicht wissen, ob der Empfänger einen Brownout angezeigt hat.

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      • PetJumper
        PetJumper

        #4
        AW: Rotorblattbruch im Flug

        Zitat von Schorch62 Beitrag anzeigen
        Peter - 6S, das ist ´ne Hausnummer, welches BEC werkelt in deinem Heli, und wie wird es versorgt?
        Hi Schorch,

        vielen dank für deine Informationen. Ich bin noch ziemlich am Anfang meiner Heli-Karriere, und von der Elektr(on)ik verstehe ich meist nur Bahnhof. Da hilft mir die Community extrem.

        Nun zum Set-up. Ich fliege 2*3s Akkus seriell mit 1.000 mAh auf dem 1.700 KV Motor von Align. Die Servos sind Align DS 410M an der TS und ein Futaba S9257 am Heck. Mein BEC steckt im Roxxy 940-6 und sollte ohne weiteres mit dem Strom umgehen können. Was denkst Du?

        Mein Akku ist natürlich auch weggeflogen, aber loggen kann ich mit meiner mx12 HoTT eh nichts, oder?

        Die Blätter haben nicht hörbar geknatter, aber das Ganze ist auch ca. 300 bis 100 Meter weit weg von mir abgelaufen (ja - ich fliege immer mit Fernglas ;-)). Ich vermute, dass der tatsächliche Durchbruch erst unmittelbar vor dem Absturz passiert ist. Man kann dem Blatt ansehen, dass es zuerst an der Vorderkannt aufgebrochen ist und sich dann wie ein Windbeutel aufgebläht hat, bis dann auch die Hinterkante durch den Luftrdruck aufgeplatz ist. Die dabei entstanden plötzliche Bremswirkung erklärt auch die eigenartige Beschädigung durch "Rückwärtslaufen" an den Auswuchtstreifen innen hinten.

        Viele Dank und schöne Pfingstflüge!
        Peter

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        • PetJumper
          PetJumper

          #5
          AW: Rotorblattbruch im Flug

          Zitat von Don.Pedro Beitrag anzeigen
          Aber ein 450er mit 6s Antrieb ist ja auch keine gemütliche Sonntagsnachmittag-Cruiser-Maschine
          Hey Pedro,

          war ja auch Samstag, und auf Cruisen steh ich eh nicht - harr harr ...

          Nun ohne Spaß: ich bin als Ahnungsloser zu freakware reingelaufen und habe nach einem "Align Motor für den 450 Pro" gefragt. Da alle anderen vergriffen waren, hat mit der Verkäufer meines Vertrauens dann dieses 1.700 KV Teil ausgehändigt (der sich äußerlich vom dem schnelleren nicht unterscheidet). Als ich ihn dann eingebaut hatte, wurde mir klar, dass KV für U/Volt steht, weil mein Heli selbst mit 100% Regleröffnung keinen Hüpfer machte (bin noch in der Learning-by-Doing Phase des Heli-Sports).

          Dann habe ich auf 6s umgerüstet, und jetzt geht das Teil wie die Lutzi (fast so gut wie mein 600er mit 12s), und zwar volle 6 Minuten mit über 30% Rest im Akku. Macht wirklich Laune!

          Guten Gruß
          Peter

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          • Schorch62
            Schorch62

            #6
            AW: Rotorblattbruch im Flug

            Roxxy 940-6 BEC: 3A Dauer, kurzzeitig 5 A, das halte ich persönlich für FBL mit den Align Servos für absolut unzureichend. Rechne getrost mit 500 mA pro Digiservo unter Last als Dauerstrom bei FBL, da hast du nicht mehr viel Reserve zum kräftig reinlangen. Selbst wenn die Servos beim anlaufen unter Last nur 1 A ziehen würden, wären das für alle Servos schon 4 A kurzzeitig. Empfänger und Gyro ziehen auch noch Strom, für die kannst du getrost 200 mA veranschlagen. Laß nur eine Anlenkung etwas schwergängig sein und du langst mehrmals herzhaft in die Knüppel, schon steigt zuverlässig entweder der Empfänger oder das 3G aus - oder beides. Das nach links wegkippen ist nach meinen Erfahrungen typisch für ein 3G, das wegen Unterspannung aussteigt.

            Wenn das Rotorblatt im Flug aufgegangen wäre, den Knall hättest du garantiert noch vor dem Einschlag des Helis gehört. Das knallt lauter als ein Gewehrschuß eines Jägers in gleicher Entfernung.

            Ich rate dir zu einem Western Robotics oder Helitron BEC mit mindestens 6 - 7 A Dauerbelastbarkeit.

            Hercules Super Mini BEC G2 - World-of-Heli

            Hercules Super BEC 14S Lipo 10 Ampere - World-of-Heli

            Hochleistungs BEC 5/3 A - World-of-Heli <<< 7.5 A Version!

            Beim BEC sollte man nicht geizen, die Stromversorgung des Empfängers und FBL-Sestems ist für den Heli eine Frage des überlebens. Und ruhig die niedrige Spannung von 5.3 Volt einstellen beim Western Robotics, höhere Spannungen bringen nur den 3D-Profis etwas und steigern den Stromverbrauch der Servos. Niedrigere Spannung bedeutet für die Servos eine längere Lebenserwartung und weniger Stromverbrauch, während die Stellgeschwindigkeit nur im 100stel Sekunden Bereich nachläßt.

            Lies bitte folgenden kurzen Thread in einem Nachbarforum:

            3GX Regelfehler? http://rchelitreff.iphpbb3.com

            Da war ein BEC mit nur 3 A Dauer und 5 A kurzzeitig schuld an Aussetzern des 3GX. Ich habe mit mehreren Align FBL-Supercombos, die ich für Kollegen flügge gemacht habe, auch solche Aussetzer bei "Trockentests" auf dem Basteltisch erlebt. Auch sind mir Servos mit den Align 6 Volt BEC-Spannung beim Taumelscheibe einstellen verreckt. Da habe ich beim Western Robotics BEC für 450er und 500er FBL-Helis sicher mit "Kanonen auf Spatzen geschossen", aber da fällt kein Heli mehr aus ungeklärten Ursachen oder "FBL-System-Aussetzer" runter. Mit 5.3 Volt ist mir als Bonus auch kein Align-Servo mehr verreckt.

            Für einen einen 450er Paddelheli genügt das Roxxy BEC locker. Bei 500er Paddelhelis mit Analogservos reicht das auch, bei Digis kommt da mindestens ein 5 A rein. Wie gesagt, für Paddler. Bei FBL mindestens das doppelte.

            Die MX-12 HoTT sollte doch auch Daten loggen können?

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            • PetJumper
              PetJumper

              #7
              AW: Rotorblattbruch im Flug

              Zitat von Schorch62 Beitrag anzeigen
              Ich rate dir zu einem Western Robotics oder Helitron BEC mit mindestens 6 - 7 A Dauerbelastbarkeit.
              Danke, Schorch - wollte gerade raus zum Fligen, als ich deinen Post bekam. Jetzt bleibe ich am PC und bestelle mir das Helitron. Und für die Laien unter uns: kann ich es zusammen mit dem Roxxy verwenden?

              Gilt dasselbe für meinen Trex 600 EFL (3GX, Align Servos, Align BEC, Roxxy Opto Regler)?

              Viele Grüße
              Peter
              Zuletzt geändert von Gast; 27.05.2012, 10:59.

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              • Schorch62
                Schorch62

                #8
                AW: Rotorblattbruch im Flug

                Hi Peter,

                du mußt beim Roxxy mit BEC nur das rote Kabel in der Leitung zum Empfänger trennen, am besten indem du den Steckkontakt aus dem Gehäuse löst und gut mit Schrumpfschlauch isolierst. Aus dem Gehäuse lösen geht mit einer Stecknadel ganz einfach, die Plastiknase an einer Seite etwas anheben, Steckkontakt raus, fertig.

                Beim 600 EFL weiß ich nicht, was da für Servos dabei sind und wieviel Strom die ziehen können. Ich habe nur die Meßwerte der Align Servos von 450er und 500er Helis, und die können mit bis zu 2 A Anlaufstrom kräftig reinlangen. Beim 600er sollte das BEC meiner Meinung nach 10 A liefern können bei mindestens 15 A Peakbelastbarkeit. Das Align ist meines Wissens nach nur eine 6 A Ausführung. Einer meiner Kollegen fliegt einen älteren 600er Dino FBL und hat das Western Robotics Hercules BEC direkt am Flugakku mit dran:

                Hercules Super BEC 14S Lipo 10 Ampere - World-of-Heli

                Ihn habe ich mit meinem "BEC-Leistungswahn" angesteckt, nachdem er 2 Abstürze aus ungeklärter Ursache hatte. Seitdem ist Ruhe und der Heli fliegt einfach nur, ohne die geringsten Störungen zu zeigen.

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                • PetJumper
                  PetJumper

                  #9
                  AW: Rotorblattbruch im Flug

                  Zitat von Schorch62 Beitrag anzeigen
                  du mußt beim Roxxy mit BEC nur das rote Kabel in der Leitung zum Empfänger trennen, am besten indem du den Steckkontakt aus dem Gehäuse löst und gut mit Schrumpfschlauch isolierst. Aus dem Gehäuse lösen geht mit einer Stecknadel ganz einfach, die Plastiknase an einer Seite etwas anheben, Steckkontakt raus, fertig.
                  Schorch,

                  Super - vielen Dank - mit Steckern habe ich schon operiert und auch mit den Winzlingen kann ich umgehen - besitze sogar die Spezialzange für neue Kontakte.

                  Freut mich - hab ich wieder was zu basteln, und kann ein weiteres Risiko ausmerzen.

                  Das 600er Align BEC kann tatsächlich nur 6A. Die Servos sind die DS 610 (12 kg-cm bei 6V) an der TS und das DS 650 (5 kg-cm bei 6V) am Heck. Egal, was die ziehen - ich bleibe Pfingsten am Boden und rüste auf! Es hatte nämlich gestern in der Sonne locker 35° C.

                  Viele Grüße
                  Peter

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                  • Schorch62
                    Schorch62

                    #10
                    AW: Rotorblattbruch im Flug

                    Das ist vernünftig. Meiner Meinung nach sind die meisten FBL-Abstürze wegen aussteigender Stabis auf die Stromversorgung zurückzuführen. Auch Regelfehler wie eine plötzlich wegwandernde Taumelscheibe lassen sich oft mit einem stärkeren BEC beheben.

                    Daß sehr knapp dimensionierte BEC´s in den Combos verkauft werden, hat seine Gründe. Jeder will immer mehr und immer billiger, also gibt es billiger, es wird eingespart. Leider bleiben dabei ein paar Helis als Opfer auf der Strecke.

                    Und jetzt geht´s raus auf den Modellflugplatz, bissel Heli und Fläche fliegen. Bis heute Abend
                    Zuletzt geändert von Gast; 27.05.2012, 11:46.

                    Kommentar

                    • PetJumper
                      PetJumper

                      #11
                      AW: Rotorblattbruch im Flug

                      Zitat von Schorch62 Beitrag anzeigen
                      Das Align ist meines Wissens nach nur eine 6 A Ausführung.
                      Sorry, edit-Zeit war schon vorbei.

                      Würde es für den 600er helfen, wenn ich als Notlösung den Step-down voltage regulator (von 6 V auf 4,8 V) nutze? Sinkt dadurch der Stromverbrauch? Mit dem 600er fliege ich sehr zahm und vermeide schnelle Manöver.

                      Vielen Dank,
                      Peter

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                      • Schorch62
                        Schorch62

                        #12
                        AW: Rotorblattbruch im Flug

                        Zitat von PetJumper Beitrag anzeigen
                        Würde es für den 600er helfen, wenn ich als Notlösung den Step-down voltage regulator (von 6 V auf 4,8 V) nutze? Sinkt dadurch der Stromverbrauch? Mit dem 600er fliege ich sehr zahm und vermeide schnelle Manöver.
                        Ja, das senkt den Stromverbrauch der Servos und bei einem zahmen Flugstil sollte da nix passieren. Schlimm sind nur blitzschnelle Manöver, die belasten die Servos und dann langen die im Stromverbrauch mal kurz und kräftig zu.

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                        • SoloPro
                          Senior Member
                          • 09.01.2011
                          • 2209
                          • Norbert

                          #13
                          AW: Rotorblattbruch im Flug

                          Hallo Peter,
                          habe mir dein Video vom Blatt mal angeschaut, ab 7sec sieht man an der Vorderkante eine Beschädigung, die meiner Meinung nach von einen stumpfen Schlag herrührt. Dadurch dürfte das Blatt aufgebrochen sein.

                          Das mit den überforderten internen BECs hab ich ja schon häufiger gelesen, allerdings hat es nie dazu geführt, dass ich mir ein externes eingebaut habe. Jetzt bin ich wieder am ßberlegen. Habe einen Paddel 450er mit Digiservos und Roxxy 940-6 und einen 450er 3GX (das SuperCombo) mit dem Align Serien-ESC. Bisher gab es noch keine Probleme, aber wer will schon erst einen Absturz haben, bis man dann doch ein BEC einbaut.

                          Gruß Norbert
                          Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren. (Berthold Brecht)

                          Kommentar

                          • PetJumper
                            PetJumper

                            #14
                            AW: Rotorblattbruch im Flug

                            Zitat von SoloPro Beitrag anzeigen
                            ab 7sec sieht man an der Vorderkante eine Beschädigung, die meiner Meinung nach von einen stumpfen Schlag herrührt.
                            Hi Norbert,

                            habe mir das Blatt unter der Lupe angeschaut. Es ist durchaus möglich, dass Du mit deiner Vermutung recht hast. An der Stelle sind minimale Erd- und Grasspuren zu sehen, allerdings nur unterhalb bzw. exakt bis zur Blattebene. An der Oberkannte ist rein garnichts zu sehen.

                            Das wäre ein weiterer Hinweis auf den Ausfall des BEC oder einer anderen Komponente der Elektronik. Werde das stärkere BEC einbauen und dann mal wieder ein paar Kraftübungen veranstalten - mal abwarten, was passiert.

                            Viele Grüße
                            Peter

                            Kommentar

                            • JMalberg
                              RC-Heli TEAM
                              • 05.06.2002
                              • 22636
                              • J
                              • D: um Saarbrücken drum rum

                              #15
                              AW: Rotorblattbruch im Flug

                              Ich meine auch, dass es kein Blattabriss in der Luft war, denn dabei zerreißt es förmlich den Heli wie mit einer Sprengladung.

                              Ich tippe da auch auf eine andere Ursache.
                              Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten oder nachfragen!
                              Der Dunning-Krueger-Effekt ist immer und überall!

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