Verständnisfrage wegen Rotorblätter wuchten...
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AW: verständnisfrage wegen rotorblätter wuchten...
Der Beweis steht in #14. Ich habe ihn zwar nicht nachvollzogen, aber solange ihn niemand widerlegt, glaube ich einem User, der seit 6 Jahren im Geschäft ist!Welche Meinung habt Ihr dazu?
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AW: verständnisfrage wegen rotorblätter wuchten...
Das ist ja abenteuerlich, was man hier liesst.Zitat von Tom_1975AQ Beitrag anzeigenDa bleiben ein paar Gramm
Wieviel sind denn diese "paar Gramm", beschleunigt auf 2500 und mehr Umdrehungen an kleineren Helis? Kann das bitte einer der anwesenden Physiker nachrechnen und posten?
Leute, den Wuchtwaufwand macht man für ein Blattpaar genau einmal. Wo ist nun das Problem, auf Gleiches Gewicht UND Schwerpunkt zu achten? ist doch nicht so kompliziert, Euer Heli dankts Euch.
Bitte erst denken, dann schreiben.
Grüße
Markus
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AW: verständnisfrage wegen rotorblätter wuchten...
Das ist Unsinn, denn das Gegengewicht rotiert an genau der Stelle, die der Schwerpunkt des anderen Blatts vorgibt.Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigenMich hat das Argument mit den Windkraftwerken überzeugt, dass der Schwerpunkt wurscht sein muss. Sonst würden die mit nur 1 Blatt ja umfallen!
Grüße
Markus
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AW: verständnisfrage wegen rotorblätter wuchten...
Das Blatt und das Gegengewicht haben völlig unterschiedliche Schwerpunkte. Und das ist für jede Drehzahl offensichtlich egal. Also müssen die Schwerpunkte drehzahlunabhängig nicht gleich sein.Zitat von Markus 'nurmalso' Pillmann Beitrag anzeigenDas ist Unsinn, denn das Gegengewicht rotiert an genau der Stelle, die der Schwerpunkt des anderen Blatts vorgibt.
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AW: verständnisfrage wegen rotorblätter wuchten...
Hallo,
das ist ja mal wieder eine Typische Diskusion: "es kann doch nicht was falsch sein was ich seit Jahren mache. Jeder darf gerne glauben was er will aber Fakt ist nunmal, dass das statische System dem dehneden System in nichts nachsteht. Es ist auch nicht falsch bei den Rotorblättern den Schwerpunkt anzupassen, es ist nur unnötig.
Die Aussage :
>>
Das ist Unsinn, denn das Gegengewicht rotiert an genau der Stelle, die der Schwerpunkt des anderen Blatt vorgibt.
Ist leider Physikalisch falsch. Das kann man glaube oder auch nicht ist aber so. Das Gegengewicht wird bestimmt durch:
m1 x r1 = m2 x r2
Also Masse x Radius.
Bestes Beispiel dafür ist das Autoreifen wuchten oder glaubt jemand dass der Fehlerhafte Schwerpunkt einer Autoreifen immer am Felgeninneren ist, oder das man nur mit einer Geschwindigkeit fahren darf?
Was aber richtig ist das wenn man den Schwerpunkt ermittelt man den Einfluss der Längenunterschied der Blattwage gegenüber den Blatthaltern nicht hat.
Grüße
Tom
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AW: verständnisfrage wegen rotorblätter wuchten...
@Taumel, da wir keinen Einblattrotor fliegen, ist der für uns mal uninteressant.
Beim typischen Zweiblattrotor ist es dennoch noch immer so, dass durch den Blattschwerpunkt die Wendigkeit des Heli bzw der Rotorebene beeinflusst wird.
Teste selbst mit einem Fahrradreifen, an dem Du den Schwerpunkt veränderst (Gewichte in den Speichen zum Beispiel). Schwerpunkt innen, höhere Wendigkeit.
ßbertragen auf unser Zweiblattsystem ist es doch mal ganz einfach so, dass wir bei zwei unterschiedlichen Blättern auf einem Rotor zwei verschieden wendige Rotorkreisflächen erzeugen, was erhebliche Biegemomente auf die Blattlagerwelle bringt. Wollen wir das?
Das ist streng logisch und unsere Physiker mögen das mit schicken Formeln, die hier 99% eh nicht verstehen, belegen. Oder eben auch nicht.
Es ist aber Grundwissen, das der Schwerpunkt die Wendigkeit beeinflusst. Und eben genau darum ist es so wichtig, das beide Blätter den Schwerpunkt an der gleichen Stelle haben.
Um eine eventuelle Unwucht (Schüteln) gehts doch überhaupt nicht. Das dies nicht gegeben ist, wenn beim Auswiegen der Blatthalter berücksichtig wurde, haben wir ja schon gelernt.
Aber fliegt weiter, ich bin ja nicht in der Nähe, wenn die BLW mal die Scherkraft nicht mehr aufnehmen kann.
Grüße
Markus
@Tom, für den reinen Massenausgleich mag es unwichtig sein. Aber wir reden nicht von einer Windkraftanlage, die sich einfach nur dreht. Wir reden über einen Rotor am Heli, der für die meisten von uns maximale Wendigkeit bringen und dabei nicht auseinander reissen soll.
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AW: verständnisfrage wegen rotorblätter wuchten...
Hallo
Leider ist diese aussage auch nicht korrekt
Die Wendigkeit der Rotorebene häng vom Schwerpunkt des Systems ab und nicht vom Schwerpunkt eines Blattes.
200g x 500mm = 400g x 250 mm
Selbst bei diesem System ist die Wendigkeit der beiden Blätter gleich. Das Blatt mit dem weiter innen liegenden Schwerpunkt muss dafür mehr Masse auf einem Kürzeren Hebel beschleunigen.
Auch dass kann hergeleitet werden. Ich lasse das aber jetzt. nur so viel:
Formel für die Bescheinigung:
Kraft ist Masse x Beschleunigung
F = m x a
Formel für die Hebelkraft
M = Drehmoment
L = Länger des Hebels
Fg = Kraft am Hebelende.
M = L x Fg
Wenn man die Formel ineinander einsetz kürzt sich wieder die Länge
P.S. Die Physikalischen Formeln die ich angeführt habe sind mechanische Physik aus der Realschule.
Grüße
Tom
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AW: verständnisfrage wegen rotorblätter wuchten...
Das Problem dieser Diskussion ist, dass Naturgesetze mit Bauchgefühl in Konkurenz stehen.Zitat von Tom_1975AQ Beitrag anzeigenWenn man die Formel ineinander einsetz kürzt sich wieder die Länge
P.S. Die Physikalischen Formeln die ich angeführt habe sind mechanische Physik aus der Realschule.
Grüße
Tom
Die hier besprochenen Formeln gelten so für die Unwucht (ausgelöst durch unterschiedlich schwere Rotorblätter) mit einer Drehung um die Rotorachse! Da dürfte es keine Diskussion mehr geben. Selbst wenn ich die Formeln genauer mache, mit Summen von Massen und Momenten oder einem Integral über �.. . Das Ergebnis ist immer dasselbe.
Aber die skeptischen Kritiker haben auch recht, wenn Sie sagen, mein Gefühl sagt mir was anderes, denn es gibt ja mehr mechanische/dynamische-Momente, als nur diese eine Unwucht. Je nach dem welches dieser Momenten dann betrachtet wird, ergeben sich durch die Geometrie der Massenverteilungen und Hebellängen, durchaus Momente, die eine Rolle spielen können.
Die Frage, die sich dann stellt, ist, welche Momente treten wann auf und vor allen wie groß sind sie?
Und vor allem, sind sie so groß, dass ich sie berücksichtigen muss, oder sind sie so klein, dass ich sie vernachlässigen kann?
Diese Momente, allso alle Drehungen um Achsen, die nicht die Rotorachse ist, hängen aber definitiv vom Flugstiel ab.
Als Ingenieuer vermute ich, dass diese Kräfte vernachlässigbar klein sind, da- wir ja keine -einblättrigen- Rotoren (denen mit Gegengewicht) montiert haben (also große asymetrie), sondern trotz kleiner Fertigungsunterschiede ziemlich symetrische Rotorblätter.
- Die Drehzahl um die Rotorachse deutlich höher ist, als die Drehzahl um andere Achsen.
Aus diesen Fakten kann sich jetzt jeder sein eigenes Urteil bilden â?¦.Blade mCPx + DX6i
miniTitan 325e + FF7
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AW: verständnisfrage wegen rotorblätter wuchten...
Schlüter, Kavan u. Graupner hatten in den 70er Jahren auf die Bedeutung u. Wichtigkeit des dynamischen u. statischen Auswuchten der Rotorblätter hingewiesen u. mit Beispielen beschrieben, wie man da vorgeht.
Ich habe mich seit Jahren daran gehalten u. wuchte die Blätter, ( wenn überhaupt erforderlich )
Nach diesem Prinzip aus:
1.) Die Blätter werden mit einer 4 mm Gewindestange so verschraubt, dass die Endleiste nach unten zeigt.
2.) Die Blätter werden so auf einer ebenen Fläche gerade ausgerichtet.
3.) In diesem Zustand werden die Blätter mit der Achse auf eine Vorrichtung gelegt, wo sie sich auspendeln können.
4.) Das leichtere Blatt wird markiert.
5.) Nun werden beide Blätter mittels einer 10mm Welle auf gleichen Blattschwerpunkt vermessen.
6.) Auch hier wird die leichtere Blattseite markiert.
7.) Das leichtere Blatt sollte nun an der leichteren Blattseite beschwert werden.
8.) Ist dadurch der Blattschwerpunkt gleich, muss noch einmal Punkt 1 bis 4 durchgearbeitet werden.
9.) Sollte nun ein Blatt leichter sein, wird das gesamte Blatt an der Unterseite mit Klarlack bis zum Ausgleich besprüht.
Danach sind die Blätter STATISCH u. DYNAMISCH 100% gewuchtet.
Gruß
Rolf
Ich habe die Bilder von einem Blattpaar M-Blades gemacht, wo ein Auswuchten nicht erforderlich war.
Bild 5 u. 6 zeigen, wie sich ein 3 cm Tesafilm, mal links, mal rechts aufgeklebt, auswirkt.MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.
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hier noch welcheMC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.
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AW: verständnisfrage wegen rotorblätter wuchten...
Robert hat ja schon gesagt, dass er nach jahrelanger Erfahrung erkannt hat, wie wichtig es ist, dass beide Blätter GLEICH SCHWER sein müssen u. den GLEICHEN SCHWERPUNKT haben MßSSEN .Zitat von Tom_1975AQ Beitrag anzeigenMan sieht an diesem einfachen Beispiel das auch bei unterschiedlicher Drehzahl das Gewicht und der Blattschwerpunkt nicht gleich sein müssen.
dem ist nichts hinzuzufügen
RolfMC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.
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Leider hat er die Argumente dazu vergessen, sie wären interessant gewesen.Zitat von Rolli Beitrag anzeigenRobert hat ja schon gesagt, dass er nach jahrelanger Erfahrung erkannt hat, wie wichtig es ist
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Als die ersten Hubschraubermodelle entwickelt u. verkauft wurden, hat KEINER danach gefragt, "WARUM müssen Blätter gewuchtet werden ?"Zitat von Taumel S. Beitrag anzeigenLeider hat er die Argumente dazu vergessen, sie wären interessant gewesen.
Kavan hat dazu eine ganze Seite der Erklärung abgegeben, Schlüter hat sich bemüht, alles zu erlklären, Graupner schreibt u.a.
ich zitiere : " Die Lage des Blattschwerpunktes muß genau gleich sein.Dazu die Blätter über einem Lineal GENAU auswiegen.
Ua. der Hinweis : " 1 Gramm Gewichtsunterschied zwischen den Rotorblättern ergibt bei 1.000 U/Min. ca. 400 Gramm Unwucht. Zitat Ende
Jetzt können ja die Physiker mal ausrechnen , was das bei 2.000 U/Min. ausmacht.
Ist das ein passendes Argument für Dich ?
Gruß
RolfAngehängte DateienZuletzt geändert von Rolli; 25.05.2012, 20:46.MC 22, IISI V2 und Einzelzellenüberwachung sind meine treuen Begleiter.
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Nein, weil du Gewicht und Schwerpunkt wieder einmal verwechselst bzw. vermischt!Zitat von Rolli Beitrag anzeigenIst das ein passendes Argument für Dich ?
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Da ich durch meinen China-Heli (KDS 450S) einschlägige Erfahrungen habe, gebe ich hier auch mal meinen Senf dazu: die Serienblätter haben einen deutlich unterschiedlichen Schwerpunkt, das war auch mit 15 Tesastreifen (am leichteren Blatt innen, am schwereren Blatt außen angebracht) nicht zu beheben.
Beim Hochlaufen hatte ich keine Unwuchtprobleme. Beim Einstellen des Spurlaufs bin ich dann gescheitert - das markierte Blatt lief je nach Pitch mal höher, mal tiefer als das andere. Ich kann mir gut vorstellen, daß das die BLW belastet.
Ich bin dennoch geflogen. Immerhin waren es meine ersten Schwebeübungen. Wenn man nur schwebt und Nick und Roll nur leicht zum Korrigieren, kann die BLW den bei diesem "Flugstil" eher geringen Kräften wohl trotzen. Sie hat gehalten.
Ich hab die Blätter dennoch gegen bessere ausgetauscht, mit exakt gleichem Schwerpunkt. Was soll ich sagen, der Spurlauf ist nun messerscharf. Ich werde die KDS-Originalblätter vielleicht nochmal notfallmäßig verwenden, wenn ich grad keine anderen mehr habe (man produziert ja auch Schrott als Anfänger), aber nur für Schwebeübungen und leichten Rundflug, ohne Knüppeln. Irgendwann werde ich sie nur noch zum Farbe anrühren verwenden.
@Taumel: wenn auf einer Seite nur ein Gegengewicht plaziert wird, das keinen Auftrieb erzeugt, kann man mitunter auf den gleichen Schwerpunkt verzichten. Bei zwei Rotorblättern ruinierst Du Dir auf alle Fälle den Spurlauf und belastest die BLW, ich gebe Dir mein Wort drauf. Auch wenn ich erst Anfänger bin...ich hab's ausprobiert...
Gruß
ThomasCEs könnt' alles so einfach sein - isses aber nicht
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