Moinmoin,
der 450 GT ist ok, mit Glück erwischst du einen, der aus der Box heraus einwandfrei ist. Mit etwas Pech... nun, dann ist der Werkzeugkasten gefragt.
Motor ist ok, 3550 KV Version mit 10er oder 11er Ritzel paßt gut, 2500 KV mit 13er oder 14er. Letzteres ist wegen des größeren Ritzels und der geringeren Motordrehzahl laufruhiger.
Corona Servos, da bin ich bekanntes Kind, manche sind einfach Schrittschaltwerke und laufen ncht anständig. Für einen 450er Paddelheli setze ich sehr gerne das 450er Servoset von RC-Toy bei 5 Volt Versorgungsspannung ein.
Zu den Reglern kann ich nicht viel sagen, die kenne ich nicht. Governor und Sanftanlauf der China-Regler traue ich nicht so recht, nur die neuen Helidrive reizen mich zu einem neuen Versuch. Sollen wie YGE funktionieren und die Features entsprechen den YGE. Ansonsten halt 40 A robbe Roxxy + Progbox, bewährt und im Verhältnis günstig, dabei schon hochwertig. Governor und Sanftanlauf gut. Finger weg vom Superbrain, der ist bestenfalls als Steller brauchbar und selbst da ist er mir verreckt, weil er immer wieder glühend heiß wurde.
GA-250 Gyro, bei mir funktionieren die, sind aber in Verbindung mit Spektrum problematisch. Die Dinger initialisieren schneller als die meisten Spektrum-Empfänger und können dabei versehentlich auf die Werkseinstellung resetten. Der KDS 820 ist eine gute Alternative für verhältnismäßig wenig Geld.
Zu den Orange Spektrum-kompatiblen Empfängern habe ich von Spektrum-Piloten viel Gutes gehört, kann da als Futaba-Pilot nix weiter zu sagen als daß ich die Teile bei Kollegen in einwandfreier Funktion erlebt habe.
Akkus sind ok, fliege selbst die 20C Typen und die werden bei mir maximal handwarm bei Flugzeiten um die 10 Minuten. Zum schweben und Rundflug lernen sehr gut geeignet, leichter Kunstflug geht damit auch noch.
Voltage Protector: solange das BEC genug Leistung bringt, ist der nicht notwendig. Als zusätzliche Sicherheit schadet der nicht, bei einem 6-Kanal Empfänger kannst du ihn mit dem Kabel des Reglers zum Empfänger hin zusammen schließen. Bitte keine zusätzlichen Steckverbindungen, löten.
Lader: da vertraue ich nach eigenen, teilweise schlechten Erfahrungen nur noch den Marken robbe, Hyperion und Junsi. Mit denen hatte ich nie Probleme. Das Ladegerät wird dich längere Zeit begleiten, also solltest du dort etwas mehr investieren und weniger auf den Preis achten. Einen Hobbyking Lader mit Netzteil aus Hongkong wirst du auch kaum durch den Zoll bekommen, kann auch schon ohne Netzteil ein Problem werden.
Was du mitbestellen solltest, ist etwas Werkzeug. Die Turnigy 1.5 mm Inbusschrauber beispielseise, die halten den Aufbau von 3 - 4 Helis durch, dann kann man die etwas nachschleifen. Du brauchst 2 Stück davon für die Inbusschrauben der Blattlagerwelle. 1 oder 2 Stück in Reserve schaden nicht. Außerdem je 1 in 2.0 und 2.5 mm, damit bist du für die nächste Zeit gut gerüstet.
Rotorblätter: wenn du nicht viel Streß mit den Blättern haben möchtest, dann weg mit den beiliegenden Latten. Die können unter Umständen innere Strukturfehler von der Verarbeitung haben. Die 325er Align Holzis sind gut und lassen sich mit ein wenig auswuchten - manchmal passen die sogar aus der Tüte heraus - prima fliegen. Später kannst du Helitec oder Blattschmied nehmen.
Mittelfeste Schraubensicherung brauchst du noch, die solltest du aber nicht aus China kaufen. Besser sind hier das teure Loctite oder Uhu, es gibt auch günstigere Marken, die gut funktionieren. Wichtig ist: mittelflüssig, blaue Farbe. Außerdem etwas Fett für die Dämpfungsgummis, ich nehme hier harz-und säurefreie technische Vaseline. Die greift weder Kunststoffe noch Gummi an und ist hautfreundlich. Ein bißchen harz-und säurefreies Nähmaschinenöl ist oft nützlich, um die Rotorwelle im Bereich der Taumelscheibe ganz leicht einzuölen, ebenso die Heckrotorwelle im Bereich der Steuerbuchse.
Flybarless würde ich erstmal lassen, ein leichtgängiger und richtig eingestellter Paddelkopf fliegt sich gut und du gewöhnst dich daran, daß so ein Heli etwas instabil ist. Du lernst, den Heli manuell auszusteuern und zu fliegen. Damit hast du eine grundsolide Basis und kannst später immer noch den nächsten Heli gleich als FBL aufbauen.
Was du dir noch zulegen solltest, falls nicht vorhanden: eine Feinwaage. Sie sollte auf hundertstel Gramm genau sein und dient dazu, Paddel, Heckrotorblätter und Blatthalter auszuwiegen. Damit kannst du einen vibrationsfreien, sehr ruhigen Lauf des Helis erzielen und der ist sehr wichtig.

der Mensch baut ein HK, da glaube ich kaum, dass er dann eben 300 für einen Junsi ausgibt.... Man bekommt aber einen Graupner Quad Lader für ca. 120 €, ist für einen 450er völlig ausreichend. Habe mich vor kurzem auch mit der Fragestellung "Welcher Lader" gequält. Ist halt ein Robbe geworden, bin zufrieden

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