Rotorwellen-Ermüdungsbruch

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  • TheManFromMoon
    Gesperrt
    • 23.09.2005
    • 1633
    • Christian
    • 23714 Bad Malente

    #16
    AW: Rotorwellen-Ermüdungsbruch

    Moin,

    sieht aus wie ein TDR Rotorkopf.

    Irgendwie ist mir so das es da schonmal Probleme mit gebrochenen Wellen gab?!
    Ich meine die Wellen waren zuerst hohlgebohrt, und diese brachen schonmal ab.
    Inzwischen sind es wieder Vollwellen, die brechen nicht mehr so schnell.
    Nun aber anscheinend doch wieder?!

    Gruß
    Chris

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    • -Thomas-Logo
      Gesperrt
      • 07.05.2011
      • 100
      • Thomas

      #17
      AW: Rotorwellen-Ermüdungsbruch

      Hi, so was hab ich doch schon mal in ähnlicher Weise gesehen.
      Angehängte Dateien

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      • Andreas Perzl
        VIRA
        Hersteller
        • 27.09.2009
        • 3068
        • Andreas
        • Rgbg

        #18
        AW: Rotorwellen-Ermüdungsbruch

        Zitat von TheManFromMoon Beitrag anzeigen
        Nun aber anscheinend doch wieder?!
        Wegen der einen Welle so ein Quatsch! Das ist doch keine Statistik, selbst wenns vor 5 Jahren schonmal vorgekommen ist!

        Beetlejuice hat doch schon alles gesagt was gesagt werden muss...Dafür Danke!
        ViRA, Because Best Vibration Is No Vibration: http://www.pean-engineering.com

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        • beetlejuice
          Senior Member
          • 18.02.2004
          • 1386
          • Günter
          • Weiz-Graz-Zeltweg

          #19
          AW: Rotorwellen-Ermüdungsbruch

          Mit einem reinem Mikroskop (Makro) wirst du auch nichts finden. Außer dein Kollege hat eine mehrjährige Erfahrung als Werkstoffprüfer
          Der arbeitet im Eisenbahnbau und hat schon mehrere Brüche untersucht (zumindest in seiner Firma). Mal sehen, was herauskommt. Ist eh nur Neugierde...

          Freu dich das der Heli so gut wie heil geblieben ist, bau eine neue HRW ein und geh wieder Fliegen.
          Naja, eigentlich sind von der Mechanik ja nur die Rotorblätter ganz geblieben, hehe

          Günter
          Erwin 5, Birdy DS, Su-35, Mig21
          1:4 Jet Ranger, Heli Baby NT, Agusta A109
          Jeti DS24

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          • LarsBraun
            LeoLipo.de
            Onlineshop
            • 24.08.2008
            • 900
            • lars
            • Leonberg

            #20
            AW: Rotorwellen-Ermüdungsbruch

            Auf dem zweiten Bild sieht das aus wie ein Spödbruch. Diese Welle war wohl ein bisschen zu hart. Unterstützt wird das ganze evtl. noch dadurch, dass die Welle ja nicht wirklich weit in den Kopf hinein ragt. Wenn da die Passung mal nicht wirklich 100% passt, bekommt man halt heftige Biegemomente auf die Welle...

            Ich denke, bei Dir war zum einen die Welle zu hart und evtl. Deine Bohrung im Kopf etwas zu weit (richtig angezogen?) oder die Welle zu dünn. Miss doch mal den Durchmesser auf ein 1/100. Die Kraft geht nur über die Passung, die Schraube muss nur Klemmen.
            Handvoll Grü�e, Lars
            VStabi mit bisschen Mechanik drum rum

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            • Deluxe1
              Senior Member
              • 27.05.2008
              • 1323
              • Philipp

              #21
              AW: Rotorwellen-Ermüdungsbruch

              Die Welle sieht aus, als ob sie durchgehärtet wäre...
              In dem anwendungsfall meiner meinung nach nicht wirklich angebracht. Der kram wird dadurch halt recht spröde und ohne einen flexiblen Kern passiert sowas. :/
              Mir sind bisher nur motorwellen gebrochen, da war auch jede komplett durchgehärtet. Die wechselnde Biegebelastung tut ihr übriges.

              Grüße,
              Philipp

              Edit: mein vorschreiber war schneller. die Passung hab ich vergessen.^^ wobei man glaub ich auch davon ausgehen kann, dass sich das geschlitzte zentralstück unter Belastung etwas verbiegt und die Biegung auf die Welle mehr richtung jesusbolt verschiebt.
              Im idealfall klemmt das zentralstück ja so weit, dass in dem Bereich keine Biegebelastung an der Welle auftritt...
              Zuletzt geändert von Deluxe1; 07.08.2011, 09:46.

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              • CE.TOM
                Member
                • 07.07.2004
                • 509
                • Thomas

                #22
                AW: Rotorwellen-Ermüdungsbruch

                Hallo,
                der geschlitzte bereich des Zentralstückes bietet der Rotorwelle aber auch wenig Führung.

                Die Führung findet also oberhalb der Bohrung auf wenigen Milimetern statt statt, und genau an diesen ßbergangsberich ist die Welle abgerissen.

                Optimal wäre eine zusätzliche Klemmung am Ende des geschlitzten Bereichs, dan könnte auch kein Ermüdungsbruch auftreten.

                Gruß Tom
                Vielflieger

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                • scrat
                  Senior Member
                  • 08.10.2008
                  • 2424
                  • Wolfgang
                  • Hangover

                  #23
                  AW: Rotorwellen-Ermüdungsbruch

                  Finde auch, sieht mehr nach Gewaltbruch aus. Es fehlen die typischen Muschellinien. Ein größeres Bild wäre nicht schlecht, unter rechts, das könnte schon ein Anriß sein, passt aber nicht so recht zur restlichen Bruchfläche.

                  Glaube auch eher, zu hart.
                  GruÃ?, Wolfgang

                  Pure Vernunft darf niemals siegen!

                  Kommentar

                  • idefix-1972
                    Senior Member
                    • 10.06.2007
                    • 2340
                    • Kai
                    • owl

                    #24
                    AW: Rotorwellen-Ermüdungsbruch

                    Zitat von beetlejuice Beitrag anzeigen
                    Ich dachte bisher, 12mm Rotorwellen sind etwas dick aufgetragen.

                    Nun ist mit heute aber eine 10mm Vollwelle beim 700er-Heli genau an der Bohrung für die Jesusschraube abgebrochen
                    Also meine persönliche Meinung ist diese:

                    Bei einem 700er Heli ist eine 10mm Welle auf Dauer nicht für geeignet. Gerade bei 3D treten Kräfte auf, die das Material schnell ermüden können. Und da ist die Stelle, wo der Jesusbolzen durchgeht schon fast eine Sollbruchstelle.

                    Ich hab das auch bei großen Scalern schon gesehen. Da waren auch 10mm Wellen verbaut, obwohl 12mm schon fast Pflicht sein sollten.

                    Tut mir wirklich leid um Deinen Heli. Investier jetzt lieber in ne 12mm - da hast Du wenigstens mehr Sicherheitsreserven.

                    Gruß

                    Kai
                    Infos über mich in meinem Profil.

                    Kommentar

                    • Tanki
                      Senior Member
                      • 11.09.2007
                      • 1167
                      • Markus

                      #25
                      AW: Rotorwellen-Ermüdungsbruch

                      Tja das passiert in den besten HRW Familien
                      Kein Grund sich den Kopf zu zermartern...

                      "O T" ON:
                      Find wie immer nur Geil wie gleich die Messer aufgehen wenn man was gegen den HEILIGEN TDR sagt
                      "ner 12mm Align Welle wär das ent passiert"
                      Tanki 800, 700, 600, 500, 380
                      Tanki 800 Turbine
                      Tanki MCPX, Nano CPX

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                      • beetlejuice
                        Senior Member
                        • 18.02.2004
                        • 1386
                        • Günter
                        • Weiz-Graz-Zeltweg

                        #26
                        AW: Rotorwellen-Ermüdungsbruch

                        So, hier das Ergebnis der Prüfung.

                        war wohl doch ein Schwingbruch (Dauer- oder Ermüdungsbruch). Der Riss dürfte von der Anfasung der Jesusbohrung (am Außendurchmesser) ausgegangen sein, ist dann ein Stück in die Welle reingewachsen und hat schließlich zum Gewaltbruch geführt. Eine mögliche Ursache wird wahrscheinlich die schlechte Bearbeitungsqualität der Jesusbohrung und der Anfasung sein. Man sieht auf den Bohrungsbildern sehr gut die Riefen, Kratzer und sogar Bearbeitungsspäne von der mechanischen Bearbeitung. Solche Oberflächenfehler sind immer tödlich für wechselnd belastete Bauteile, weil von ihnen bei hoher Belastung Risse ausgehen können. Auch die Bohrungsinnenseite zeigt zahlreiche Oberflächenfehler auf, von denen aber aufgrund der geringeren Spannungen in der Wellenmitte eher keine Gefahr ausgeht.

                        Als mögliche Verbesserung würde ich empfehlen, die Fasen an der Jesusbohrung genau zu kontrollieren und wenn möglich fein zu verschleifen. Da es sich aber um einen sehr harten Vergütungsstahl handelt, wird das mit handelsüblichen Werkzeugen wohl eher mühsam sein...

                        Trotzdem bleibt es natürlich eine Vermutung, die sich nur über Härteverlaufsmessungen und weitere metallurgische Untersuchungen bestätigen ließe...
                        Hoffe, man kann auf den Fotos was erkennen...

                        Günter
                        Angehängte Dateien
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                        Jeti DS24

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