Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Maximilian.T
    Member
    • 31.10.2010
    • 528
    • Maximilian

    #1

    Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

    Hallo,

    ich hatte vor ein paar Tagen schon ein Thema aufgemacht, dass meine Edge Heckrotorblätter am Logo 400 total unwuchtig laufen aber irgendwie finde ich den Fred nicht mehr...
    Auf jeden Fall habe ich jetzt bei Gelegenheit beim örtlichen Händler zwei Plastikheckrotorblätter vom 400er mitgenommen. Aber irgendwie läuft er damit auch nicht besser...
    Heckrotorwelle ist nicht krumm, die hab ich im Zuge des Umbaues auf das CFK-Heck (hab ich an dem Tag beim Händler geholt) kontrolliert.

    Da ich nicht so viel Ahnung beim Wuchten von HeRo-Blades hab, hab ich einfach mittels der Vstabi Vibrationsanalyse versucht, so wenig Vibrationen rauszuholenwie möglich, indem ich solange an einem Blatt Klebeband drauf mache, bis es besser wird.
    Hat aber irgendwie auch nicht so funktioniert, wie ich wollte. Manchmal war es so, dass die Software nur noch so Werte um die 800 angezeigt hat. Dann hab ich den Motor nochmal abgestellt und wieder hochlaufen lassen und dann warens plötzlich 4000!!!
    Ich habs dann auch aufgegeben weil wie gesagt nichts dabei rausgekommen ist.
    Wie kann ich den Heckrotor richtig auswuchten? Am besten samt Welle und Blatthalter.
    Outrage Fusion 50 Vstabi, Mikado Logo 400 Vstabi, CopterX 450 SE V2 3Digi, Futaba T10CG
  • don-omar
    Senior Member
    • 15.09.2009
    • 1325
    • Daniel
    • Berchtesgaden

    #2
    AW: Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

    Hi,

    am besten ist eine kleine Digitalwaage. Die bis auf 0.05g genau wiegt.

    Damit wiege ich meine Heckblätter vom Protos 500 immer. Bei mir waren mal die Schrauben der Heckblätter total unterschiedlich schwer und haben ann die Vibs erzeugt...
    MFG Daniel

    Protos 500 -MKS 9660A -Roxxy 9100 -HK3026-12N14P 6+6x1,06D -Microbeast -9254

    Kommentar

    • Maximilian.T
      Member
      • 31.10.2010
      • 528
      • Maximilian

      #3
      AW: Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

      Solche Befürchtungen hatte ich auch schon, ich muss mal einen bekannten, der Apotheker ist fragen, ob ich mal zum Wiegen vorbei kommen kann. Der hat bestimmt so ne feine Waage zum Pülverchen abwiegen
      Outrage Fusion 50 Vstabi, Mikado Logo 400 Vstabi, CopterX 450 SE V2 3Digi, Futaba T10CG

      Kommentar

      • Maximilian.T
        Member
        • 31.10.2010
        • 528
        • Maximilian

        #4
        AW: Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

        Hallo nochmal,

        ich weiß nicht, also meine Schrauben hatten keine großartige Gewichtsdifferenz, hab das aber trozdem ausgeglichen, die Vibrationen sind aber keineswegs besser geworde.

        Mich nervts grade etwas weil ich fliegen will und die Ursache für die Vibrationen nicht finde
        Outrage Fusion 50 Vstabi, Mikado Logo 400 Vstabi, CopterX 450 SE V2 3Digi, Futaba T10CG

        Kommentar

        • qwertz
          Member
          • 24.01.2010
          • 438
          • Bodo

          #5
          AW: Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

          Vielleicht hilft Dir der folgende Link ja weiter....



          Gruss Bodo
          Acrobat SE / TDR /BD-3SX
          Voodoo 700 / Spirit Pro
          Jeti DC 16

          Kommentar

          • Maximilian.T
            Member
            • 31.10.2010
            • 528
            • Maximilian

            #6
            AW: Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

            Danke für den Link! Ich werde morgen meine Heckrotorblätter mal aufhängen und schauen, ob sie einen unterschiedlichen Vorlauf haben.
            Outrage Fusion 50 Vstabi, Mikado Logo 400 Vstabi, CopterX 450 SE V2 3Digi, Futaba T10CG

            Kommentar

            • Maximilian.T
              Member
              • 31.10.2010
              • 528
              • Maximilian

              #7
              AW: Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

              Also, einen unterschiedlichen Vorlauf habe ich definitiv nicht.

              Ich habe heute aber einen kleinen Fortschritt gemacht. Ich habe mal eine Gaskurve 0-100 gemacht um zu testen, wie die Vibrationen sich bei unterschiedlichen Drehzahlen verhalten. Und dabei habe ich festgestellt, dass bis 9000 U/min am Heckrotor alles perfekt ruhig läuft, wie als wär nie was gewesen und sobalds über 9000 geht fängt er an extrem zu vibrieren!!!
              Es ist nicht nur eine Resonanz an einer bestimmten Drehzahl, sondern ab 9000 und mehr vibriert er.
              Von was könnte sowas ausgelöst werden? Ich denke, eine unwucht spürt man bestimmt auch schon bei 6000 U/min und nicht schlagartig erst ab 9000, oder?

              Wer mir jetzt die Lösung präsentiert, dem spendier ich ein dickes Danke!
              Outrage Fusion 50 Vstabi, Mikado Logo 400 Vstabi, CopterX 450 SE V2 3Digi, Futaba T10CG

              Kommentar

              • Maximilian.T
                Member
                • 31.10.2010
                • 528
                • Maximilian

                #8
                AW: Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

                Kann denn keiner einen Lösungsvorschlag oder einen Tipp abgeben? Ich komm sonst einfach nicht zum Fliegen!
                Outrage Fusion 50 Vstabi, Mikado Logo 400 Vstabi, CopterX 450 SE V2 3Digi, Futaba T10CG

                Kommentar

                • 7 Up
                  Gelöscht
                  • 21.03.2011
                  • 929
                  • Ulf Peter

                  #9
                  AW: Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

                  An Deiner Stelle würde ich mal schauen, ob es wirklich vom Heckrotor kommt, erst mal alle Lager durchgehen, auch Hauptrotor, ob irgendeines "knackt", was hinten vibriert, kann ursächlich ganz woanders liegen.
                  LG

                  Kommentar

                  • Pingu
                    Pingu

                    #10
                    AW: Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

                    Zitat von Maximilian.T Beitrag anzeigen
                    Wie kann ich den Heckrotor richtig auswuchten? Am besten samt Welle und Blatthalter.
                    Nimm eine Welle, entweder hast Du noch ein Ersatzteil oder Du baust die Welle aus. Dann montierst Du nur die Nabe dran und legst die Welle mit Nabe auf die Ränder zweier sich gegenüberstehender gleichartiger Gläser (Sektgläser, Wassergläser, ... ). Die Nabe sollte waagerecht zur Ruhe kommen. Dann Blatthalter anbringen und wieder prüfen, ob alles waagerecht zur Ruhe kommt. Anschließend Blätter montieren und wieder prüfen. Wenn es nicht waagerecht ist, dann ist da eben ein Gewichtsunterschied der ausgeglichen werden muss.

                    Kommentar

                    • Maximilian.T
                      Member
                      • 31.10.2010
                      • 528
                      • Maximilian

                      #11
                      AW: Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

                      Zitat von 7 Up Beitrag anzeigen
                      An Deiner Stelle würde ich mal schauen, ob es wirklich vom Heckrotor kommt, erst mal alle Lager durchgehen, auch Hauptrotor, ob irgendeines "knackt", was hinten vibriert, kann ursächlich ganz woanders liegen.
                      LG
                      Also es kommt eindeutig vom Heckrotor, das hört und fühlt man eindeutig. Auch die Vibrationsanalyse des Vstabi deutet klar auf Heckrotor hin.

                      Das mit dem Wasserglas muss ich mal ausprobieren, wenn ich Zeit habe.
                      Outrage Fusion 50 Vstabi, Mikado Logo 400 Vstabi, CopterX 450 SE V2 3Digi, Futaba T10CG

                      Kommentar

                      • Maximilian.T
                        Member
                        • 31.10.2010
                        • 528
                        • Maximilian

                        #12
                        AW: Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

                        So, ich habe gerade eben mal den Heckrotor demontiert um die Nabe zu vermessen. Beim ersten Eindruck sieht es so aus, als wäre die Nabe schief oder versetzt gebohrt. Dieser Eindruck täuscht aber etwas, da die Bohrungen angesenkt sind und die Senkung auf einer Seite größer ist als auf der gegenüber liegenden Seite.
                        Ich hab sie mal vermessen, der Unterschied beträgt so ca. 1-2 Hunderstel, wenn ich meinen Digitalmesschieber vertrauen kann. Die Bohrung ist aber auch schwer zu messen wegen den Ansenkungen und weil am ersten Absatz eine große Rundung vorhanden ist.
                        Ich werde die Nabe aber trozdem mal auf Verdacht austauschen. Sind halt gleich mal 17 Euro

                        Zuletzt geändert von Maximilian.T; 10.04.2011, 10:20.
                        Outrage Fusion 50 Vstabi, Mikado Logo 400 Vstabi, CopterX 450 SE V2 3Digi, Futaba T10CG

                        Kommentar

                        • Maximilian.T
                          Member
                          • 31.10.2010
                          • 528
                          • Maximilian

                          #13
                          AW: Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

                          EDIT: Ich habe jetzt nochmal jeweils zu den äußeren Absätzen gemessen, da hier ja dann auch die Lager anliegen. Dort komme ich auch auf Abweichungen von ca. 1-3 hunderstel. Könnten aber auch Messfehler sein. Ich hab keine Ahnung ob die Welle in Ordnung ist oder nicht...

                          Outrage Fusion 50 Vstabi, Mikado Logo 400 Vstabi, CopterX 450 SE V2 3Digi, Futaba T10CG

                          Kommentar

                          • Pingu
                            Pingu

                            #14
                            AW: Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

                            Beim Meßschieber hat man ja schnell mal 1 - 2 Hundertstel Unterschied beim Messen, ja nachdem wie stark man den Schieber zusammendrückt. Darauf würde ich eigentlich nicht viel geben. Aber auf dem Foto sieht es schon ganz deutlich schief aus.

                            Bau mal den Hauptrotor ab, so dass nur die Hauptwelle noch dran ist, und bau am Heck auch alles bis auf die Welle ab. Lass den Heli hochlaufen und fass mal vorsichtig am Heck an wie das vibriert. Dann baust Du NUR die Nabe dran ... an dem Vibrationsgefühl sollte sich jetzt NICHTS ändern. Falls doch, dann tausch lieber die Nabe aus.

                            Kommentar

                            • Maximilian.T
                              Member
                              • 31.10.2010
                              • 528
                              • Maximilian

                              #15
                              AW: Heckrotorvibrationen, wie wuchten?

                              Hallo,

                              ja, das könnte ich mal ausprobieren. Einfach mal mit Welle und einmal mit Welle und Nabe.
                              Ich hab ja auch noch die Vibrationsanalyse vom Vstabi.
                              Outrage Fusion 50 Vstabi, Mikado Logo 400 Vstabi, CopterX 450 SE V2 3Digi, Futaba T10CG

                              Kommentar

                              Lädt...
                              X