da werden ca. 1,5 Tonnen auf über 100 kmh beschleunigt
und begegnen sich auf der Straße.
was willst du uns nun damit sagen? Es darf doch bitte erlaubt sein, einen womöglich zu geringen Sicherheitsabstand zu kritisieren. Warum kommst du dann plötzlich damit, wie gefährlich doch Autos sind. Willst du mit dem Vergleich einen Heli verharmlosen? Ich würde mal sagen, daß so gut wie keine Unfälle aufgrund technischer Defekte am Fahrzeug entstehen. Der Großteil basiert auf Alkohol am Steuer, Selbstüberschätzung, Unachtsamkeit, zu hohe Geschwindigkeit, etc. Die Technik an sich ist wirklich sehr zuverlässig. Davon kann man an einem Heli aber nicht unbedingt sprechen. Hier geschehen weit häufiger Unfälle, auf die der Pilot keinerlei Einfluss hat (Störung, Motor geht aus, Rotorblätter zerbröselt es in der Luft, Taumelscheiben fallen auseinander, Heckservos fallen aus, Stromversorgung fällt aus, Quarze werden defekt, Schrauben lösen sich, ....). ßbrigens, würdest du dich in ein Auto setzen, in dem du die Lenkung über eine Funkverbindung mit deiner PPM- oder PCM-Fernsteuerung steuern kannst? Du hättest wohl Angst vor Störungen und würdest dein Leben sicherlich nicht einer Modellfunke anvertrauen. Selbst "drive by wire" wäre heute schon marktreif, wird aber aus Sicherheitsgründen in Serienfahrzeugen noch nicht verbaut (obwohl hier mehrere Systeme parallel arbeiten). Und jetzt vergleich das mal mit unserer derzeitigen Fernsteuertechnologie am Heli. Passieren kann immer was, daher sollte man zumindest gewisse Grundregeln einhalten. Beim Auto hältst du dich ja auch an Grundregeln. Du legst den Gurt an, du hältst dich an die Geschwindigkeitsbeschränkung, bleibst auf deiner Fahrspur, fährst langsam im Bereich von Fußgängern, usw. Und genau so soll es am Heli auch sein, kein Flug über Zuschauer, Sicherheitsabstand zu sich und anderen Personen, usw. Einfach um das Restrisiko, daß überall vorhanden ist, zu minimieren.
Schöne Grüße,
Hermann

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