Todesmutige beihnahe Abstürze - Manntragend!

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  • Amok
    Senior Member
    • 12.04.2009
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    • Thomas
    • EDKA

    #16
    AW: Todesmutige beihnahe Abstürze - Manntragend!

    Zitat von heli-carsten Beitrag anzeigen
    Es müsste doch mit einem manntragenden genauso möglich sein, wie mit einem Modell im negativen Pitchbereich zu fliegen oder etwa nicht? Somit müsste doch auch Rückenschweben funktionieren?!
    Zitat von daybyter Beitrag anzeigen
    Die Schlaggelenke sind normalerweise dafür nicht ausgelegt (ok, hat die 105 nicht). Aber auch z.B. die Treibstoffversorgung und Schmierung der Triebwerke ist dafür nicht ausgelegt.
    Das ist genau der Punkt. Zum einen haben manntragende Helis keinen negativen Pitch (die Red-Bull BO105 mal ausgenommen, denn die tricksen da selber etwas rum) und zum anderen liegt das Problem hauptsächlich in der Treib- und Schmierstoffversorgung.

    Wie beim Auto auch sitzen Tank und ßlwanne unten. Dort wird jedoch nicht wie im Modellbau mit einem Pendel angesaugt, sondern eher mit einem festen Rohr.

    Legst du das ganze System jetzt auf den Kopf, wird die Maschine zum einen nicht mehr geschmiert, weil kein ßl mehr angesaugt werden kann und zum anderen kann auch kein Treibstoff mehr gefördert werden. Da das Gemisch Falschluft in die Verbrennung mit einbringt und die Maschinen auch nicht mehr geschmiert werden, laufen sie schnell heiß und gehe dann kaputt.

    Die Kunstflieger da versuchen u.a. deswegen bei allen ihren Kunstflugeinlagen den Low-G Bereich zu meiden. Eigentlich wird bei allen Manövern darauf geachtet, dass die Kräfte (Zentripetalkraft) Richtung Rumpfboden gehen (egal wie dabei der Heli im Raum steht). Darum werden Loopings und Rollen auch zum Teil mit Positiv Pitch geflogen.

    Die paar Sekunden Freigabe der Hersteller ist das Maximum, in der die Triebwerke Quasie ungeschmiert laufen dürfen. Wenn man sich also verknüppelt hat man noch etwas Zeit um die Fluglage zu korrigieren. Dauert das zu lange, können einem die Triebwerke um die Ohren fliegen.

    mfg
    Amok
    StabiDB - Projekt: Euro1

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    • Rapiflyer
      Senior Member
      • 13.09.2008
      • 1007
      • Paul
      • Tirol

      #17
      AW: Todesmutige beihnahe Abstürze - Manntragend!

      Hallo,

      außer den o.g. Argumenten, könnte ich mir auch vorstellen, dass ein rückenfliegender Heli auseinanderbricht, da plötzlich 2,5 Tonnen in die andere Richtung ziehen. (selbsttragender Rumpf?)

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      • Mirkobeast
        Senior Member
        • 27.10.2009
        • 2069
        • Mirko
        • FMSC Steinfurt / Münster / Treffen

        #18
        AW: Todesmutige beihnahe Abstürze - Manntragend!

        Zitat von rosti Beitrag anzeigen
        Wir haben doch alle schon mal von der Feder und der Stahlkugel gehört, die in einem evakuierten Glasrohr gleich schnell fallen?! Massenbedingte Trägheit und ebenfalls massenbedingte Erdanziehung wirken gemeinsam so, dass die Beschleunigung in Richtung Erdmitte unabhängig von der Masse des fallenden Körpers ist. (Das stimmt nur solange, wie man die Luftreibung beim Fall vernachlässigt.)

        Subjektiv geht es mir aber auch so, dass mit einem großen Heli eine Rolle viel ruhiger geflogen werden kann als mit einem kleinen. Der Grund muss aber ein anderer sein
        Das ist durchaus objektiv der Fall. Entsprechend Deinem Physikzeug oben kann man sicher im genau gleichen Tempo alles was die Red-Bull-Bo fliegt mit einem entsprechend dafür ausgelegten viel kleineren Modell nachfliegen, im gleichen Tempo überall. Allerdings ist die Geschwindigkeit dabei für das kleine Modell im Verhältnis zu seiner Größe ganz anders, wodurch die Bewegung bei dem großen Heli langsamer wirkt.

        Wenn Du die Flugbewegungen maßstabsgetreu (kleiner) nachfliegst, müssen sie halt schneller ausgeführt werden.

        Mirko
        Mirko Align zuhaus

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        • sailor377
          sailor377

          #19
          AW: Todesmutige beihnahe Abstürze - Manntragend!

          Eben. Die langsame roll Geschwindigkeit der BO ist eher subjektiv. Gemeßen an Größe fallen die 2 Meter (Nur als Beispiel) kaum auf. Bei einem Modell-Heli merkt das natürlich deutlich.

          Hab Mal ein Bericht über die Red Bull BO gesehen. Das Teil hat zum original sehr viele ßnderungen, teilweise Verstärkurkungen in dem Rumpf, so genau weiß ich es nicht mehr. Der Pilot sagte aber, dass der original Heli sich in der Lüft zerlegen würde bei solchen Manövern.

          Gruß

          Sailor

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